Rezensionen

Mai 2012

  • Psychologie heute, Ausgabe Juni 2012
    Nicolai Verlag
    Peter Sprong: Das befreite Wort. Was für gute Redner wirklich wichtig ist
    "Wer handliche Häppchen aus der Rhetorik-Trickkiste sucht, ist hier fehl am Platz. Vielmehr enthüllt der Autor die eigentlichen Gründe für unser Unbehagen am öffentlichen Reden."
  • FR, 07.05.2012
    Literaturverlag Droschl
    Oksana Sabuschko: Planet Wermut
    Katharina Granzin bespricht Sabuschkos Essays als Literatur über ukrainische Identitätsfragen und lobt den "großen narrativen Flow" der Autorin.
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  • Kölner Stadtanzeiger, 05.05.2012
    Weidle Verlag
    Pétur Gunnarsson: ich meiner mir mich
    Wolfgang Schiffer legt uns dieses isländische "literarische Kleinod" ans Herz und preist Gunnarssons "subtile, erhellende Komik, die noch den verwegendsten Vergleich und den aberwitzigsten Gedanken in treffsichere Bilder wandelt".
  • Börsenblatt online, 03.05.2012
    edition Büchergilde
    Kai Splittgerber und Dorothea Huber: Brehms Tierland
    In der Reihe "Leselust" stellt der Illustrator Felix Scheinberger das Buch seiner Kolleg/innen als "kreatives Pingpong" zwischen allen Stühlen vor.
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  • Jüdische Allgemeine, 03.05.2012
    Verbrecher Verlag
    Chaim Noll: Kolja
    Tobias Prüwer ist sehr angetan von Nolls Erzählungen aus Israel, von den "wahren Begegnungen und wahrhaftigen Erfindungen", von denen er berichtet. "Sie sind durchweg vom Gespür für Menschen und Situationen getragen, keine komplizierten Kompositionen, sondern mit wunderbar lapidarer Geste festgehalten."
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  • FAZ Blog, 02.05.2012
    mairisch verlag
    Karin Kraemer: Das Mädchen ohne Hände
    Jan Kottisch und Tilo Richter: Flash Preußen

    Andreas Platthaus kann zwar auch nicht erklären, warum der Graphic-Novel-Preis, mit dem die beiden Debüts aus dem mairisch verlag ausgezeichnet wurden, "Afkat" heißt, aber durchaus, warum beide illustrierten Bücher zurecht ausgezeichnet wurden – ein illustriertes Grimmsches Märchen und eine melancholische Superhelden-Geschichte, die beide auf ihre Art davon zeugen, dass die Illustrator_innen in die Schule Anke Feuchtenbergers gegangen sind.
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  • Blätter für deutsche und internationale Politik, Mai 2012
    Literaturverlag Droschl
    Oksana Sabuschko: Planet Wermut
    In einer sehr ausführlichen Besprechung lobt Achim Engelberg Oksana Sabuschko als "eine der markantesten Stimmen Osteuropas, eine Vermittlerin zwischen Zeiten und Kulturen".
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April 2012

  • Kritische Ausgabe, 30.04.2012
    Luftschacht Verlag
    Dick Boss. 12 Stories zu Panels von Nicolas Mahler
    Ute Friederich bescheinigt diesem Gemeinschaftswerk von 12 Autorinnen und Autoren und dem Comiczeichner Nicolas Mahler eine besonders vergnügliche Auseinandersetzung mit der Leerstelle im Comic, dem Platz zwischen den Panels. Fantasievoll, kreativ und nicht nur auf die zugrundeliegende Krimigeschichte beschränkt, variieren die Autorinnen und Autoren eine Bilderfolge von Mahler und kommen dabei vom Leben eines Postboten bis auf Reflexionen über das Sterben.
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  • SZ, 28.04.2012
    Wallstein Verlag
    Dea Loher: Bugatti taucht auf
    Jutta Person bescheinigt der Autorin, über "Tod, Gewalt und Sehnsucht" schreiben zu können, ohne jemals in "Todeskitsch" abzurutschen. Im Gegenteil bringt Loher mit "formaler Präzision" die Teile des Romans zum Schwingen.
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  • ZEIT online, 27.04.2012
    mairisch verlag
    Jan Kottisch und Tilo Richter: Flash Preußen
    Michael Brake feiert die Graphic Novel über einen traurigen Superhelden als "kleine Entdeckung des Frühjahrs", als "lakonischen und grandiosen" Comic über Anfang und Ende, Geburt und Tod eines aus der Form geratenen "tragischen Weltenretters".
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  • FAZ, 25.04.2012
    Verbrecher Verlag
    Gunnar Gunnarsson: Vikivaki
    Nicole Henneberg freut sich über die "tragisch-komische" Auferstehungsgeschichte des Isländers Gunnarsson, die erstmals in den 1930er-Jahren erschien, und feiert sie als "lustvoll verfremdete Parabel auf das isländische Lebensgefühl".
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  • FAS, 22.04.2012
    Nicolai Verlag
    David Ranan: Ist es noch gut, für unser Land zu sterben? Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee.
    Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung führte ein großes Interview mit dem Politikwissenschaftler und Journalisten Ranan.
  • NZZ, 21.04.2012
    Verlag Voland & Quist
    Jaroslav Rudiš und Jaromir 99: Alois Nebel
    Judith Leister bespricht die tschechische Graphic Novel um den Eisenbahner Alois Nebel, der von den Schatten seiner und der europäischen Vergangenheit verfolgt wird, als "eindringlichen, kantig gezeichneten Schwarz-Weiss-Comic", der mit "skurrilen Einfällen und vielen Zitaten aus Kunst-, Literatur- und Filmgeschichte" überrascht.
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  • politcommerce.com, 21.04.2012
    Nicolai Verlag
    Paul J.J. Welfens: Die Zukunft des Euro
    "Welfens beschreibt in diesem Buch prägnant und unaufgeregt die grundlegenden Probleme der Eurozone und die drohende Gefahr eines Zerfalls der Währungsunion. Aber er macht auch deutlich, wie die Krise bewältigt werden kann und welche Reformen die Zukunftsfähigkeit der Eurozone sicherstellen."
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  • FAZ, 19.04.2012
    Wallstein Verlag
    Rahel Levin Varnhagen: Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde
    Folgt man dem Perlentaucher, so spricht Joachim Kalka "für diese sechsbändige Korrespondenz eine uneingeschränkte Empfehlung, ja, eine emphatische Leseaufforderung aus. Geradezu ins Schwärmen gerät der Rezensent darüber, dass nun die schon von ihrem Mann geplante Briefedition fertig gestellt wurde, die nicht nur die unerhörte Originalität, Offenheit und Intelligenz der Salonnière der Goethezeit herausstellt, sondern auch die ‚tief in die deutsche Geschichte hinabführende Widersprüchlichkeit' vor Augen führt."
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  • titel-magazin, 16.04.2012
    Argument + ariadne
    Christine Lehmann: Totensteige
    Dietmar Jacobsen bespricht den 10. Fall um "Schwabenreporterin" und tough girl Lisa Nerz und folgert: "Die Latte für Abenteuer Nummer 11 liegt ab sofort jedenfalls weltrekordverdächtig hoch. Doch vielleicht läuft Lisa Nerz ja einfach cool drunter durch – Sackzement, es wäre ihr zuzutrauen!"
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  • Kurier, 15.04.2012
    edition Büchergilde
    Kurt Tucholsky: Schloß Gripsholm. Mit Illustrationen von Hans Traxler
    Es gibt viele Ausgaben von Tucholskys Sommergeschichte, aber, so der Kurier, "nur ein Buch, dass Hans Traxler (mit vielen Küssen) illustriert hat. Ein umwerfendes, geniales Paar."
  • Weser-Kurier, 15.04.2012
    edition Büchergilde
    Robert Gernhardt: Wenn schöne Frauen morgens sich erheben. Mit Illustrationen von Rudi Hurzlmeier
    In dieser "Text-Bild-Preziose" treffen "zwei Humor-Virtuosen aufeinander", verspricht der Weser-Kurier. Rudi Hurzlmeiers kongeniale Illustrationen ermöglichen "neue Blicke auf Gernhardts ganz und gar großartiges Schaffen".
  • Die Welt, 14.04.2012
    Wallstein Verlag
    Dea Loher: Bugatti taucht auf
    Ulrich Weinzierl rezensiert den "leisen und eindringlichen" Debütroman der Dramatikerin Dea Loher.
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  • FR, 13.04.2012
    Literaturverlag Droschl
    Ilse Helbich: Grenzland Zwischenland
    Arno Widmann teilt seine "Lesefrüchte": "Ilse Helbich ist im Alter zurück auf den Teppich und hat dort ihre Geschichten ausgelegt, bevor sie sie zu schreiben beginnt. Geschichten, die ihr nicht zufliegen, aber doch langsam Satz für Satz, Bild für Bild sich ihr entgegenstrecken."
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  • SF Magazin, 13.04.2012
    Luftschacht Verlag
    Florian Scheibe: Weiße Stunde
    "‚Weiße Stunde' ist kein purer Krimi, sondern geht tiefer."
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  • PhotoNews 4/12
    Nicolai Verlag
    André Kirchner: Schauplatz Berlin
    "Kirchner fotografiert den Aufbau der neuen Mitte Berlins, mehr Chronist als Künstler – und das Buch stellt die Bilder aus verschiedenen Zeiten gegeneinander. ... Vor allem dokumentiert dieses Fotobuch, wie viel vom alten Berlin mittlerweile verschwunden ist. Es zeigt die Risse, die durch die Stadt gehen".
  • Die Zeit, 12.04.2012
    Metroverlag
    Anton Kuh: Jetzt können wir schlafen gehen! Zwischen Wien und Berlin
    Die Zeit nennt Anton Kuhs Berlin-Reportagen, die dieser "scharfzüngige und scharfsichtige Journalist" zwischen 1918 und 1940 verfasst hat, ein "eigenwilliges Stück Hauptstadtgeschichte".
  • NZZ, 11.04.2012
    Milena Verlag
    Hugo Bettauer: Die freudlose Gasse
    Franz Haas lobt den Milena Verlag dafür, neben anderen Perlen auch diesen Roman Bettauers geborgen zu haben, der trotz aller Kolportage ein "interessantes Fundstück zum Zeitgeist" der 1920er Jahre in Wien ist und dessen wilde Geschichte um eine unschuldige Prostituierte und einen tapferen Journalisten durchaus "wild und gewitzt" erzählt ist.
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  • Frankfurter Rundschau, 10.04.2012
    Argument + ariadne
    Christine Lehmann: Totensteige
    Dass der neue Kriminalroman um die schlagkräftige Schwabenreporterin Lisa Nerz nur ein "Whodunnit und vor allem Howdunnit" ist, verneint Sylvia Staude, den "bei Christine Lehmann sind die Dinge oft etwas komplizierter, überdrehter, surrealer."
  • FAZ, 03.04.2012
    Straelener Manuskripte
    William Wordsworth: I Wandered Lonely As A Cloud. Balladen, Sonette, Versepen
    Als einen der größten britischen Romantiker, der in Deutschland erst noch zu entdecken ist, stellt die FAZ William Wordsworth vor. Wolfgang Schlüter übersetzte ihn ohne "Patina" und mit "teils riskanter", aber immer gelingender Wortwahl, und stellt damit einen Dichter vor, "der eine Brücke zwischen Romantik und Gegenwart darstellt".
  • kulturSPIEGEL 4/2012
    Literaturverlag Droschl
    Tor Ulven: Dunkelheit am Ende des Tunnels
    Christoph Schröder lobt den "düsteren Sog" von Ulvens "ungemein verdichteten Wahrnehmungssplittern".
  • wireltern, April 2012
    edition Büchergilde
    Kurt Tucholsky: Schloss Gripsholm. Illustriert von Hans Traxler
    "Das ideale Buch, wenn man Sehnsucht nach Sommerwind in den Haaren und unbeschwertem Verliebtsein hat. Oder sich einfach – ein bisschen glücklicher fühlen möchte."

März 2012

  • librikon.de, 31.03.2012
    Luftschacht Verlag
    Michael Roher: ...6,7,8, Gute Nacht
    Steffen Wunder beginnt seine Rezension mit den Worten: "Es gibt Bilderbücher, da stimmt einfach alles. Text und Bilder sind so perfekt, dass es absolut nichts auszusetzen gibt. Sie sind selten, doch sie kommen vor", und Michael Rohers Bilderbuch ist in seinen Augen solch ein perfektes Werk.
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  • NZZ, 31.03.2012
    Wallstein Verlag
    Joseph Roth / Stefan Zweig: Jede Freundschaft mit mir ist verderblich. Briefwechsel 1927 – 1938.
    Hans-Albrecht Koch lobt die Ausgabe dieser Dokumentation einer außergewöhnlich tiefen Verbundenheit, deren ausführlicher Kommentar es allen Lesern von Roths oder Zweigs Werken ermöglicht, die Autoren und deren menschliche und künstlerische Beziehung kennenzulernen.
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  • Die Zeit, 29.03.2012
    Wallstein Verlag
    Dea Loher: Bugatti taucht auf
    Kristina Maidt-Zinke schildert beeindruckt vom "strengen Vergnügen", dass ihr die Lektüre bereitet hat, mit welch "kühner und leichthändiger Fiktion" die Theaterautorin Loher in ihrem ersten Roman tatsächliche Ereignisse in Literatur verwandelt.
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  • boersenblatt.de, 29.03.2012
    Metroverlag
    Wendelin Schmidt-Dengler: Hamlet oder Happel
    Rainer Moritz beschäftigt sich in einem Gastbeitrag mit Sportliteratur und lobt Schmidt-Denglers postum erschienene Fußballessays.
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  • SZ, 28.03.2012
    edition Büchergilde
    Indra Sinha: Menschentier
    Karl-Markus Gauss bejubelt den "Schelmenroman", der Sinha vor dem Hintergrund der Chemiekatastrophe von Bhopal gelungen ist, in der ihm das "Kunststück" gelingt, "eine Geschichte von kaum überbietbarer Tragik aus der widerständigen Perspektive eines charmanten, wilden und ungezähmten Lumpen der Großstadt zu erzählen".
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  • Stuttgarter Zeitung, 28.03.2012
    Argument + ariadne
    Christine Lehmann: Totensteige
    "Nerz, mittlerweile bundesweit von Kritikern und Lesern als eine der interessantesten Figuren im deutschen Krimi anerkannt, ist eine buchstäblich zupackende Heldin. Mit Judowürfen und Verbal attacken rückt sie einer Welt zu Leibe, in der etwas Unerklärliches immer darauf hinweist, dass hier jemand zum eigenen Vorteil und vermutlich zum Nachteil anderer die Sicht auf die Wahrheit verstellt hat."
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  • sf-magazin, 27.03.2012
    Luftschacht Verlag
    Manfred Rumpl: Das weibliche Element
    Mit "tiefstem Respekt" wird hier "DAS existenzielle Buch des deutschsprachigen Frühlings 2012" bejubelt.
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  • SZ, 27.03.2012
    Reprodukt
    Charles Burns: X
    Fritz Göttler vergleicht Burnsʼ neuen Comic mit den Werken von Burroughs oder David Lynch, nennt ihn "verstörend, deformiert, apokalyptisch" und meint dies ausgesprochen positiv.
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  • Die Welt, 24.03.2012
    Wallstein Verlag
    Ralph Dutli: Das Lied vom Honig. Eine Kulturgeschichte der Biene
    Der Lyriker und Essayist Dutli flog, so stellt sich das Eckhard Fuhr vor, "Blüte um Blüte an und füllte Kladde um Kladde mit Bienenwissen. Der Schreibtisch wurde ihm zur Wabe, und als die voll dieses kulturgeschichtlichen Honigs war, schleuderte er ihn und füllte in ab in ein Büchlein vom Wallstein-Verlag", das "allen Bildungsnaschkatzen das Wasser im Mund zusammen laufen lässt".
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  • Die Welt, 24.03.2012
    Wallstein Verlag
    Anne-Christin Saß: Berliner Luftmenschen. Osteuropäisch-jüdische Migranten in der Weimarer Republik
    "Wer sich umfassend über die osteuropäisch-jüdische Migration der Zwanziger und der Jahre bis 1933 sowie die Bedeutung Berlins in diesem Kontext informieren will, sollte zu diesem Buch greifen. Während der Lektüre glaubt man häufig, hier würden alle, aber auch wirklich alle einschlägigen Fragen restlos beantwortet."
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  • SZ, 23.03.2012
    edition moderne
    Maximilien Le Roy: Die Mauer – Bericht aus Palästina
    Reprodukt
    Guy Delisle: Aufzeichnungen aus Jerusalem
    Christopher Pramstaller bespricht zwei Reportagen aus Israel, deren "Tonlagen und Perspektiven kaum unterschiedlicher ausfallen könnten", die er aber beide als sehr gelungen bezeichnet.
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  • SZ, 23.03.2012
    P. Kirchheim Verlag
    Armin Kratzert: Beckenbauer taucht nicht auf
    Alexander Gorkow feiert Kratzerts "kleine, große und überaus herrliche Erzählung" um ein Alien, Beckenbauer, die Liebe und das Staunen als den "letztgültigen Münchenroman".
  • Die Zeit, 22.03.2012
    Wallstein Verlag
    Uwe Kolbe: Vinetas Archive
    "Dass Uwe Kolbe den Heinrich-Mann-Preis bekommt, findet die Rezensentin goldrichtig, ihrer Meinung nach hätte er ihn schon allein für seine Essaysammlung ‚Vinetas Archive' verdient, die sie daher noch einmal nachdrücklich empfiehlt."
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  • Spiegel online, 20.03.2012
    Wallstein Verlag
    Berlin Transit. Jüdische Migranten aus Osteuropa in den 1920er Jahren
    Besprochen wird die gleichnamige Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin: "Eine Reise in eine Welt, die viel ferner scheint, als sie es sein sollte oder dürfte. Eine Reise, die sich lohnt."
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  • SZ, 19.03.2012
    Literaturverlag Droschl
    Stephan Groetzner: Die Kuh in meinem Kopf
    "Allerhöchsten Unsinn" nennt Florian Kessler Groetzners Exerzitien und meint das uneingeschränkt lobend. "Einzuordnen unter: Abendland, Ideengeschichte, grober Unfug."
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  • Tagesspiegel, 18.03.2012
    Literaturverlag Droschl
    Tor Ulven: Dunkelheit am Ende des Tunnels
    Bereits der zweite Rezensent vergleicht Tor Ulven mit Ian Curtis und den vorliegenden Erzählband mit Joy Divisions zweitem Album "Closer". "Ein "poetologisches Autodafé" seien diese Erzählungen in einem "klaustrophobisch engen Ambiente". "Verschlossen ist Ulvens Sprache, abgeriegelt gegen jegliche Form von Welt, die sich außerhalb der Enge des eigenen Zimmers, des eigenen Kopfes abspielt."
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  • Tagesspiegel, 18.03.2012
    Verbrecher Verlag
    Georg Kreisler: Ein Prophet ohne Zukunft
    Oleg Jurjew lobt den "tüchtigen Verbrecher Verlag" für die Herausgabe der Kreislerschen Werke, auch dieses "Schelmenromans voller Scherze und Einfälle".
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  • der Freitag, 18.03.2012
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti: Einschlägig bekannt
    Eine ganze Seite widmet der Freitag der französischen Historikerin und noir-Krimi-Autorin: "Dominique Manottis Politthriller bringen die internationalen Feuilletons zum Jubeln."
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  • taz, 17.03.2012
    Edition Büchergilde
    E.T.A. Hoffmann: Das Fräulein von Scuderi. Graphic Novel von Alexandra Kardinar und Volker Schlecht
    "Durch die pointierte grafische Typisierung der Figuren gewinnt die Erzählung an interpretatorischer Eindeutigkeit, durch den spielerischen und dabei so unaufdringlichen Detailreichtum an historischer Tiefe."
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  • FR, 15.03.2012
    Reprodukt
    Guy Delisle: Aufzeichnungen aus Jerusalem
    Christian Schlüter staunt über die Genauigkeit dieses politisch-journalistischen Comics.
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  • FAZ, 15.03.2012
    Alexander Verlag
    Louis Paul Boon: Menuett
    "Einfach ‚meisterhaft' findet die Rezensentin, wie der belgische Autor seine drei Figuren, den unter Einsamkeit und Kälte leidenden Mann, seine biedere, schlichte Frau und das Lolita-Dienstmädchen, das mit dem Begehren des Mannes spielt, zu Wort kommen lässt und damit einen Abgrund an ‚Wut, Misstrauen, Betrug und Kränkung' aufreißen lässt. Wie Boon die graue Nachkriegszeit evoziert und in seinem tieftraurigen Protagonisten, der Zeitungsausschnitte von grausamen Nachrichten zu sammeln beginnt, eine ‚Melancholie', die über das Individuum hinausgeht, zeichnet, findet die Rezensentin sehr beeindruckend."
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  • Titel-Magazin, 14.03.2012
    Luftschacht Verlag
    Michaela Konrad: Mondwandler
    "Einerseits ist Mondwandler also ein spannender Exkurs in eine uns kaum zugängliche Erlebniswelt, andererseits ein schönes Beispiel dafür, was Comic jenseits von plotgetriebenen Genrestücken auch immer wieder sein kann: eine originelle Zusammenstellung von Text und Bild, deren einzelne Elemente sich durch ihre Gegenüberstellung erst so richtig aufwerten."
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  • Weser Kurier, 14.03.2012
    Nicolai Verlag
    Manfred Kappeler: Wir wurden in ein Landerziehungsheim geschickt
    "Verdienstvoll ist die Zusammenfassung der sonst nur verstreut zu findenden Erinnerungen
    Klaus Manns an diese zwar kurzen, aber doch prägenden Reformschulzeiten. Er schrieb später, er könne sich sein Leben ohne das Jahr in der Odenwaldschule nicht vorstellen. Kappelers Buch ist eine ergiebige und erkenntnisreiche Lektüre nicht nur für Literaturliebhaber, sondern auch für pädagogisch interessierte Leser."
  • NZZ, 14.03.2012
    Alexander Verlag
    Louis Paul Boon: Menuett / Mein kleiner Krieg
    Zum 100. Geburtstag des flämischen Autors Louis Paul Boon würdigt die NZZ beide im Alexander Verlag "in ausnehmend ansprechender Gestaltung" neuaufgelegten Romane: "In allen seinen oft wuchtigen Romanen verbindet Boon eine unbändige Erzähllust mit einer skeptischen, illusionsfreien Grundhaltung."
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  • Neues Deutschland, 14.03.2012
    Verbrecher Verlag
    Chaim Noll: Kolja
    "Die Texte gelten dem israelischen Alltag in den großen Städten, den Siedlungen auf dem Lande, den Kibbuzim im Negev und geben Aufschluss von der Verwandlung des Hans Noll in einen Chaim Noll, dem die Gestaltung eines Mosaiks der gegenwärtigen israelischen Gesellschaft gelingen konnte."
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  • Der Freitag, 14.03.2012
    Literaturverlag Droschl
    Oksana Sabuschko: Planet Wermut
    "Sabuschko, die mit ihren galligen Feldstudien über ukrainischen Sex starkes internationales Aufsehen erregt hat, zollt in ihren Essays dem Wermut Tribut. Und natürlich gibt es da viel Bitteres. Die Deformierung von Menschen in einer Diktatur, die ständige Reklamierung des Opferstatus, wenn die eigene Verantwortung nicht anerkannt wird, dies alles bietet wenig Anlass zu Optimismus, auch 20 Jahre nach der Unabhängigkeit von der UdSSR und auch nach der Orange Revolution nicht."
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  • SZ, 13.03.2012, Messebeilage
    Wallstein Verlag
    Patrick Roth: Sunrise. Das Buch Joseph
    Die SZ würdigt die "biblische Desperadogeschichte" über Joseph von Nazareth, ihre "literarischen Wucherungen", ihre archaische und psychedelische sprachliche Wucht.
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  • SZ, 13.03.2012
    edition moderne + Reprodukt
    Thomas von Steinaecker bespricht in einer Rezension gleich drei Titel der Verlage:
    Guy Delisle: Aufzeichnungen aus Jerusalem
    Maximilien Le Roy: Die Mauer
    Emmanuel Guibert / Alain Keler / Frédéric Lemercier: Reisen zu den Roma
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  • Der Spiegel, 12.03.2012
    Wallstein Verlag
    Dea Loher: Bugatti taucht auf
    Im aktuellen SPIEGEL nennt Volker Hage Dea Lohers Romandebüt einen "applauswürdigen Auftritt" und "ein filigranes und bestechendes Prosakunstwerk".
  • SZ, 12.03.2012
    Nicolai Verlag
    David Ranan: Ist es noch gut, für unser Land zu sterben? Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee
    David Ranan hat 27 Interviews mit jungen Israelis geführt – mit Ultra-Orthodoxen und Säkularen, Rechten und Linken, Siedlern und Städtern. Die SZ entdeckt darin "das Mosaik einer zerrissenen Gesellschaft, deren Bruchlinien sich auch in der Armee zeigen" und lobt den "offenen, authentischen und widersprüchlichen, also sehr israelischen" Ton der Gespräche.
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  • Vogue Kulturblog, 12.03.2012
    Wednesday Paper Works
    Die Vogue stellt – samt Fotostrecke – die neuen Produkte aus der Papiermanufaktur von Wednesday vor: "Wir alle arbeiten immer digitaler? Dann sollen aber die Papierobjekte, die uns noch umgeben dürfen, bitte immer schöner werden. Besonders und besonders persönlich sind die der beiden Berliner Schwestern Chrish und Jenny Klose alias Wednesday Paper Works."
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  • NZZ, 12.03.2012
    Rotpunktverlag
    Louis Sepúlveda: Der Schatten dessen, was wir waren
    Knut Henkel lobt den Roman Sepúlvedas als "Krimi und Zeitreise in die chilenische Geschichte in einem – und eine literarische Delikatesse". Besonders gefällt ihm der "realsozialistische Slapstick" der Geschichte, in der doch den "Aufrechten von damals" ein Denkmal gesetzt wird.
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  • Nürnberger Nachrichten, 10.03.2012
    Literaturverlag Droschl
    Max Sessner: Warum gerade heute
    "Melancholische, eindruckssatte Stillleben tun sich auf wie kleine Spielwelten, die unversehens surreale, wundersame Szenarien offenbaren. Die rhythmischen Texte ohne Satzzeichen sind wie ein Fluss, der den Leser mitnimmt auf eine Wahrnehmungsreise durch die vertraute Welt."
  • taz, 10.03.2012
    Rotpunktverlag
    Susan Boos: Fukushima lässt grüßen. Die Folgen eines Super-GAUs
    "Boos beobachtet und stellt die richtigen Fragen. Dabei vermitteln ihre Perspektivwechsel zwischen Fukushima, Tschernobyl und Schweizer Notfallplänen Zugänge zur Atomproblematik, wie sie bisher keines der über die Fukushima-Katastrophe erschienenen deutschsprachigen Bücher vermittelte."
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  • NZZ, 08.03.2012
    Wallstein Verlag
    Choi Seung Ho: Autobiographie aus Eis
    Nico Bleutge bejubelt das "Leseglück", das ihm das "Luftflimmern in Chois Versen" bereitet hat.
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  • FAZ, 08.03.2012
    Rotpunktverlag
    Ursula Bauer, Jürg Frischknecht: Schüttelbrot und Wässerwosser. Wandern im Vinschgau
    "Ein mit viel Sachkenntnis und Herzblut verfasstes Buch, das zukünftig ins Gepäck eines jeden Vinschgau-Reisenden gehören sollte."
  • SZ, 07.03.2012
    Wallstein Verlag
    Wollust des Untergangs. 100 Jahre Thomas Mann ‚Tod in Venedig
    Besprochen wird die gleichnamige, bis Ende Mai laufende, Ausstellung im Buddenbrookhaus Lübeck, die sich auch der "manifesten Phantasie seiner Zeit von Venedig als der Hauptstadt des lustvollen Untergangs" widmet.
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  • SZ, 06.03.2012
    Voland & Quist
    Jaroslav Rudiš, Jaromir 99: Alois Nebel
    Im besten Sinne originell findet Klaus Brill die tschechische Graphic Novel von Jaroslav Rudis mit Zeichnungen von Jaromir Svejdik.
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  • Aviva Berlin, 04.03.2012
    Milena Verlag
    Elisabeth R. Hager: Kometen
    "In einem wahnwitzigen Tempo und mit großer sprachlicher Treffsicherheit jagt die junge Autorin ihre Protagonistin durch diesen Pop-Roadtrip-Drogen-Coming of Age-Roman. Auf den ersten Blick ein Poproman, verhandelt ‚Kometen' die großen Fragen des Lebens."
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  • NZZ, 01.03.2012
    Rotpunktverlag
    Vincenzo Todisco: Rocco und Marittimo
    "Mit leichter Hand entspinnt der 1964 als Sohn italienischer Einwanderer geborene Schriftsteller das Schicksal seiner Helden. Er erzählt nicht nur die Geschichte entwurzelter Familien, die kaum je etwas anderem begegneten als Feindseligkeit und Rassismus. ‚Rocco und Marittimo' ist auch ein Roman über das ländliche Italien, das seine Bewohner schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Auswanderung nach Amerika zwang."
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  • literaturkritik.de, März 2012
    Luftschacht Verlag
    Jonas-Philipp Dallmann: Notschek
    "Wenn der Rezensent zum sich aufdrängenden Prädikat "kafkaesk" greift, dann nur, um es gleich wieder fallenzulassen, ist es doch mittlerweile so verwaschen und verbraucht, dass eine nähere Beschreibung der Schreibtechnik Dallmanns viel erhellender ist. Überdies ist er viel zu eigenständig, als dass er sich als Kafka-Epigone etikettieren ließe. In manchen Mitteln mag er sich wie andere auch an diesem Übervater der literarischen Moderne anlehnen, in der Substanz geht er über ihn hinaus."
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  • literaturkritik.de, März 2012
    Verbrecher Verlag
    Wolfgang Müller: Die Elfe im Schlafsack
    "Bei all seinen wundersamen Protagonisten hält Wolfgang Müller stets augenzwinkernd die Balance zwischen entzauberter Realität des 21. Jahrhunderts und den alten magischen Geschichten der Isländer."
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Februar 2012

  • Badische Zeitung, 28.02.2012
    Nicolai Verlag
    David Ranan: Ist es noch gut, für unser Land zu sterben? Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee
    "Es ist spannend, sie zu lesen – denn sie sprechen aus einer selten zugänglichen Innensicht, und sie umfassen ein sehr breites Spektrum an Einstellungen der Armee und dem Staat gegenüber"
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  • Badische Zeitung, 28.02.2012
    Verbrecher Verlag
    Lisa Kränzler: Export A
    "Kränzlers Sprachgewandtheit macht die Lektüre zu einem Genuss. Hier hat eine Debütantin mit ihrem ersten Roman viel gewagt – und viel ist ihr gut gelungen."
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  • FAS, 26.02.2012
    Wallstein Verlag
    Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875-1931
    Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung bringt einen ganzseitigen Vorabdruck aus Schnitzlers hier erstmals veröffentlichten Traumtagebüchern.
  • Frankfurter Rundschau, 25.02.2012
    Reprodukt
    Bastien Vivès: Polina
    Mit Haut und Haar erliegt Rezensent Christian Schlüter dem Charme dieser zurückhaltend gestalteten Graphic Novel.
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  • culturmag.de, 25.02.2012
    Pulp Master
    Buddy Giovinazzo: Cracktown
    "Satz für Satz manifestiert sich die Übermacht des Faktischen, und es entsteht eine Prosa von beinahe lyrischer Qualität. Und es ist eben diese Verwandlung einer schrecklichen Realität in Poesie, welche die Lektüre dieses aufregenden Buches zu einer sehr ambivalenten moralischen Erfahrung werden lässt."
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  • SZ, 24.02.2012
    Wallstein Verlag
    Ute Frevert: Gefühlspolitik. Friedrich II. als Herr über die Herzen?
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  • SZ, 22.02.2012
    Edition Weltkiosk
    Gideon Rachman: Nullsummenwelt
    Franziska Augstein bespricht die ökonomische Analyse des britischen Journalisten und Chefkorrespondenten der Financial Times London in ihrem Video-Blog.
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  • titel-magazin, 22.02.2012
    Luftschacht Verlag
    Thomas Kriebaum: Kleiner Tod
    "Man ahnt es schon: Hier werden die eher finsteren Gefilde der Komik betreten. Dabei ist es gerade die Reduktion, die den Cartoons ihren Biss verleiht und die knochentrockenen Pointen ins rechte Licht rückt."
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  • NZZ, 21.02.2012
    Rotpunktverlag
    Ursula Fricker: Außer sich
    "Ursula Fricker schildert dies mit kluger Zurückhaltung und doch mit temperamentvollem erzählerischem Schwung. Genaue Kenntnis verbindet sie mit nüchterner Sprache, alles Gedankenschwere und Leidvolle verwandelt sie in die Anschauung von Handlung und Rede. Entstanden ist ein feinnerviger Roman, der aus intimster Sicht ein Leben schildert, das sich nur noch in einem kurzgeschlossenen Innenraum abspielt."
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  • NZZ, 21.02.2012
    Wallstein Verlag
    Marcus Hahn: Gottfried Benn und das Wissen der Moderne
    "Wer erfahren will, woher Benn seine wissenschaftlichen Begriffe und Denkfiguren bezog, wird überreichlich bedient."
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  • Literaturen, Frühjahr 2012
    Reprodukt
    Craig Thompson: Habibi
    "So beginnt eine der schönsten und unwahrscheinlichsten Liebesgeschichten, die im Comic jemals erzählt worden ist."
  • Die Zeit, 16.02.2012
    Metroverlag
    Iris Meder: Badefreuden
    "Reich bebildert und sachkundig getextet, führt der Band die Vielfalt europäischer Bäderarchitektur vor Augen."
  • FAZ, 17.02.2012
    Wallstein Verlag
    Arlette Farge: Der Geschmack des Archivs
    "Ihre Einblicke in die Welt des Archivs geben sich nicht nur als Beitrag zu der im Verschwinden begriffenen Epoche papierener Überlieferung zu verstehen - auch in der Verwaltung regiert heute der digitale Akt -, sondern auch als ein Versuch, das Archiv als Ort zu begreifen, an dem singuläre (ästhetische) Erfahrungen jenseits aller Wissenschaftlichkeit gemacht werden können."
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  • NZZ, 17.02.2012
    Reprodukt
    Bastien Vivès: Polina
    "Man braucht sich nicht für Tanz zu interessieren, um von Polinas Lebensgeschichte gepackt zu werden. Schliesslich geht es hier um Kunst im Allgemeinen. Und um das Leben. Und um die Schwierigkeit, seine eigene Stimme zu finden."
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  • SZ, 16.02.2012
    Alexander Verlag
    Richard Blank: Drehbuch. Alles auf Anfang. Abschied von der klassischen Dramaturgie
    "Diese ebenso knappen wie gehaltvollen Anmerkungen sind der besten, in Deutschland viel zu wenig gepflegten Tradition cinephilen Schreibens verpflichtet"
  • Tagesspiegel, 16.02.2012
    Voland & Quist
    Jaroslav Rudis, Jaromir 99: Alois Nebel
    "In Tschechien ist die Comic-Trilogie um Fahrdienstleiter Alois Nebel Kult. Nun ist die bissige Fahrt zu den Dämonen des 20. Jahrhunderts auf Deutsch erschienen - eine humorvolle Comic-Reise in die deutsch-tschechische Beklommenheit."
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  • Hamburger Abendblatt, 15.02.2012
    Literaturverlag Droschl
    Monique Schwitter: Goldfischgedächtnis
    Das Abendblatt portraitiert die Schriftstellerin: "Es ist diese Genauigkeit in der Sprache und das Bewusstsein für dramatische Momente und Konstellationen, die auch ihre Texte so außergewöhnlich machen."
  • taz, 11.02.2012
    pulp master
    Buddy Giovinazzo: Piss in den Wind
    "Und da dieser Roman kein betroffenheitsschweres Psychodrama eines Wahnsinnigen, sondern eine selbst leicht irre Geschichte über einen Irren darstellt, ist das auf eine beinahe fargohaft schwarzhumorige Art ziemlich lustig. ...Aber auch das trägt dazu bei, dass sich dieses schräge kleine Buch, so lässig erzählt es auch daherkommt, als echter Pageturner entpuppt."
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  • taz, 11.02.2012
    Literaturverlag Droschl
    Monique Schwitter: Goldfischgedächtnis
    "Mit einem fast märchenhaften Blick für das Wichtige, für das, was zumeist nebensächlich und im vorletzten Satz stattgefunden hat, beschreiben Schwitters Menschen ihre Welt: so wie sie sich ihnen in den Weg stellt."
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  • Der Standard, 11.02.2012
    Literaturverlag Droschl
    Ilse Helbich: Grenzland Zwischenland
    "Viele Sätze will man sich anstreichen und herausschreiben, viel zu viele sind es dann am Ende, anmutige, einfache, kluge, poetische, reiflich abgewogene, die eben nicht für unreif von ihr befunden worden sind... Ein Buch über das Leben ist dies, das Glück des Lebens und seine verglimmende Intensität."
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  • taz, 10.02.2012
    Nicolai Verlag
    André Kirchner: Schauplatz Berlin. Der Aufbau der neuen Mitte
    "Was da tatsächlich im Stadtraum wie collagiert auf- und nebeneinandertritt, bekommt auf Kirchners Fotos nicht selten den Anschein von etwas Surrealistischem. Was eben nichts anderes heißt, als dass der Fotograf aus dem Alltag der Stadt eine Bildkomposition macht, die sich des Alltäglichen enthebt."
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  • Badische Zeitung, 10.02.2012
    Luftschacht Verlag
    Thomas Kriebaum: Kleiner Tod
    "Kriebaum füttert die immergleiche Geschichte mit Dramatik und Schadenfreude, dunkelgrauem
    Zynismus oder hell leuchtender Lächerlichkeit. Als Empfängnisverhüter, Müllmann, Kinderschreck muss der Tod herhalten. Kriebaum bläst Schwermut im Angesicht des Ablebens weg."
  • auftouren.de, 09.02.2012
    ventil
    testcard #21: Überleben
    "Es wird nicht von etwas erzählt, sondern Werke, Menschen und Verhältnisse werden besprochen und damit vorgestellt. Wer auf die Schmeicheleien des Altbekannten verzichten kann, ist hier genau richtig."
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  • taz, 09.02.2012
    edition Büchergilde
    Indra Sinha: Menschentier
    "Dabei spricht Animal, wie ihm der Schnabel gewachsen ist: grammatikalisch und politisch höchst inkorrekt: Subjekt, Prädikat und Objekt bilden für ihn eine beliebige Dreierkette, Endsilben verschluckt er wie nichts und der Genitiv ist ihm so wurscht wie der Akkusativ schon längst. Susanne Urban überträgt das erfrischende Kauderwelsch lustvoll ins Deutsche"
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  • Die Welt, 09.02.2012
    Wallstein Verlag
    Wollust des Untergangs. 100 Jahre Thomas Manns "Der Tod in Venedig"
    "Wir, Besucher dieser Ausstellung, werfen gerne mit, werfen uns hinein in seinen Kosmos und lassen uns von Hotelprospekten, Knabenfotos, Badesachen ebenfalls mit Genuss dorthin führen, wo alles Reisen nun einmal beginnt und aufhört: im eigenen Kopf. Was diese elegante Schau eindringlich in Erinnerung ruft."
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  • SZ, 09.02.2012
    Rotpunktverlag
    Adrian Stokar: Dem Süden verschwistert
    "Der Band ist im Rotpunktverlag erschienen, der es in seinen Wanderbüchern immer wieder aufs Neue bestens versteht, das Prosaische und das Poetische zu vereinen, das Praktische mit dem Phantasievollen. Nicht selten ist es die Literatur, die ins Gebirge lockt."
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  • SZ, 08.02.2012
    Weidle Verlag
    Pétur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
    "Geburt, kräftezehrende Krabbelübungen, Seifenblasen trinken, Langeweile in den Sommerferien, ungeschickte aber leidenschaftliche Kussversuche, die erste Begegnung mit dem Tod. All das erzählt Gunnarsson elliptisch, aber in den Details präzise und sehr direkt. Wie selbstverständlich münden seine Schilderungen in eigenwillige Bilder, die, auch in der Übersetzung von Benedikt Grabinski, so schön und stimmig sind, dass man sie nie wieder vergessen will."
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  • Die Welt, 04.02.2012
    Wallstein Verlag
    Rüdiger Hachtmann, Thomas Schaarschmidt, Winfried Süß (Hg.): Berlin im Nationalsozialismus
    "Das Buch verdeutlicht die Widersprüchlichkeit der nationalsozialistischen Hauptstadt. Berlin war nicht nur ein Laboratorium der Moderne, die Nationalsozialisten machten sie auch zu einem Versuchsgelände des Dritten Reichs."
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  • Berliner Zeitung, 04.02.2012
    Verbrecher Verlag
    Rudolf Lorenzen: Die Hustenmary
    "Lorenzens sprachlich perfider Realismus hatte weder mit bürgerlicher Subjektivität noch mit dem Anti-Auktorialen je viel am Hut. Stattdessen breitet er mit teils ätzender Ironie die ganze Kleingeistigkeit des menschlichen oder besser: des deutschen Größenwahns vor des Lesers Augen aus."
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  • taz, 04.02.2012
    Salis Verlag
    Erklärung von Bern (Hg.): Rohstoff. Das gefährlichste Geschäft der Schweiz
    "Jedes Kapitel ist eine Geschichte für sich, jede erstaunlich verständlich und spannend geschrieben."
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  • NZZ, 04.02.2012
    Klever Verlag
    Christian Loidl: Gesammelte Gedichte
    "Christian Loidl bewunderte den älteren Kollegen, beiden gemeinsam waren ein stets ausgeprägter Sinn für das Surreale an der Kehrseite des Realen und ein spielfreudiges, halb kindliches Wesen, das sich in literarischen Kunststücken, Experimenten und Eulenspiegeleien ausdrückte, in einem tiefen Unernst, der dann unvermutet an Wesentliches streifte."
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  • FAZ, 03.02.2012
    Alexander Verlag
    Wladimir Nemirowitsch-Dantschenko, Konstantin Stanislawski: Erinnerungen an Tschechow
    "Eine klug editierte Ausgabe, die den Arzt und Künstler aus ungekannter Perspektive zeigt"
  • SZ, 03.02.2012
    Pulp Master
    Buddy Giovinazzo: Cracktown
    "Die Stärke des Buchs liegt in der ungerührten Konsequenz, mit der es von diesem Milieu berichtet: wie hundsmiserabel es hier den jungen Frauen ergeht, die, um sich die nächste ‚Rakete' leisten zu können, den Männern zu Willen sein müssen, und wie leicht alle zum Töten bereit sind, für lächerliche Beträge und manchmal nur aus Langeweile. Das Buch weiß, wie Verrohung von innen aussieht."
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  • Jüdische Allgemeine, 02.02.2012
    Metroverlag
    Rafael Schwarz: Darf man Juden Ezzes geben?
    Die JA verbringt "Fünf Minuten mit Rafael Schwarz" und seinem Ratgeber: "Ich habe festgestellt, dass viele Studenten ihre Fragen nicht beantwortet bekommen, weil es in der Judaistik eben um anderes geht als um das banale, das alltägliche Judentum. Daraus ist viele Jahre später die Idee zu einer Vorlesung entstanden. Aber statt der erwarteten 10, 15 Leute kamen 80 bis 100. Und aus der Vorlesung ist dann dieses Buch entstanden."
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  • Perlentaucher, 02.02.2012
    Verbrecher Verlag
    Lisa Kränzler: Export A
    In der Rubrik "Vorgeblättert" wird Lisa Kränzlers am 20. Februar erscheinender Debütroman vorgestellt.
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  • CulturMag, 01.02.2012
    bilgerverlag
    Ursula Timea Rossel: Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz
    "dieses ‚unbändige Buch' (Peter von Matt),  dieses kulinarische Ragout der Gestalt-, Seelen- und Bedeutungswandlungen und -rungen, der Metamorphosen und Illusionszaubereien hebt, je üppiger und strotzender es sich entfaltet und erblüht, auch das System kausaler Bestimmbarkeit von Anfängen, Mitten und Enden, Ursachen und Wirkungen, Wegen und Zielen  – kurz: die gesamte lineare Raumzeitordnung  – aus den Angeln."
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  • Tagesspiegel, 01.02.2012
    Verbrecher Verlag
    Rudolf Lorenzen: Die Hustenmary
    "Dass die Texte des Dandy-Journalisten nun wiederentdeckt werden können, ist Jörg Sundermeier und seinem kleinen Verbrecher Verlag zu verdanken."
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  • Jüdische Zeitung, Februar 2012
    Argument + ariadne
    Gerhard Schoenberner: Fazit
    "Der in den vergangenen Jahrzehnten vorwiegend als politischer Publizist in Erscheinung
    tretende Gerhard Schoenberner hat nun eine Sammlung von Prosagedichten vorgelegt, die schmerzlich zeigt, wie sehr die Form des Gedichts in den letzten Jahren in den Hintergrund gerückt
    ist. ‚Fazit' hat Schoenberner die Sammlung betitelt, womit er andeutet, dass er Bilanz ziehen
    möchte. Persönliche, aber auch gesellschaftliche. Subjektive, schlaglichtartige und lebenslange Erinnerungen, die es ihm am Ende trotz allem ermöglichen, mit ‚leichtem Gepäck' zu reisen, hat er letztendlich gesammelt und veröffentlicht."

Januar 2012

  • Tagesanzeiger, 31.01.2012
    Alexander Verlag
    Louis Paul Boon: Menuett
    "Boon, aus einfachsten Verhältnissen stammend, war bis dahin ein eher sozialkritischer Autor. Hier aber setzt er den Bohrer der Sprache an und gelangt in die Tiefe seiner Helden, weit hinaus über gesellschaftliche Bedingtheiten in existenzielle Abgründe."
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  • ZEIT online, 31.01.2012
    Nicolai Verlag
    André Kirchner: Schauplatz Berlin. Der Aufbau der neuen Mitte
    "André Kirchner fotografiert Berlin seit Jahrzehnten in Schwarz-Weiß. An zentral gelegenen Orten wie dem Leipziger Platz, in der Mohrenstraße oder der Lützowstraße erscheint die Hauptstadt plötzlich als Dorf – menschenleer und ohne Verkehr." Zeit online zeigt eine Fotostrecke aus seinem Werk.
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  • Tagesspiegel, 31.01.2012
    Nicolai Verlag
    André Kirchner: Schauplatz Berlin. Aufbau der neuen Mitte.
    "Formal streng, fast abstrakt, fasst der Fotograf das Unmögliche, Unverbundene in einer Komposition zusammen. Seiner Botschaft nähert er sich von außen, gewissermaßen von der Peripherie her an. Respektvoll möchte man diese Art der Fotografie nennen. Was bleibt, ist Staunen."
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  • Tagesanzeiger, 30.01.2012
    Dittrich Verlag
    Sreten Ugričić: An den unbekannten Helden
    Melinda Nadj Abonji setzt sich für den serbischen Nationalbibliothekar und Autor Sreten Ugričić ein, der aus politischen Gründen entlassen wurde.
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    weitere Kommentare zu diesem (kultur-)politischen Skandal finden sich hier:
    Der Tagesspiegel
    Die Welt

    NZZ
  • taz, 30.01.2012
    Wallstein Verlag
    Hannah Ahlheim: Deutsche, kauft nicht bei Juden
    Antisemitismus und politischer Boykott in Deutschland 1924 bis 1935.
    Gabriele Goettle führt ein langes und vielschichtiges Gespräch mit der Historikerin Ahlheim.
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  • Tagesspiegel, 30.01.2012
    Wallstein Verlag
    Armin T. Wegner: Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste
    "Wegner gilt heute neben dem evangelischen Theologen Johannes Lepsius als wichtigster Zeuge für den Genozid an den Armeniern. Doch in seinem Vortrag von 1924 blieb Wegner noch zurückhaltend mit seiner Kritik an der Türkei und den Mitwissern in der deutschen Politik. Später wird Wegner deutlicher werden – und das Schicksal der Armenier ließ ihn zeitlebens nicht los."
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  • NZZ, 28.01.2012
    edition Büchergilde
    John Steinbeck: Russische Reise. Mit Fotografien von Robert Capa
    "Auch hier sind es nicht die Generalisierungen und Schlussfolgerungen, die den Bericht wertvoll machen, sondern die Details, die der Autor der ‚Früchte des Zorns' und der Fotograf des Spanischen Bürgerkriegs festhielten. Beide ergänzen sich wunderbar, stützen sich gegenseitig mit Ironie und Sarkasmus gegen die Zumutungen sowjetischer Offiziöser, anstrengender Gelage und verkrampfter Intelligenzia-Debatten."
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  • FAZ, 28.01.2012
    Kunstanstifter Verlag
    Florian Weiß: Ringel Seepferdchen
    Mit seiner selbsterfundenen Zeichenmaschine seien teils naturalistische, teils surrealistische Bilder einer Unterwasserwelt entstanden, welche die Kritikerin an die Pracht "mittelalterlicher Gobelins" erinnern. Rauchhaupt kann sich gar nicht satt sehen an den geheimnisvollen Fischschwärmen und Korallen, hinter denen sie immer wieder Neues entdeckt.
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  • NZZ, 28.01.2012
    Voland & Quist
    Edo Popović: Tattogeschichten. Mit Illustrationen von Igor Hofbauer
    "Es geht in diesem Buch um Suff und Sex, aber auch noch um viel mehr. Popović ‚gilt als Kroatiens Stimme der Verlierer der gesellschaftlichen Transformation', so wirbt der Verlag – und das ist keine hohle Propaganda. In vielen dieser Geschichten ist der Autor selbst als Ich-Erzähler am Werk (und auf den Zeichnungen erkennbar), wo er sich mit Selbstironie an die durchzechten Nächte erinnert."
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  • Spiegel online, 27.01.2012
    Metroverlag
    Iris Meder: Badefreuden
    "Dem Horizont entgegen schwimmen, planschen über den Dächern der Stadt: Infinity Pools bescheren Urlaubern in aller Welt Badeerlebnisse der Luxusklasse. Zwischen Uruguay und Bali laden hinreißende Bassins zu einem Sprung  in die Unendlichkeit  ein."
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  • NZZ, 24.01.2012
    Verlag Martin Wallimann
    Max Huwyler: mitunter überleben
    "Trotz solcher Präzisionsarbeit wirken Huwylers Texte nie gekünstelt und haben einen weiten Wahrnehmungshorizont. Historisches, Existenzielles, Politisches und Theologisches kommen ebenso zur Sprache wie Kunst, Literatur und für den Autor wichtige Orte. Das vom Verlag Martin Wallimann sorgfältig gestaltete Bändchen ist ein sprachliches Juwel."
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  • FR/Berliner Zeitung, 24.01.2012
    Nicolai Verlag
    David Ranan: Ist es noch gut, für unser Land zu sterben?
    "In seinem Buch untersucht der israelische Ökonom und Politikwissenschaftler David Ranan, welches Verhältnis vor allem junge Israelis zu ihrer Armee haben, und wie das Militär von den Veränderungen in der Gesellschaft betroffen ist. Dafür hat er rund 50 Israelis befragt und 27 dieser Interviews exemplarisch für sein Buch ausgewählt."
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  • NZZ, 24.01.2012
    edition ebersbach
    Edith Wharton: Traumtänzer
    "Missverständnisse und Manöver, durch die auch andere unverschuldet zu Schaden kommen, treiben die beiden weiter auseinander und geben der Schriftstellerin gleichzeitig Gelegenheit zur Entfaltung eines hier mit schneidend scharfer Feder entworfenen, dort fein schattierten Gesellschaftspanoramas, dessen Akteure durchaus überraschen können."
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  • SZ, 23.01.2012
    Wallstein Verlag
    Lars Klein: Die "Vietnam-Generation" der Kriegsberichterstatter

    "Aufs Ganze gesehen, legt Lars Klein mit diesem Stück Zeitgeschichte auch eine anregende Diagnose unserer eigenen Zeit vor. Der konservative Furor, dem er am Beispiel der Medienschelte zur Zeit des Vietnamkriegs nachspürt, war erst der Anfang einer Verwilderung politischer Sitten. Und die Konjunktur der heutigen "Tea Party"-Bewegung lässt befürchten, dass der Höhepunkt noch längst nicht überschritten ist.
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  • FAZ, 23.01.2012
    Wallstein Verlag
    Christoph Dieckmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941-1944
    "Die Fülle des ausgewerteten Materials und die Gründlichkeit der Verarbeitung und Reflexion sind überwältigend. Das voluminöse Buch ist ein ebenso umfassend-genaues wie erschütterndes Kompendium über eine das ‚normale' menschliche Fassungsvermögen übersteigende Dimension von Gewalt und Vernichtungswillen in einem kleinen Teil des eroberten Gebiets der Sowjetunion."
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  • FAZ, 23.01.2012
    Wallstein Verlag
    Ute Frevert: Gefühlspolitik. Friedrich II. als Herr über die Herzen?
    "Dass dieser König ein ‚Herr über die Herzen' sein wollte, wie Ute Frevert in ihrer anregenden Studie behauptet, mag man zunächst nicht glauben. Aber Frevert zeigt auf anschauliche Weise, wie Friedrich seinen zum Regierungsantritt gefassten Vorsatz der Volkstümlichkeit trotz seiner tiefen Misanthropie konsequent vorantrieb."
  • FAZ, 22.01.2012
    Wallstein Verlag
    Ute Frevert: Gefühlspolitik. Friedrich der II. als Herr über die Herzen?
    "Dass dieser König ein ‚Herr über die Herzen' sein wollte, wie Ute Frevert in ihrer anregenden Studie behauptet, mag man zunächst nicht glauben. Aber Frevert zeigt auf anschauliche Weise, wie Friedrich seinen zum Regierungsantritt gefassten Vorsatz der Volkstümlichkeit trotz seiner tiefen Misanthropie konsequent vorantrieb."
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  • NZZ, 21.01.2012
    bilgerverlag
    Ursula Timea Rossel: Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz
    "Jede Ernsthaftigkeit wird subversiv ausgehöhlt, so dass sich dieses witz- und listenreiche Buch als Nachfahr des Schelmenromans präsentiert. Lesend befindet man sich mitten im Reich der Anarchie, wo die Stürme der Phantasie um die Ohren pfeifen, Hexisches und Zauberisches zum Alltag gehören. In Ursula Timea Rossels Buch darf die Imagination ungehindert aufblühen und barocke Schwelgereien werden von keiner Instanz geahndet. Sie stellt in ihrem Erstling, der nach ihrer Aussage die Fäden von orientalischem Brokat und schottischem Tweed sorglos miteinander verknüpft, ein unverwechselbares Gewebe her, das sich leicht, aber wärmend aufs Gemüt legt."
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  • Die Presse, 20.01.2012
    Literaturverlag Droschl
    Ilse Helbich: Grenzland Zwischenland
    Einen Vorabdruck aus Ilse Helbichs wunderbar unsentimentalen Buch über das Alter brachte Die Presse.
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  • Spiegel online, Romane des Monats, 19.01.2012
    Alexander Verlag
    Louis Paul Boon: Menuett
    "Das schöne und zugleich äußerst ernüchternde Genre des Beziehungs-Kammerspiels erhält mit dieser späten Wiederentdeckung eine Ergänzung, die es an Dichte mit den großen Kammerspielen der Weltliteratur aufnehmen kann."
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  • Perlentaucher, 17.01.2012
    Alexander Verlag
    Ross Thomas: Der achte Zwerg
    "Jedes Mal fragt man sich etwas bang, ob auch der neue Roman so großartig sein wird wie all seine Vorgänger. Und jedes Mal kann man spätestens auf Seite 27 aufatmen: Ja, ist er, vielleicht sogar noch großartiger."
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  • Spiegel online, 16.01.2012
    Verbrecher Verlag
    David Wagner: Welche Farbe hat Berlin
    "Müsste man sich am Ende dieses Erzählbandes festlegen, welche Farbe das hier porträtierte Berlin hat, dann wäre es wohl ein dezent schimmerndes Grau. ‚Welche Farbe hat Berlin' ist ein kleinformatiges Büchlein, das man immer mal wieder zur Hand nehmen sollte, wenn einem das aufkeimende Hochglanz- und Prospektberlin auf den Geist geht."
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  • Hamburger Abendblatt, 16.01.2012
    Reprodukt
    Bastien Vivès: Polina
    "Polina ist kein rosa Ballettprinzessinnen-Kitsch - es ist die zauberhaft-rätselhafte Geschichte einer Tanzkarriere, mit allem Glück und allen Abgründen."
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  • FAZ, 16.01.2012
    Wallstein Verlag
    Friedrich Kellner: Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne
    "Insgesamt eine ebenso spannende wie informative Lektüre, die einen ungewöhnlichen Blick in das Innenleben der NS-Diktatur erlaubt."
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  • FR, 13.01.2012
    Argument + ariadne
    Cynthia Webb: Die Farbe der Leere
    "Eine überzeugende Lakonik und ein ungewöhnliches Milieu zeichnen den Kriminalroman der Amerikanerin Cynthia Webb aus."
  • Financial Times Deutschland, 11.01.2012
    Argument + ariadne
    Monika Geier: Müllers Morde
    "Die Autorin überrascht den Leser mit Bezügen auf das aktuelle Zeitgeschehen und unterhält ihn mit feinsinnigem Humor."
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  • taz, 10.01.2012
    edition moderne
    Jacques Tardi: Im Visier. Nach einem Roman von Jean-Patrick Manchette
    "Tardi lässt nur mit Meisterhand hervortreten, was sich bei Manchette zwischen den Zeilen verbirgt: eine Groteske, eine Mischung von Schrecklichem und Komischen, die tiefer Desillusionierung entsprungen ist."
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  • Tagesspiegel, 08.01.2012
    Verbrecher Verlag
    Erich Mühsam: Tagebuch. Band 1, 1910-1911
    "Ich bin schon sehr gespannt auf Band zwei, der im Frühjahr folgen soll: nicht nur des Zeitgeschichtlichen wegen und wegen der faszinierenden Persönlichkeit dieses anarchistischen Poeten, der in sich die Eigenschaften eines verzogenen Kindes mit denen eines Helden, eines Bohemiens und eines überaus fleißigen Literaten vereinte, sondern einfach wegen der 8000 Seiten zauberhafter Prosa, die uns erwarten."
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  • NZZ, 07.01.2012
    Verlag Martin Wallimann
    Franziska Greising: Danke, gut
    "Dieses Buch lebt von Kontrasten. Die Autorin erzählt in lapidarer Sprache vom Verstummen und Verdrängen, aber sie schildert beredt und ungemein anschaulich diese vergangene Welt im Würgegriff der Konventionen und Moralvorstellungen."
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  • FAZ, 07.01.2012
    Alexander Verlag
    Heiner Müller: MÜLLER MP3
    Irene Bazinger empfiehlt Müllers "charmante Flapsigkeiten" und intellektuelle Reflexionen.
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  • Die Welt, 07.01.2012
    Wallstein Verlag
    Avraham Barkai: Erlebtes und Gedachtes
    "Avraham Barkais Blick ist auch hier der eines ‚unabhängigen' Historikers, der mit Abstand auf die Ereignisse schaut. Auch aus diesem Grund kann man ihm zu diesem klugen Buch nur gratulieren!"
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  • Die Welt, 07.01.2012
    Wallstein Verlag
    Wolfgang Matz: Eine Kugel im Leibe
    Walter Benjamin und Rudolf Borchardt: Judentum und deutsche Poesie
    "Die Figuren seines Buches werden lebendig, indem er sie aus oft entlegenen Dokumenten sprechen lässt, aus Briefen und Tagebüchern, die nicht für die Veröffentlichung bestimmt waren und den Menschen hinter der Maske sichtbar machen."
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  • socialnet, 06.01.2012
    Nicolai Verlag
    Manfred Kappeler: "Wir wurden in ein Landerziehungsheim geschickt..."
    "In seiner spannend zu lesenden Diskussion gelingt Kappeler ein höchst lebendiger Einblick sowohl in die frühe Zeit der Reformpädagogik während der "goldenen Jahre" der Weimarer Republik, wie aber auch in das komplizierte Familienleben einer großbürgerlichen Familie der Manns."
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  • FAZ, 06.01.2012
    Wallstein Verlag
    Gabriele Kögl: Vorstadthimmel
    "Den Plot von ‚Vorstadthimmel', der leicht zur Klamotte hätte werden können, gestaltet Kögl zu einem komischen, vor allem aber verstörenden Roman. ... Dass das Erzählte eher nachhallt wie ein piepsender Tinnituston, ist ein Kompliment an diesen Roman."
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  • Der Stern, 02/2012, 05.01.2012
    Reprodukt
    Bastien Vivès: Polina
    "Es zeugt von unverschämter Begabung, was der gerade mal 27 Jahre alte Bastien Vivès da in letzter Zeit und in schneller Folge auf den Markt wirft... Meisterlich – mal wieder."
  • Der Stern, 02/2012, 05.01.2012
    Rotpunktverlag
    Heinrich Wille: Ein Mord, der keiner sein durfte
    In der Rubrik "Was macht eigentlich..." portraitiert der Stern den ehemaligen Staatsanwalt im Fall Uwe Barschel, Heinrich Wille.
  • literaturkritik.de, 04.01.2012
    Verbrecher Verlag
    Karl Wetzig: Windzeit, Wolfszeit
    "Die aus der Sturlungasaga rekonstruierte Lebensgeschichte Snorris Sturlusons hat alles, was ein spannender historischer Roman braucht: Hass, verletzter Stolz, Intrigen, politische Verwirrungen, Erbstreitigkeiten und Söhne, die um die Gunst ihres Vaters ringen."
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  • Die Welt, 03.01.2012
    Nicolai Verlag
    Rainer Haubrich: Das neue Berliner Schloss. Von der Hohenzollernresidenz zum Humboldtforum
    Die Zeitung bringt einen ausführlichen Auszug aus dem eben erschienenen Buch:
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  • taz, 02.01.2012
    ventil
    Jochen Bonz, Juliane Rytz, Johannes Springer (Hg.): Lass uns von der Hamburger Schule reden – eine Kulturgeschichte aus Sicht beteiligter Frauen
    "eine informative und gut lesbare Oral History. Das liegt auch daran, dass die Aussagen der Protagonistinnen nicht zugunsten eines einheitlichen Sprachflusses begradigt wurden. Die Interviews ergänzen sich inhaltlich und machen ein sehr gegenwartsbezogenes Lebensgefühl greifbar, das eine ganze Generation geprägt hat."
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  • Spiegel online, 02.01.2012
    edition Büchergilde
    Armin Abmeier: Charakter ist nur Eigensinn. Tolles Heft 36
    "Jedes dieser Hefte ist besonders. Das 36. Heft ist aber das besonderste von allen. ‚Charakter ist nur Eigensinn' heißt es, und es ist nicht nur ein Jubiläumsheft, sondern die Biografie eines Lese-Liebeslebens."
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Dezember 2011

  • Der Freitag, 30.12.2011
    Literaturverlag Droschl
    Andreas Unterweger: Du bist mein Meer
    "Spielerisch holt sich die Fiktion ein, reflektiert sich selbst, das Verhältnis von Fakt und Fiktion: Die 231 Miniaturen sind ‚schriftliche Fotos', die sich selbst wiederum beinhalten. Das zweite Buch des österreichischen Autors Andreas Unterweger ist eine lustvolle Reflexion auf die Liebe zum Schreiben und das Schreiben über die Liebe."
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  • NZZ, 30.12.2011
    edition moderne
    Joe Sacco: Gaza
    "Eine aufschlussreiche Fussnote der Geschichte: In seiner neusten Comic-Reportage, «Gaza», arbeitet Joe Sacco ein Massaker der israelischen Armee an der palästinensischen Zivilbevölkerung auf. Über «Gaza» und seine Comic-Reportagen im Allgemeinen unterhielt sich mit ihm Christian Gasser."
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  • NZZ, 29.12.2011
    Verbrecher Verlag
    Gunnar Gunnarsson: Vikivaki
    "Vikivaki», nach einem fast schamanenhaften Volkstanz mit nasalem «Gesang» benannt, den die lebenden Toten hier aufführen, ist ein parodistischer Gruselroman mit den typischen isländischen Originalen: Sie sind zupackend, trinkfest, unzüchtig, dickschädlig, stolz und stets furchtlos."
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  • SZ, 29.12.2011
    edition moderne
    Patrick Manchette / Jaques Tardi: Im Visier
    "Wenn es Dunkel-Abstufungen von Schwarz gibt, dann haben der Romancier Jean-Patrick Manchette und der Comic-Zeichner Jacques Tardi - beide sind auf Erzählungen in dieser Nichtfarbe spezialisiert - mit der Graphic Novel 'Im Visier' (...) eine neue Dimension der Schwärze und der Düsternis erreicht.(...) Manchette hat die amerikanischen Filmvorbilder, die ihm beim Verfassen dieses illusionslosen Eskalationsdramas durch den Hinterkopf zogen - etwa Aldrichs 'Rattennest' -, offen benannt. Und Tardi, der sich die Mittel der zeichnerischen Beschwörung von Emotionen konsequent selber erarbeitet hat, transponiert die filmisch erdachte Geschichte so authentisch ins Medium der stehenden Bilder, dass der zynische Fatalismus dieses ständig bergab führenden negativen Bildungsromans fast körperlich spürbar wird.
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  • Die Welt, 23.12.2011
    Wallstein Verlag
    Maja Haderlap: Engel des Vergessens
    "Der politische Riss, von dem das Buch handelt, läuft durch Haderlaps lebensgroße Figuren hindurch, setzt sich ins Private fort. Das hat hohes Identifikationspotenzial, und das macht auch die kathartische Wirkung, die "Engel des Vergessens" hat, verständlich."
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  • Culturmag, 21.12.2011
    Alexander Verlag
    Richard Blank: Drehbuch
    "Dass ein Film einen Hero haben müsse, eine bestimmte Menge Plotpoints in vorgegebenem Takt, idealerweise ein Happy-End und noch ein paar andere – formelhaft in fast jedem "Tatort" durchexerzierte Rituale: stimmt nicht. Ist eine Bankrotterklärung der Kunst. Blank erinnert, dass auch Jean Luc Godard schon bezeugte, eine Geschichte bestehe aus Anfang, Mittelteil und Ende, wobei die Reihenfolge nicht ganz klar sei"
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  • SZ, 20.12.2011
    Reprodukt
    Bastien Vives: Polina
    "Im Gegensatz zu den vorherigen Arbeiten von Vivès zeichnet sich "Polina" nicht durch eine spektakuläre Farbgebung aus. Schwarz, Weiß und Beige müssen genügen; die Zeichnungen sind oft skizzenhaft; Hintergründe fehlen oder werden nur angedeutet. Unverändert ist aber die Meisterschaft, mit der Vivès seinen Figuren Leben einzuhauchen versteht. Die düster-bedrohliche Seite von Polinas Guru vermittelt er auf eindrückliche Weise: Bojinskis Bart liegt wie eine Maske über dem Gesicht; sein Mund, wenn man ihn überhaupt sieht, ist ein weißes Loch; oft spricht er vom Betrachter weg oder aus dem Off. Am Ende nimmt er seine Brille ab, und man sieht erstmals seine traurigen Augen und das faltige Gesicht eines alten Mannes – das ist der bewegende Höhepunkt einer an Höhepunkten reichen Graphic Novel."
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  • SZ, 19.12.2011
    Milena Verlag
    Felix Hubalek: Die Ausweisung
    "Wie in einem Panoptikum lässt der Autor Felix Hubalek noch einmal all jene Typen an seinem Romanhelden vorbeiziehen, die das Dritte Reich hervorgebracht und mitgetragen haben: die aalglatt freundlichen und die sadistischen Funktionäre, die verängstigten und die überzeugten Mittäter, die Meister des Ausblendens und die schmierigen Denunzianten. Der teils autobiographisch gefärbte Roman des 1958 verstorbenen österreichischen Kulturjournalisten ist nun in der Reihe literarischer Wiederentdeckungen 'Revisited' des Milena Verlags erschienen."
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  • Potsdamer Neueste Nachrichten, 16.12.2011
    Pulp Master
    Jim Nisbet: Tödliche Injektion
    "Bobby Menckens Tod dauert 51 Seiten. Er stirbt in der Todeszelle von Huntsville, Texas, hingerichtet von Doktor Franklin Royce durch einen Giftcocktail. Wie man das so macht in den USA. In seiner letzten Stunde hat Mencken, verurteilt wegen eines Raubüberfalls mitsamt Exekution der Überfallenen, noch den Aufseher niedergeschlagen, der Huntsville für ihn in eine Hölle verwandelt hatte. Und in der letzten Sekunde seines Lebens will er dem Arzt, der ihm das Gift verabreicht, noch etwas sagen.'Schnell beugte sich Royce hinunter, um Menckens letzte Worte zu verstehen:,Colleen, ich ... hab es nicht getan ...', flüsterte er. Und er küsste Royce auf die Lippen.' Aus diesem Satz, dieser Szene, diesem Kuss ergibt sich die großartige, tiefschwarze, hochkomische Geschichte"
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  • NZZ, 15.12.2011
    Literaturverlag Droschl
    Monique Schwitters: Goldfischgedächtnis
    "Nicht nur die Kargheit und das Einfühlungsvermögen in der Gestaltung der Figuren, sondern auch die die Möglichkeiten des Genres nutzende Erzähltechnik zeigt, dass Schwitter im zweiten Erzählband bereits zu ihrer idealen literarischen Form gefunden hat. An den Knotenpunkten, den kleinen, privaten Katastrophen, finden die Figuren Schwitters gerade durch das zueinander, was sie trennt. Manchmal ist das komisch, manchmal tragisch, oft beides zusammen."
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  • SZ, 13.12.2011
    edition Büchergilde
    E.T.A. Hoffmann / Drushba Pankow (Ill.): Das Fräulein von Scuderi
    "Die Autonomie des entstandenen Comics könnte dann wirklich nicht größer sein - er kombiniert Teile des Hoffmann'schen Textes mit allen denkbaren Mitteln modernen Kommunikationsdesigns - das haben die beiden Autoren studiert. Eine wilde Collage mit markanten Schrifttypen, Schlagzeilen, modernen Signets, Inserts zur sozialen Situation im 17. Jahrhundert - Polizei- und Überwachungswesen, Aderlass, Spielsucht. Eine Powerpoint-Präsentation, die all das aufbietet, was in historisch-kritischen Ausgaben gemeinhin der Kommentar erledigt."
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  • SZ, 12.12.2011
    Wallstein Verlag
    Friedrich Kellner: "Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne"
    "Kellners Aufzeichnungen werden zu Recht mit den berühmten Tagebüchern des jüdischen Intellektuellen Friedrich Klemperer verglichen. Diese Edition ist ein Glücksfall."
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  • Der Freitag, 12.12.2011
    Reprodukt
    Manu Larcenet: Der alltäglich Kampf
    "Berufliche Sinnkrise, Bindungsangst und "fette Tüten": Manu Larcenet zeichnet in "Der alltägliche Kampf" die Ängste und Selbstzweifel seiner Generation mit schnellem Strich"
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  • Berliner Morgenpost, 11.12.2011
    Verbrecher Verlag
    David Wagner: Welche Farbe hat Berlin?
    ""Welche Farbe hat Berlin?", heißt das Buch, das die Sensation des Alltäglichen dieser Stadt offenbart. Das zeigt, wie intensiv ein Mensch die Geschichten dieser Stadt wahrnehmen kann. An Bruchstellen, an Menschen, an Gerüchen und Architekturen. Er sieht nicht nur die großen Dinge. Nachts, wenn er allein über die Museumsinsel geht. "Dann ist das ein ästhetischer Rausch", sagt er. Etwas, was glücklich machen kann."
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  • NZZ, 10.12.2011
    Literaturverlag Droschl
    Andreas Unterweger: Du bist mein Meer
    "Nur der letzte Satz fällt buchstäblich aus dem Rahmen: «Du bist mein Meer.» Ein Satz, der die Liebe des Mannes zum Meer in die Liebe zu seiner Frau kippt. Eine Metapher, ein Sprung über alle perspektivischen Distanzen hinweg."
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  • Badische Zeitung, 09.12.2011
    Literaturverlag Droschl
    Lydia Davis: Formen der Verstörung
    "Lydia Davis schreibt über Dinge, über die andere auch schreiben: Aber sie schreibt ganz anders darüber. Der Tod des Vaters, Fernsehabende und Essgewohnheiten, das Entfernen einer kleinen Raupe aus dem Bett: All das nimmt den Klang und die Struktur von Minimal Music an. Sie hat nichts übrig für große Gesten, Gefühl bleibt aus dem Spiel. Sie zeigt einen Gedanken, zerlegt ihn in seine Bestandteile, die sie hin und her wendet, um sie erneut zu einem Gedanken zusammen zu setzen: Und der ist dann um einen Grad verschoben. Nichts für Leser, die auf Wildwuchs und Sinnlichkeit setzen: aber spannend für Liebhaber von Logeleien."
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  • Die ZEIT, 08.12.2011
    Literaturverlag Droschl
    Monique Schwitters: Goldfischgedächtnis
    "Schwitter beherrscht es, mit knapp bemessenen, unaufdringlich poetischen Sätzen Portraits zu entwerfen, die man trotz der kargen Beschreibungen ganz genau zu kennen meint. In ihrem zweiten Erzählband gelingt ihr das noch meisterhafter. Noch dichter sind die Geschichten, noch tiefer ziehen sie ihre Leser hinein ... Schwitter zeigt, wie ihren Figuren im Erinnern das Leben um die Ohren fliegt. Und wie bei einer dieser perfiden Splitterbomben hakt sich auch in uns Lesern, uns Zuschauern etwas fest von diesem Leben. Und wir werden sie so schnell nicht mehr los."
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  • FAZ, 06.12.2011
    Dittrich Verlag
    Ingrid Bachér: Die Grube
    "Ambivalenz der Moderne: Ingrid Bachér erzählt die Geschichte des niederrheinischen Heimatverlustes durch den Braunkohletagebau mit Empathie und Suggestionskraft"
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  • FAZ, 02.12.2011
    Wallstein Verlag
    Joseph Roth und Stefan Zweig: Jede Freundschaft mit mir ist verderblich
    "Ihr Briefwechsel ist eines der eindringlichsten Dramen des deutschen Exils."
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  • SZ, 02.12.2011
    Literaturverlag Droschl
    Anna Kim: Invasionen des Privaten
    "Auch die emotionalen Extremlagen ihrer Reise verführen die Erzählerin nicht zur Anhebung ihrer Tonlage. Lediglich die Identitätsproblemdebatten, ihr Thema schon in den beiden vorausgegangenen Erzählungen, durchbrechen die geradezu professionelle ethnologische Indifferenz des Berichts und setzen den Leser auf die Spur des ungeschriebenen Romans einer unglücklichen Kindheit, der in dem kleinen, feinen Buch steckt."
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  • SZ, 01.12.2011
    Metroverlag
    Stefan Müller: In die weite Welt hinaus
    "Müllers Blick auf die österreichischen Bestrebungen, an der Zeitgeschichte teilzuhaben, ist stets ironisch, wie schon der Untertitel "Die tollkühnen Expeditionen der Österreicher" nahelegt. In einem Wechsel aus unterhaltsamen, reportageartigen Beschreibungen der Reisen, anekdotisch-prägnanten Episoden sowie Zitaten aus den originalen Reiseberichten und Tagebüchern der Expeditionsteilnehmer hinterfragt Müller die Verklärung der österreichischen Weltreisenden."
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November 2011

  • Die Welt, 30.11.2011
    Wallstein Verlag
    Mahatma Gandhi: Ausgewählte Werke in fünf Bänden
    "Es ist das große Verdienst von Wolfgang Sternstein, die Autobiografie und eine Reihe anderer wichtiger Schriften Gandhis in einer neuen deutschen Ausgabe den Lesern hierzulande zugänglich gemacht zu haben."
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  • CULTURMAG, 30.11.2011
    Rotpunktverlag
    Ulrich Teusch: Jenny Marx – die rote Baronesse
    "Im Zeitalter des E-Books gibt es noch Überraschungen, wie dieses in Leinen gebundene, bebilderte, schön gesetzte und berührende kleine Juwel von Ulrich Teusch über Jenny Marx."
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  • fixpoetry, 28.11.2011
    Literatruverlag Droschl
    Stefan Schmitzer: scheiß sozialer frieden
    "Schmitzer scheißt tatsächlich auf alles: Auf den doppelten Boden der immer gern genommenen ironischen Wendungen – ein Stilmittel, das er nur vereinzelt einsetzt –, auf den post-strukturalistisch geprägten Fluchtweg aus der Autorintention heraus und auf jegliche political correctness. Schmitzer hat die Schnauze voll: Da sagt jemand "scheiß sozialer frieden" und meint es tatsächlich, so und nicht anders, drängt sich über die aggressiven, zeitweise verstümmelt-elliptischen Verse das Gefühl auf. Schluss mit dem "ich / dann nicht // mehr ich / dann wieder ich". Es heißt klar Stellung beziehen."
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  • CULTURMAG, 28.11.2011
    Luftschacht Verlag
    Thomas Kriesbaum: Kleiner Tod
    "Der kleine Tod in seinem korrekten schwarzen Anzug, seinem Köfferchen und der coolen Sonnenbrille, charmiert sich durch; immer ein nettes Lächeln, immer eine letale Bosheit, immer höflich den Hut gelupft. Ach ja, man kann sich gar nicht sattsehen, an seinem Werken und Treiben …"
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  • NZZ, 27.11.2011
    Europa Verlag
    Curt Ries: Gottlieb Duttweiler
    "Riess hat ein euphorisierendes, dennoch nicht unkritisches Patronporträt verfasst, das flüssig und spannend geschrieben und auch heute noch mit Gewinn zu lesen ist."
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  • taz, 26.11.2011
    Metroverlag
    Alfred Loos: Hummer unter der Bettdecke
    "Die Leute haben einfach zu schlechte Manieren und zu schlechten Geschmack. Sensibilisieren sie mit Alfred Loos"
  • Die Welt, 25.11.2011
    Wallstein Verlag
    Mahatma Gandhi: Ausgewählte Werke in fünf Bänden
    "Es ist das große Verdienst von Wolfgang Sternstein, die Autobiografie und eine Reihe anderer wichtiger Schriften Gandhis in einer neuen deutschen Ausgabe den Lesern hierzulande zugänglich gemacht zu haben."
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  • Die ZEIT, 24.11.2011
    Wallstein Verlag
    Arno Lustiger: Rettungswiderstand
    "Es ist ein längst überfälliges Buch, dass uns Lustiger vorgelegt hat, über ein Thema, das von der allgemeinen wie auch von der jüdischen Geschichtsschreibung bislang wenig beachtet wurde. Und Lustiger ist insofern der ideale Autor, da er selbst – wie sein berühmter Cousin Aron Jean-Marie Lustiger, der spätere Primas der katholischen Kirche Frankreichs und Kardinal von Paris – sein eigenes Leben mehreren Rettungsversuchen verdankt."
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  • Der Tagesspiegel, 23.11.2011
    Alexander Verlag
    Konstantin Stanislawski: Wladimir Nemirowitsch-Dantschenko: Tschechow oder Die Geburt des modernen Theaters
    " Das ist das Überraschende an dem Kleinod, das gerade im Alexander Verlag erschienen ist: zwei "Theatermenschen", der Schauspieler Konstantin Stanislawski und der Autor Wladimir Nemirowitsch-Dantschenko, erzählen plastisch und mitreißend von der Gründung des legendären "Moskauer Künstlerischen Theaters" 1898 und ihrer Zusammenarbeit mit Anton Tschechow."
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  • SZ, 23.11.2011
    Wallstein Verlag
    Günther Kunert: Die Geburt der Sprichwörter
    "Gerade ihr fragmentarischer Charakter macht diese "zersplitterten Gesten" also zu Indizien für die inneren Abläufe jenes fortwährenden Schöpfungsprozesses, aus dem Günter Kunerts gesamtes Werk hervorgegangen ist."
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  • Der Tagesspiegel, 21.11.2011
    Luftschacht Verlag
    Michaela Konrad: Mondwandler
    "Michaela Konrads Multimediaprojekt "Spacelove" verbindet Comic-Ästhetik und Science-Fiction-Einflüsse. Jetzt gibt das Buch "Mondwandler" einen Einblick in die Arbeit der österreichischen Künstlerin"
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  • Musenblätter, 20.11.2011
    Luftschacht Verlag
    Thomas Kriesbaum: Kleiner Tod
    "Er kommt so gewiß wie die Tagesschau um viertel nach acht, wie Weichnachten oder die jährliche Steuerforderung des Finanzamtes. Gelegentlich kündigt er sein Eintreffen zwecks besserer Planung beizeiten an, gewöhnlich jedoch klopft er nur mal eben, um sein Werk zu verrichten: Gevatter Tod, der Sensenmann, der Schnitter, Freund Hein, der Boandlkramer. Das ist schlimm für den, der ihm folgen muß und bietet doch dem einen/der einen oder anderen noch einmal Gelegenheit für einen letzten großen Auftritt. Auf jeden Fall in Thomas Kriebaums  genial erdachten Zeichengeschichten "kleiner Tod"."
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  • Merkur, 18.11.2011
    Metroverlag
    Iris Meder: Badefreuden
    "Kunstgeschichtlerin Iris Meder, die die schönsten Bäder Mitteleuropas jetzt in einem Bildband zusammenstellte, hat sich freilich nicht nur auf die historischen Beispiele beschränkt. Moderne Schwimmhallen in coolem Design gehören genauso zu ihrer Sammlung von außergewöhnlichen Bädern: die Rotlicht-Katakomben des Sole Uno in Rheinfelden, der Aquadome im Ötztal, die Felsentherme von Vals im Schweizer Kanton Graubünden, die Utopia-Landschaft des Züricher Thermalbades oder das Seebad von Kaltern, das wie ein Ufo neben traditionellen Südtiroler Bauernhäusern steht."
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  • Die ZEIT, 17.11.2011
    Lilienfeld Verlag
    Jacques de Lacretelle: Silbermann
    "Eine eindrückliche Erinnerung an einen vergessenen französischen Klassiker"
  • FAZ, 17.11.2011
    Wallstein Verlag
    Kerstin Schoor: Vom literarischen Zentrum zum literarischen Ghetto
    "Kerstin Schoors Buch zieht die Bilanz des bisher Erforschten und bleibt doch fern von bloßer Kompilation. Sie ordnet das Material zur Gesamtschau einer Literatur, die den Traum von einer deutsch-jüdischen Symbiose mehr und mehr preisgeben musste."
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  • NZZ, 17.11.2011
    Metroverlag
    Iris Meder: Badefreuden
    "Üppig bebildert und mit faktenreichen Texten versehen, stellt Badefreuden als Typus ein Buch zwischen einem Architektur- und einem Reiseführer dar.
    Herausragend sind die Aufnahmen von Monika Schuller, die mit der Autorin gemeinsam die Bäder aufgesucht und sie in Betrieb – mit Badenden – fotografiert hat. Dabei sind Fotografien von oft surrealer Anmutung entstanden."
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  • FAZ, 15.11.2011
    Wallstein Verlag
    Mahatma Gandhi: Ausgewählte Werke
    Wer dem Mann im Lendenschurz derart wahrhaftig begegnen möchte, dem empfiehlt Martin Kämpchen die neue fünfbändige Werkausgabe, die sowohl Autobiografisches, Briefe, Schriften zur Politik und Gesellschaft oder auch zur richtigen Diät beinhaltet. Den Herausgebern gebührt laut Kämpchen mehrfach Dank.
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  • NZZ, 15.11.2011
    Weidle Verlag
    Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
    "So kommt eine von narrativer Kraft strotzende und von scharfer Intelligenz funkelnde Mischung aus Geschichte und Geschichten zusammen. Die drastische Sprache, die gedankliche Schräge und die Waghalsigkeit der Vergleiche geben dem Roman eine expressive Note, die durch den Hang zu kurzen Sätzen und Kapiteln sowie zur szenischen Ellipse zusätzlich verstärkt wird."
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  • SPIEGEL online, 15.11.2011
    Metroverlag
    Iris Meder: Badefreuden
    "Der kleinformatige Bildband Badefreuden vermittelt auf 190 Seiten Wissenswertes über die Architektur- und Kulturgeschichte historischer Wellnessoasen - macht aber vor allem Lust auf einen Sprung ins Blaue."
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  • Weltexpress, 14.11.2011
    Luftschacht Verlag
    Stefan Alfare: Der dritte Bettenturm
    "Fazit: ein sauguter, ekelhafter Gossenroman, nichts für zarte Gemüter!"
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  • NZZ, 12.11.2011
    Wallstein Verlag
    Der rote Wunderschirm. Kinderbücher von der Frühaufklärung bis zum Nationalsozialismus.
    Die NZZ berichtet über die noch bis zum 12.Februar laufende Göttinger Ausstellung zu historischne Kinderbüchern und über den im Wallstein Verlag erschienenen Begleitkatalog
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  • CULTurMAG, 12.11.2011
    Alexander Verlag
    Ross Thomas: Der Achte Zwerg
    "Ross Thomas führt uns quer durch die Besatzungszonen, in Kaschemmen und Keller, durch den Untergrund einer gerade neu entstehenden Weltordnung – das alles erzählt mit staubtrockenem Witz und mit Dialogen, aus denen die Funken stieben."
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  • NZZ, 12.11.2011
    Edition Weltkiosk
    Die Paris Review Interviews – 01
    "Sie sind Blicke in Werkstätten, sie sind keine Momentaufnahmen; sie fragen nicht nach einem aktuellen Buch, sondern nach dem individuellen Leben mit der Sprache, also danach, wie ein ganz bestimmter Mensch ein literarisches Werk aus sich hervortreibt."
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  • Die Welt, 12.11.2011
    Milena Verlag
    Bill Callahan: Briefe an Emma Bowlcut
    "Nervt ihn zum Beispiel David Foster Wallace, der sein Verwandter zu sein scheint in seinem Einzelgängertum, seinem Humor, seinem großen Herz ? ...
    Callahan fühlt sich wohl an den Rändern der Welt, nicht in ihrer Mitte, wo New York steht und Franzen Romane schreibt."
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  • SZ, 12.11.2011
    Wallstein Verlag
    Arno Lustiger: Rettungswiderstand
    Die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht ein umfangreiches Gespräch mit Arno Lustiger, u.a. zu dessen neuem Buch. Nachzulesen ist es hier...
  • taz, 12.11.2011
    Rotpunktverlag
    Arno Münster: André Gorz oder der schwierige Sozialismus
    "André Gorz gehört zu jenen Autoren, deren Name zwar bekannt ist, dessen Leben, Werk und politische Bedeutung aber eher schemenhaft existieren. Der in Frankreich lehrende Philosophiehistoriker Arno Münster bietet mit seinem Essay eine kurze und kompetente Einführung in das Werk und die Bedeutung des Ökosozialisten der ersten Stunde."
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  • NZZ, 11.11.2011
    Reprodukt
    Posy Simmonds: Gemma Bovery
    "Obschon sich ‚Gemma Bovery' stark an Flauberts Klassiker anlehnt und ihn auf eine raffinierte – und in entscheidenden Momenten auch überraschende Weise – aktualisiert, besticht Simmonds' grafischer Roman auch unabhängig vom Spiel mit literarischen Referenzen als eine vielschichtige, subtile und witzige Tragödie über Schein und Sein, Träume und Lebenslügen, über die englische Idealisierung des ländlichen Savoir-vivre in Frankreich – und natürlich über Liebe, Verrat, Enttäuschungen und Ehebruch."
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  • FAZ, 11.11.2011
    edition Büchergilde
    Alexandra Kardinar u. Volker Schlecht: E.T.A. Hoffmann - Das Fräulein von Scuderi
    "Witzig, einfallsreich, pointensicher, im unterhaltsamen Wechsel unterschiedlicher Bildsprachen schildert die Graphic Novel Scuderis Spurensuche. Feinsinnig setzen die Zeichnungen die barocke Kultur in Szene."
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  • stern.de, 11.11.2011
    Metroverlag
    Iris Meder: Badefreuden
    Auf stern.de ist eine ausführliche Fotostrecke aus "Badefreuden" zu sehen:
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  • Stern, 10.11.2011
    mairisch verlag
    Michael Weins: Lazyboy
    "ein intelligent-amüsanter Remix aus Kafka, Douglas Adams und anderen, die den Weltengrenzen nicht recht trauten."
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  • SPIEGEL online, 08.11.2011
    ventil / bender / testcard
    Jochen Bonz, Juliane Rytz, Johannes Springer (Hg.): Lass uns von der Hamburger Schule reden
    "Für Gejammer ist allerdings kein Platz in dieser weiblichen Kulturgeschichte. Vielmehr dokumentiert sie Geschichten, die die Fülle, Breite und das Aufregende dieser Zeit beschreiben. Daneben ergänzen sie die offizielle Chronik der Hamburger Schule und thematisieren die verschiedenen Strategien von Frauen in der Szene."
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  • FR, 08.11.2011
    Wallstein Verlag
    Joseph Roth und Stefan Zweig: Jede Freundschaft mit mir ist verderblich. Briefwechsel
    "Zweig hat das Werk Roths bewundert. Er erkennt neidlos an, welch ein bedeutender Autor hier während seiner Alkoholexzesse wunderbare Romane, Novellen, Erzählungen und Essays verfasst. Roth wiederum stand wohl Zweigs Werk etwas skeptischer gegenüber. Dem Menschen Zweig, dem Humanisten und Freundeshelfer aber bringt Roth jenseits mancher politischer und menschlicher Differenzen eine Liebe entgegen, von der auch seine Briefe Zeugnis ablegen."
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  • Frankfurter Neue Presse, 07.11.2011
    Argument + ariadne
    Cynthia Webb: Die Farbe der Leere
    "Webb hält überzeugend Gleichgewicht zwischen Betroffenheit und Distanz: Die Erzählhaltung ist beteiligt, aber nicht hysterisch, desillusioniert, aber nicht zynisch. Ein bitter realistischer Krimi, der unter die Haut geht."
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  • FAZ, 07.11.2011
    Wallstein Verlag
    John Cramer: Belsen Trial 1945
    "Vor allem durch solche sensiblen Beobachtungen überzeugt Cramers gut erzählte Darstellung. Er argumentiert differenziert und präsentiert mit Detailkenntnis eine große Fülle an Material, die den Leser an einigen Stellen allerdings auch vor Herausforderungen stellt."
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  • Die Welt, 06.11.2011
    Verbrecher Verlag
    Markus Weckesser/Jörg Sundermeier (Hg.): Ruhrgebietsbuch
    "Zeiten ändern sich. Geschichten bleiben. Und jeder kann selbst entscheiden, ob er für zwölf Euro dieses wunderbare Ruhrgebietsbuch kaufen mag oder im "Casino Zollverein" einmal Vorspeisen-Carpaccio vom Kalbskopf (mit Trüffel, Rettich, Amalfi- Limette, Schafgarbe) bestellt."
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  • Die ZEIT KrimiSpezial, 03.11.2011
    Alexander Verlag
    Ross Thomas: Der achte Zwerg
    "Der achte Zwerg ist ein großer Roman über die Entwurzelung des Individuums im 20. Jahrhundert."
  • Die ZEIT KrimiSpezial, 03.11.2011
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti: Einschlägig bekannt
    "Manottis siebenter Roman EINSCHLÄGIG BEKANNT ist das, was die Franzosen einen polar social nennen, einen Sozialkrimi. Korruption, der Existenzkamp illegaler Einwanderer, die Verlagerung der Industrie in Billiglohnländer, das sind auch hier ihre Themen. Wobei sie das Etikett Sozialkrimi nicht besonders mag. Im Grunde gibt es oft auch keinen Fall, den es zu lösen gilt. Es geht ihr um den Zustand der Gesellschaft. Mit dem großen Balzac hat man sie deshalb schon verglichen und in eine Reihe mit James Ellroy gestellt. Der Vergleich trifft ins Schwarze."
  • Titel-Magazin, 03.11.2011
    Luftschacht Verlag
    Leopold Maurer: Mann am Mars
    "Was den Wiener Comic-Schaffenden Leopold Maurer auszeichnet – und den Mann am Mars zu einem Kleinod innerhalb der aktuellen Comic-Veröffentlichungen macht – ist die Fähigkeit, dem Absurden mit lakonischem Humor beizukommen. Der subtile Witz in den stets zweiseitigen Comic-Geschichten, die nach und nach die Chronologie einer grotesken Marsmission offenbaren, ist staubtrocken wie die Oberfläche des roten Planeten. Stets erwächst er aus dem Banalen, um hinterrücks ein Denken und Handeln aufzuzeigen, das nicht anders kann, als zwischen unterschiedlichen Neurosen zu zirkulieren."
    mehr...
  • kreuzer, Leipziger Stadtmagazin - Buch des Monats, 11/2011
    Edition Büchergilde
    Alexandra Kardinar u. Volker Schlecht: E.T.A. Hoffmann - Das Fräulein von Scuderi
    "Man muss sich erst in diese Bildwelten mit ihren facettenreichen Miniaturen einfinden, dann aber öffnet sich der Band wie ein Schmuckkästchen als kleines Universum."
  • kaliber38.de/Thomas Wörtche, 11/2011
    Argument + ariadne
    Cynthia Webb: Die Farbe der Leere
    "Cynthia Webb, die selbst ACS-Anwältin war, schreibt im besten Sinne engagiert. Kein Sozialkitsch, keine betroffen triefende Didaktik, sondern coole Dialoge, plausible Figuren und eine Menge sehr realistischer Wahnsinn. Literatur als Aufklärung, das geht hier gut, weil Webb nicht nur beobachten, sondern auch schreiben kann."
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Oktober 2011

  • NZZ am Sonntag, 30.10.2011
    Literaturverlag Droschl
    Lydia Davis: Formen der Verstörung
    "Das Beiläufige, ganz und gar Unangestrengte der Davis'schen Texte täuscht oft. Dahinter kann sich vieles verbergen, und gerade damit, mit dem vordergründig schlichten Ton, arbeitet diese Autorin gerne. Dass sie eine grossartige, mit vielen Wassern gewaschene Erzählerin ist, lässt sich auch in Formen der Verstörung überprüfen und geniessen. Wunderbare Prosa, mit Sicherheit etwas vom Besten, was uns aus den USA zurzeit erreicht."
  • NZZ am Sonntag, 30.10.2011
    Lilienfeld Verlag
    Jacques de Lacretelle: Silbermann
    "Es ist meisterlich, wie Lacretelle die Innensicht jugendlicher Lebensexperimente mit der soziologisch versierten Darstellung des französischen Antisemitismus verbindet."
  • Die Welt, 29.10.2011
    Wallstein Verlag
    Paul Michael Lützeler (Hg.): Die Ethik der Literatur. Deutsche Autoren der Gegenwart.
    "Die Autoren dieses verdienstvollen Sammelbandes vermitteln auf unterschiedliche Weise Einblicke in aktuelle Konfliktverschränkungen, die Differenzierungen im Ethischen und neue kreative Ansätze im Ästhetischen provozieren."
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  • Frankfurter Rundschau, 29.10.2011
    Wallstein Verlag
    F.C. Delius: Der Held und sein Wetter. Ein Kunstmittel und sein ideologischer Gebrauch im Roman des bürgerlichen Realismus
    "Delius will alles andere sein als ein Germanist. Er versteht Literatur, wenn schon nicht als Mittel, die Welt zu ändern, so doch als Versuch, in ihr zu bestehen. Sein Doktorvater Walter Höllerer lässt Spielräume, das Kunstmittel ‚Held mit Wetter' wird auf seinen ‚ideologischen Gebrauch im Roman des bürgerlichen Realismus' untersucht."
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  • SZ, 28.10.2011
    Literaturverlag Droschl
    Monique Schwitter: Goldfischgedächtnis
    "Es geht um die vitale Auseinandersetzung mit dem pausenlosen Leben, hinter dessen sozialem Aufwand nie die existentielle Dimension vergessen wird. Wer Schwitters Lebensanekdoten liest, stellt sich den ungeschönten Fakten, verliert den Boden unter den Füßen und spürt, selbst wenn es gerade nur in der Badewanne zwischen Mann und Frau zur Sache geht, die tragische Absurdität der Situationen."
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  • Jungle World, 27.10.2011
    Milena Verlag
    Kurto Wendt: Sie sprechen mit Jean Améry, was kann ich für Sie tun?
    "Schlicht, amüsant und reflektiert, aber niemals belehrend, erzählt der Wiener Politaktivist Kurto Wendt in seinem Romandebüt von den Abgründen der postmodernen Arbeitswelt. Smutny findet Freunde und Verbündete, rebelliert und kooperiert und ist wie sein Berliner Pendant Herr Lehmann ein Getriebener der gesellschaftlichen Verhältnisse."
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  • WOZ, 27.10.2011
    Milena Verlag
    Carl Weissner: Die Abenteuer von Trashman
    "Von dieser Haltung sind Weissners wilde Vigilien durchtränkt; sie setzen sich aus haarsträubenden Fakten und radikalen Fiktionalisierungen zusammen, hammerstark und messerscharf."
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  • SZ, 27.10.2011
    Wallstein Verlag
    Detlev Schöttker (Hg.): Im Haus der Briefe. Autoren schreiben Ernst Jünger. 1945-1991.
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  • SZ, 27.10.2011
    Rotpunktverlag
    S. Corinna Bille: Von der Rhone an die Maggia
    "Gleichzeitig lassen ihre liebenswerten Naturbeschreibungen und die scharfsinnige Beobachtung der Einheimischen auf wenigen Seiten ein differenziertes Bild der Region entstehen."
  • NZZ, 25.10.2011
    Wallstein Verlag
    Gandhi: Ausgewählte Werke
    "Diese schön gestaltete Werkausgabe gibt Gelegenheit, Gandhi in der ganzen Breite seiner Gedanken, aber auch mit all seinen Widersprüchen wiederzuentdecken."
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  • justament online, 24.10.2011
    Verbrecher Verlag
    Christian Y. Schmidt: Im Jahr des Tigerochsen
    "Christian Y. Schmidt berichtet über allerhand Bemerkenswertes aus dem Reich der Mitte, das dem oberflächlichen westlichen Blick sonst nur zu leicht entgeht. Hervorzuheben ist sein unideologischer und vorurteilsfreier Blick auf die vielen kleinen Dinge des chinesischen Alltags, die den westlichen Lesern nicht selten sonderbar erscheinen dürften."
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  • Die Presse, 21.10.2011
    Lilienfeld Verlag
    Donald Windham: Zwei Menschen
    "Es zeugt von großem Können, in welch zugeneigter Beiläufigkeit es Windham gelingt, dieses ungewöhnliche Liebespaar in seinen Unsicherheiten und dennoch immer stärker werdenden Bindungen einzufangen; meisterhaft aber umreißt er schließlich deren Loslösung"
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  • literaturkritik.de, Oktober 2011
    Wallstein Verlag
    Rahel Levin Varnhagen: Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde
    "Die heute bei den Editionen selten anzutreffende und um so erfreulichere Faksimiles einiger Manuskripte Varnhagens, darunter der Briefe an Clemens Brentano, David Veit, Alexander von der Marwitz sowie einiger Aufzeichnungen stehen für das anspruchsvolle editorische Niveau, das diese Ausgabe und den Wallstein Verlag auszeichnet. Hier liegt eine Publikation vor, an der jahrelang mit notwendigen Fleiß und Geduld gearbeitet wurde. Das Ergebnis hat diese Mühen gelohnt!"
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  • krimi-couch.de, Oktober 2011
    Argument + ariadne
    Monika Geier: Müllers Morde
    "Sprachlich spielt Monika Geier eh in der Champions League … Ihre Geschichte entwickelt sie gewohnt souverän und detailliert, kein Wort zuviel, keines zu wenig, alles mit einer Beiläufigkeit, die Stück für Stück die Geschichte hinter der Mordgeschichte freilegt."
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  • FAZ online, 20.10.2011
    edition Büchergilde
    Mehrdad Zaeri: Kuriose Gedenktage 2012. Wandkalender
    "Kurios, originell, schön - ein ganz toller Kalender."
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  • AVIVA Berlin, online, Oktober 2011
    edition Büchergilde
    Mehrdad Zaeri: Kuriose Gedenktage 2012. Taschenkalender
    "Von verträumt bis himmlisch durchgeknallt, aber auch sozialkritisch und sarkastisch. Pro Monat gibt es zwei wunderschöne Illustrationen"
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  • FAZ, 20.10.2011
    Wallstein Verlag
    Romualdas Granauskas: Das Strudelloch
    "Die Menschen seines Romans, allesamt mit Sympathie gezeichnet, sind zu schwach, um sich aus den Verhältnissen zu befreien, in die sie hineingeboren und durch die Zeitgeschichte geworfen wurden. Romualdas Granauskas wird über dieser düsteren Diagnose aber nicht zum Zyniker, sondern bleibt ein genauer und anteilnehmender Beobachter, der die Verletzlichkeit der Menschen in den Mittelpunkt seines Erzählens stellt."
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  • SZ, 20.10.2011
    edition Büchergilde
    Eleanor Marston: Fabelhaft. Die Welt der Fabeltiere. Ein Ratespiel
    "Anders als viele Ratespiele funktioniert Fabelhaft generationsübergreifend, weil die Fabel ein noch immer weit verbreitetes Kulturgut ist. ... Jeder kann gewinnen. Und jeder hat seinen Gewinn."
  • FAZ, 19.10.2011
    Reprodukt
    Craig Thompson: Habibi
    "Diesmal erzählt er um die Liebe, und das setzt anscheinend noch ganz andere Kräfte frei. Auf den Seiten von "Habibi" zündet Thompson ein Feuerwerk an graphischen Tricks: Er wagt Panel-Arrangements, die mit allem brechen, was man sich vorstellen kann, bisweilen gar mit der Geschichte selbst."
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  • Der Freitag, 19.10.2011
    Verbrecher Verlag
    Conne Island (Hg.): 20 YRS. Noch lange nicht Geschichte
    "Ein Sammelband zum Conne Island würdigt 20 Jahre Jugendkultur in Leipzig. Und offenbart ein aus Hoffnung, Kleinmut und Intrige gestricktes Drama"
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  • Spiegel online, 15.10.2011
    Verbrecher Verlag
    Christian Broecking: Respekt. Die Geschichte der Fire Music
    "Experte im Bereich Jazz und Politik ist der Berliner Soziologe, Musikwissenschaftler und -publizist Christian Broecking. Der 54-Jährige beobachtet und analysiert seit Jahrzehnten die Jazzszene in den USA und trifft ihre afroamerikanischen Akteure immer wieder zu ausführlichen Gesprächen. Fast vier Dutzend dieser Interviews präsentiert er nun."
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  • Berliner Zeitung, 13.10.2011
    Argument + ariadne
    Anne Goldmann: Das Leben ist schmutzig
    "Goldmann erzählt ihre Geschichten und Geschichtchen konsequent aus der jeweiligen subjektiven Perspektive, vom pubertierenden Sohn der Haushälterin im Erdgeschoss bis hinauf unters Dach zur verrückten Marie, sehr präzise, sehr liebevoll und mit einer ganz eigenwilligen Spannung, die nicht aus der erzählten Geschichte sondern aus den Eigentümlichkeiten des Lebens selber zu stammen scheint."
  • Musenblätter online, 12.10.2011
    Luftschacht Verlag
    Michaela Konrad: Mondwandler
    "Die Wiener Zeichnerin und Autorin Michaela Konrad hat mit einem außergewöhnlichen Projekt den Faden der Erinnerung wieder aufgenommen. Sie hat Äußerungen und Erfahrungen von 16 Astronauten, die zum Mond geflogen sind, in eine Graphic Novel "übersetzt". ... Mit dem schweigenden Blick der im Gegensatz zu den mit Ausnahme der Erde ansonsten schwarz-weißen Bildern farbig gezeichneten Protagonistin begleiten wir die Männer, welche die Erde, ihren Heimatplaneten, aus 384.401 km Entfernung als blaues Juwel im ansonsten farblosen All haben schweben sehen."
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  • NZZ, 12.10.2011
    Wallstein Verlag
    Arno Lustiger: Rettungswiderstand. Über die Judenretter in Europa während der NS-Zeit.
    "Es sind meistens unspektakuläre Geschichten, die Lustiger in schlichter und knapper Diktion erzählt, und sie sind oft durchaus amüsant – so zum Beispiel die Episode über das italienische Rennfahrer-Idol Gino Bartali, der unter Vortäuschung eines harten Trainingspensums als Kurier einer Helferorganisation zwischen Rom und Florenz mit dem Rad und einer Tasche voller falscher Dokumente unterwegs war; oder die Episode über den Bürgermeister der griechischen Insel Zakynthos, der die angeforderten «Judenlisten» absichtlich derart schlampig zusammenstellte, dass die gesamte jüdische Gemeinde überleben konnte. Aber gerade ihre Einfachheit macht diese Geschichten erschütternd"
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  • Volltext 3/2011
    Literaturverlag Droschl
    Monique Schwitter: Goldfischgedächtnis
    Gleich zwei Besprechungen von Schwitters Erzählungen bringt die aktuelle Ausgabe der Volltext: "Virtuos, wie sich bei Monique Schwitter Inhalt und Form verbinden – ein stringentes Erzählen und eine in nichts unsichere, aufs Äußerste reduzierte Sprache bringen die Brüche, die mikroskopisch feinen Risse, die Wechselfälle des Geschehens erst hervor."
    "Monique Schwitter geht in ihren Geschichten an die Granze von Tragik und Komik, Trostlosigkeit und Hoffnung, Liebe und Unberührtheit, Leben und Tod. Man merkt nach einer Seite, dass sie weiß, wovon sie spricht. Und das ist heute eine Ausnahme... ein wunderbares Buch"
  • Volltext 3/2011
    Literaturverlag Droschl
    Lydia Davis: Formen der Verstörung
    "Texte von Lydia Davis fesseln den Leser nicht deswegen, weil sie mit seinen Erwartungen oder seinen Ängsten oder seiner Neugier spielen, auch nicht deswegen, weil sie an modische oder brisante Themen anknüpfen, sondern weil sie geistreich, überraschend und neurotisch sind... Lydia Davis hat ein wunderbares Gespür für Absurdität, Traurigkeit und Komik."
  • hinternet.de, 11.10.2011
    edition Büchergilde
    E.T.A.Hoffmann / Alexandra Kardinar / Volker Schlecht: Das Fräulein von Scuderi
    "So gesehen ist Alexandra Kardinars und Volker Schlechts Graphic-Novel-Adaption von ETA Hoffmanns "Das Fräulein von Scuderi" ein Liebhaberstück. Die Künstler-AG "Druschba Pankow" verwandelt den Text über den Künstler, der seine Arbeit nicht hergeben möchte, in eine Welt aus kommentierenden, ironischen, zeigenden und deutenden Bildern, in dem sich der hohe Ton des Originals bisweilen neckisch im Tümpel der Jetztzeit badet."
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  • Frankfurter Neue Presse, 10.10.2011
    edition Büchergilde
    Kurt Tucholsky / Hans Traxler: Schloss Gripsholm – eine Sommergeschichte
    "Heiter zeichnet sich Traxler durch diese neckische Liebesgeschichte, deren heiteren Reiseberichtston zu treffen Tucholsky einst nach eigenem Bekunden einige Mühe abverlangt hat. Ähnlich fröhlich im Herzen gelingen Traxler auch seine Bilder."
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  • NZZ, 08.10.2011
    Wallstein Verlag
    Maja Haderlap: Engel des Vergessens
    "Dass sie mit einem Auszug aus ihrem Roman «Engel des Vergessens» den letzten Bachmann-Preis gewonnen hat, ist nicht nur aus ästhetischen Gründen richtig. Angesichts des allgemein verbreiteten Jörg-Haider-Geistes ist es auch eine unverhoffte späte Gerechtigkeit, dass der slowenischen Minderheit in Kärnten solche Beachtung widerfährt und dass sie ein literarisches Denkmal erhält."
  • Der Tagesspiegel, 08.10.2011
    edition Büchergilde
    E.T.A.Hoffmann / Alexandra Kardinar / Volker Schlecht: Das Fräulein von Scuderi

    "Als graphic novel macht "Das Fräulein von Scuderi" richtig Spaß. Kardinar und Schlecht erlauben sich ein paar freche Anachronismen – "Harry" ruft das Fräulein von Scuderi, als sie sich ihren Wagen vorfahren lässt, so Derrick-mäßig. Darüber hinaus lesen die Illustratoren den Klassiker gerne auch gegen den Strich"
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  • NZZ, 08.10.2011
    Straelener Manuskripte
    William Wordsworth: I wandered lonely as a Cloud
    "In Grossbritannien zählt William Wordsworth mittlerweile zu den bedeutendsten Dichtern seiner Zeit, im deutschsprachigen Raum ist sein Werk in Übersetzungen jedoch fast inexistent (...). Nun hat Wolfgang Schlüter dieses Versäumnis mit einer wunderschön gestalteten zweisprachigen Ausgabe in der Reihe der Straelener Manuskripte wettgemacht. Sie bietet Balladen, Sonette und Versepen, von Schlüter mit kundigem Gespür (...) ausgewählt, (...) Wenn Schlüter übersetzt, sind Idiosynkrasien zu erwarten. Nicht zum Schaden des Textes, wie sich an dieser Übersetzung zeigt, sondern zur Bereicherung sprachlichen Ausdrucks und zum intellektuellen Genuss. (...) deshalb ist Schlüters Gratwanderung zwischen agilem und störrischem Klang zweifellos eine exzellente Entscheidung."
  • NZZ, 08.10.2011
    Literaturverlag Droschl
    Lydia Davis: Formen der Verstörung
    "Lydia Davis ist eine Meisterin des gefriergetrockneten Witzes und der jähen Schwärze. (...) Eine Literatur, die mit knappen Formen den Geist engagiert, die bei aller Kürze zum Innehalten zwingt, die Denken als solches sicht- und auslotbar macht und die Selbstverständlichkeiten der Sprache infrage stellt."
  • NZZ, 08.10.2011
    Literaturverlag Droschl
    Laszlo Garaczi: Bekenntnisse eines Lemuren
    "Ein Männerbuch, durch und durch, verstörend, aber mit komischen und poetischen Untertönen. László Garaczi, bekannt für schräge Romane und Erzählungen, legt einen Entwicklungsroman vor, der durch eine Höllenfahrt zu einem fast heiteren Finale gelangt. (...) Ein komplex oszillierendes Buch, dessen verschrobener Held sich ebenso intensiv einprägt wie das Schweiß-und-Drill-Milieu der Kaserne und Budapest Mitte der siebziger Jahre."
  • Glanz und Elend.de, 07.10.2011
    bilgerverlag
    Ursula Timea Rossel: Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz
    "Es ist unmöglich, die einzelnen Fäden aufzudröseln ohne in größte Gefahr zu geraten, zu verfälschen, ungebührlich zu vereinfachen oder gar anmaßende Letztbegründungen und –interpretationen zu liefern. Dennoch wirkt alles sehr leicht, unangestrengt. Wobei man sich allzu gern dem Strom des Erzählens hingebend die horrende Arbeit übersieht, die in diesem Erzählgarten steckt. Die beste Inhaltsangabe wäre die komplette Wiedergabe des Buches."
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  • Bonner Generalanzeiger, 06.10.2011
    Weidle Verlag
    Petur Gunnarsson: Punkt punkt komma strich
    "Der Roman ist eine wortgewaltige, fein versponnene Collage aus Kindheitserinnerungen und historisch-politischen Ereignissen der Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Herrliche Miniaturen sind darunter."
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  • taz, 06.10.2011
    Literaturverlag Droschl
    Lydia Davis: Formen der Verstörung
    "Vielleicht ist es die Knappheit, das Unmittelbare der Sprache oder der Umstand, dass sie auch mal den Eins-zu-null-Stil des Nachrichtenteils einer Provinzzeitung kopiert: Wer Lydia Davis liest, geht mit ihr eine Weile durch den Alltag, projiziert ihre karge Beobachtung auf die nervigen Prenzlauer-Berg-Mütter mit den ausufernden Babywagen und der noch ausufernderen Selbstbeschäftigung. Der wilde Präsentierzwang später Jugendlicher mit peinlichen Plastikbrillen wird plötzlich gefiltert durch die Nüchternheit: Tröpfchenweise wird der eigene Blick auf die bittere Absurdität des Alltags von den Formen der Verstörung geformt. Lydia Davis ist ansteckend."
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  • SZ, 05.10.2011
    orange-press
    Andri Snaer Magnason: Traumland
    "Nun wäre es völlig verkehrt (...) Magnusson als verkniffenen Aktivisten mit literarischen Ambitionen zu porträtieren. Im Gegenteil: 'Traumland' ist deshlab solch eine gewinnbringende Lektüre, weil hier ein Literat das Genre wechselt, sein Buch liest sich wie die sympathische, phantasievolle Version von Naomi Klein."
  • Bibliothekarische Dienste, 04.10.2011
    bilgerverlag
    Ursula Timea Rossel: Man nehme Silber und Knoblauch, Erde und Salz
    "Ein Feuerwerk an Interessantem und Kuriosem, eine absolut einmalige Mischung aus Fiktion und Wissenswertem über Astronomie, Physik, Mathematik und Mythologie. Eine Reise durch Zeit und Raum, zu Möglichem und Unmöglichem. Eine Geschichte, die den Leser in ihren Bann zieht, die ihm vorgaukelt, auf sicherem Boden zu stehen und ihm diesen dann unter den Füßen wegreißt. Ein einmaliges Lesevergnügen für alle, die sich auf dieses Gedankenexperiment einlassen können. Absolut empfehlenswert."
  • taz, 04.10.2011
    orange-press
    Andri Snaer Magnason: Traumland
    "Traumland" ist eine Mischung aus Parabel, Polemik. Protestschrift, voll von klugen Analysen, Witz, Wirtschaftswissen, Philosophie, Geschichten und Geschichte."
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  • NZZ, 01.10.2011
    Dittrich Verlag
    Edition Balkan
    In einem begeisterten Überblicksartikel werden die bulgarischen Titel aus der Edition vorgestellt:
    "Die neue bulgarische Literatur zeigt sich auf der Höhe der europäischen Erzählkunst. Es gelingt den Autoren, aktuelle Themen wie die fragile Identität süchtiger Internetnutzer, das Neuverhandeln von traditionellen Geschlechtsmustern und die Suche nach einer glaubhaften Künstlerexistenz auf überzeugende Weise zu gestalten. Verschiedene Genres, Traditionen und Stilrichtungen werden dabei kunstvoll kombiniert und überblendet. Die bulgarischen Romane entführen den Leser in eine faszinierende Textwelt, die neu und doch vertraut ist."
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  • Spiegel, 01.10.2011
    Wallstein Verlag
    Friedrich Kellner: Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne
    "Die großartig edierten Bände (...) gehören in jede deutsche Bibliothek und möglichst jede Bücherwand - neben die Tagebücher von Klemperer".

September 2011

  • Tip Berlin, 29.09.2011
    edition Büchergilde
    E.T.A. Hoffmann /Drushba Pankow (Ill.): Das Fräulein von Scuderi
    "vom Comic Strip zur Pop Art. Nebenbei liefern sie in einer Art Fußnoten allerlei Anekdoten (...) und kuriose, in den Bildern versteckte Anspielungen auf eine Zeit weit nach dem Sonnenkönig. (...) Sehr schön."
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  • Rheinische Post, 29.09.2011
    Dittrich Verlag
    Ingrid Bachér: Die Grube
    "Nach fast 25-jähriger Arbeit hat die Schriftstellerin Ingrid Bachér jetzt ihren Roman über das Schicksal der Menschen im Braunkohletagebau-Revier beendet. (...) Ein berührender Zeit-, Lebens- und Empörungsroman. (…) Aber widerlegt ein Roman nicht die Auflösung der Welt, wenn er selbst sprachfunkelnd von all dem berichten kann?"
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  • NZZ, 28.09.2011
    Wallstein Verlag
    "Alles möchte ich immer": Franziska zu Reventlow. Hrsg. Kornelia Küchenmeister, Dörte Nicolaisen u.a.
    "In die Zukunft gerichtet war ihr Leben, schrieb Erich Mühsam 1931 in seinen Erinnerungen. Sie hatte die Zukunft, die ihr nicht beschieden sein sollte, in die Gegenwart ihrer rasenden, verschwenderischen Existenz geholt."
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  • taz, 27.09.2011
    Wallstein Verlag
    Arno Lustiger: Rettungswiderstand. Über die Judenretter in Europa während der NS-Zeit
    "Lustigers Verdienst ist es, zum ersten Mal die verschiedenen Formen des Rettungswiderstands zu thematisieren, über Deutschland hinaus die unterschiedlichen Beispiele für die Hilfe für Juden in den besetzten, den neutralen und den alliierten Staaten vorzustellen. Rettungswiderstand, das wird deutlich, ist mehr als das Verstecken einzelner Menschen oder ganzer Familien durch mutige Nichtjuden. Mehr als das systematische Fälschen von Papieren, die Organisierung von Lebensmitteln oder die Hilfe von Mithäftlingen in Konzentrationslagern."
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  • SF Magazin, 26.09.2011
    Luftschacht Verlag
    Jonas-Philipp Dallmann: Notschek
    "Großartig liest sich seine Genese von Schreibtischtätertum und obgleich Gedankengebäude und Konstrukt von 'Notschek' Jonas-Philipp Dallmann erstaunliche Mühen gekostet haben müssen, ist alles in schwebender Leichtigkeit zu Papier gebracht."
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  • FR online, 26.09.2011
    Reprodukt
    Craig Thompson: Habibi
    "Es ist die erste Graphic Novel, die diesen Namen auch verdient, anstatt sich mit ihm nur dem hiesigen Buchmarkt anzubiedern, ein ziegeldicker Roman in Bildern, ein erzählerisches Experiment, das an Komplexität und Konsequenz seinesgleichen sucht."
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  • Spiegel online, 24.09.2011
    Salis Verlag
    Rohstoff. Das gefährlichste Geschäft der Schweiz. Hg: Erklärung von Bern
    "Einneues Buch enthüllt, dass die Schweiz eine Drehscheibe des internationalen Rohstoffhandels ist. Demnach maximieren die global agierenden Konzerne mit raffinierten Tricks ihre Gewinne. Die Förderländer leiden unter demkapitalistischen Monopoly - und bleiben arm."
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  • Slanted, 23.09.2011
    edition Büchergilde
    Armin Abmeier: Charakter ist nur Eigensinn
    "Auf Grund des Jubiläums lässt uns Herausgeber Armin Abmeier nun auf die letzten zwanzig Jahre zurückblicken. Laut Presseinformationen »sind es nicht Kindheitserlebnisse, Schulausflüge, die ihm in den Sinn kommen. Da tauchen vor allem Sätze auf, gehörte, gelesene, meist widersprüchliche. Seine zwanzig liebsten hat er hier gesammelt. Wie bei jedem dieser tollen Hefte umgibt ein Schutzumschlag das fadengeheftete Heft, welcher alleine schon ein Kunstwerk für sich ist."
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  • taz, 22.09.2011
    ventil
    Testcard 20: access denied
    "Was ist der Ort für ein Ort? Und ist er da, wo seine Erzählung ist? (...) Das heimliche Thema der testcard sind allerdings "linke Orte". Und um die ist es gar nicht gut bestellt ."
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  • Börsenblatt des deutschen Buchhandels, 22.09.2011
    Weidle Verlag
    Petur Gunnarsson: Punkt Punkt Komma Strich
    "(...) veröffentlicht Petur Gunnarsson seinen ersten Roman 'Punkt Punkt Komma Strich' – in dem Reykjavik die Hauptrolle spielt. Damit war er einer der ersten jener neuen Autorengeneration, die die Stadt zum Thema ihrer Romane und Gedichte macht."
  • FAZ, 21.09.2011
    edition atelier
    Ilir Ferra: Rauchschatten
    "Das Debüt des Albaners Ilir Ferra, "Rauchschatten", erzählt von der Paranoia eines Überwachungsstaates - und von einem Alltag, in dem die nackte Angst regiert. Auf der Landkarte der Immigrantenliteratur (...) ist Albanien ein weißer Fleck. Mit Ilir Ferra schreibt sich dort einer ein, der das Zeug dazu hat, diesem Begriffsgärtlein auch wieder rasch zu entwachsen. "Rauchschatten" erzählt die zu Herzen gehende Geschichte einer albanischen Familie in den achtziger Jahren"
  • Welt online, 20.09..2011
    Reprodukt
    Craig Thompson: Habibi
    "Die Lektüre gleicht stellenweise einem halluzinatorischen Trip, der einen in Räume und Zeiten entführt, die man sich niemals hätte träumen lassen."
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  • NZZ, 17.09.2011
    Alexander Verlag
    Jossi Wieler – Theater. Hg. Hajo Kurzenberger
    "(...) kommt Wieler über Zitate aus Gesprächen und Zeitungsinterviews ausführlich zu Wort, und Wielers Welt entfaltet sich in der eingehenden Beschreibung der Inszenierungen und der Probenarbeit. Elfriede Jelinek widmet ihm als einem ihrer wichtigsten Regiepartner einen Essay, der die fruchtbare Kontroverse von Autorin und Regisseur sprachlich einkreist (...) Dem Band liegt ausserdem eine Aufzeichnung seiner viel gefeierten Inszenierung von Jelineks «Rechnitz (Der Würgeengel)» 2008 an den Münchner Kammerspielen auf DVD bei."
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  • Der Tagesspiegel, 17.09.2011
    Weidle Verlag
    Hans Janowitz: Jazz
    "Autor Hans Janowitz stellt sich vor, dass ein Chronist im Jahre 1999 über die Ära des Jazz genau so schreiben müsste. Wahrscheinlich lag der 1890 im böhmischen Podiebrad in einer großbürgerlichen jüdischen Familie geborene Janowitz mit dieser in die Zukunft projizierten Erinnerung nicht falsch: So ähnlich schreibt man heute noch, wenn man das Selbstbild der Epoche übernimmt."
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  • FAZ, 16.09.2011
    Verbrecher Verlag
    Wolfgang Müller: Kosmas
    "(...) ist 'Kosmas' der perfekte Roman für Kunstmarktverächter und solche, die es werden wollen."
  • Tagesanzeiger, 15.09.2011
    Wallstein Verlag
    Friedrich Kellner: Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne. Tagebücher 1939-1945
    "Bemerkenswert an Kellners Tagebüchern sind nicht nur seine Hellsicht und sein Mut (die Entdeckung seiner Notizen hätte er nicht überlebt). Der Justizbeamte aus der Provinz hatte eine eigene Methode zur Demaskierung des Regimes entwickelt. Am Anfang zufällig, zog er im Laufe des Krieges immer mehr Propagandaartikel bei – und entlarvte mit der Akribie eines Sprachwissenschaftlers die Lügen der Diktatur. " mehr...
  • Stuttgarter Zeitung, 15.09.2011
    Alexander Verlag
    Jossi Wieler: Theater
    mehr...
  • FAZ, 13.09,2011
    Literaturverlag Droschl
    Lázló Garaczi: Bekenntnisse eines Lemuren
    "Knochen, so der Spitzname des Erzählers, kaut Nägel, zappelt mit den Füßen und hatte noch nie eine Fru, wenn man von der erfolglosen Fummelei mit seiner Klassenkameradin Kamilla absieht. Keine guten Voraussetzungen, um in der brutalen Welt der Kaserne zu überleben..."
  • Die Zeit online, 11.09.2011
    orange-press
    Wam Kat: 24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung
    "Wam Kat ist sich mit Bertolt Brecht einig, dass erst das Fressen kommt, dann die Moral – der gebürtige Niederländer kocht seit über dreißig Jahren für demonstrierende Umweltschützer. Er findet es unmöglich, dass Menschen, die einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit haben, sich von Knoppers, Toastbrot und Scheiblettenkäse ernähren."
    mehr...
  • Hamburger Abendblatt, 08.09.2011
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti: Einschlägig bekannt
    "Manotti wirft ein grelles Schlaglicht auf die französische, speziell die Pariser soziale Realität. Scharf konturiert treten Korruption, Gier und Machtmissbrauch hervor. Ein Gesellschaftsroman allererster Güte."
    mehr...
  • SZ, 08.09.2011
    Wallstein Verlag
    Greogor Sander: Winterfisch
    "Er führt den Leser in die Vergangenheit und wieder zurück, holt ihn in die Städte, auf die Inseln, ans Meer. Und zeigt ihm unterwegs jene Plätze, an denen das Gefüge der Wirklichkeit sich zu lockern scheint, für Momente jedenfalls..."
    mehr...
  • muenchen.de, 07.09.2011
    Luftschacht Verlag
    Thomas Podhostnik: Die Hand erzählt vom Daumen
    "Ein Mikroroman also mit einer Makrowelt an Themen. Über allem steht die Tatsache, dass das Leben ein Mitleben ist. Was aber passiert, wenn man sich diesem Mitleben verschließt? Thomas Podhostnik beschreibt eindrücklich die bitteren Konsequenzen."
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  • Theater der Zeit, 09/2011
    Alexander Verlag
    Gabriele Brandstetter / Birgit Wiens: Theater ohne Fluchtpunkt
    "Gerade mit Blick auf die Bildthematik soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Band einen äußerst reichen und sorgfältig angeordneten Bildapparat aufweist.«
  • taz, 06.09.2011
    Wallstein Verlag
    Friedrich Kellner: Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne. Tagebücher 1939-1945
    Die Frage, was Deutsche wissen konnten über die Verbrechen des Nazi-Regimes, beschäftigte lange Zeit die Forschung. Mittlerweile ist klar: Jeder aufmerksame Zeitgenosse konnte fast alles wissen. Einen weiteren Beleg dafür bilden die eben veröffentlichten Tagebücher des Gerichtsbeamten Friedrich Kellner (1885-1970).
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  • FAZ, 06.09.2011
    Literaturverlag Droschl
    Eleonore Frey: Aus der Luft gegriffen
    Sabine Brandt kann gar nicht aufhören, sich zu amüsieren über, mit, durch diesen Roman von Eleonore Frey. Eine Autorin, die von ihrem Recht Gebrauch macht, auf Konventionen zu pfeifen und ihrer Fantasie die Zügel schießen zu lassen.
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  • SZ, 06.09.2011
    Wallstein Verlag
    Wolfgang Matz: Eine Kugel im Leibe. Walter Benjamin und Rudolf Borchard: Judentum und deutsche Poesie.
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  • FOCUS online, 04.09.2011
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti: Einschlägig bekannt
    "Einschlägig bekannt" ist vielleicht Manottis bislang düsterster, pessimistischster Roman. Die Geschichte geht einem noch lange nach und am Ende mag man gar nicht glauben, dass das Buch nur 250 Seiten hat, so schillernd sind die Figuren, so erschütternd die Verwicklungen, so klug und stark der Manotti-Sound, der alles trägt.
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  • CULTurMAG, 03.09.2011
    Argument + ariadne
    Monika Geier: Müllers Morde
    "Wie stets gelingt es Monika Geier, einen glaubwürdigen Plot in einer überzeugenden, sehr durchdachten Szenerie anzusiedeln, die wundervoll absonderlich und gleichzeitig grandios alltäglich ist. Das funktioniert dank kurioser Figuren, die nie ins Überzeichnete abgleiten, und intelligent-verschrobener Dialoge, die mitunter haltloses Entzücken evozieren."
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  • Die Welt, 03.09.2011
    Wallstein Verlag
    Arno Lustiger: Rettungswiderstand
    Arno Lustiger, rastloser Chronist des Holocaust und einer der letzten Überlebenden, legt nach seinem Klassiker über den jüdischen Widerstand ein weiteres Opus Magnum vor: "Rettungswiderstand", mit dem erhellenden Untertitel "Über die Judenretter in Europa während der NS-Zeit". Ein Buch, das niemand lesen kann, ohne Pausen und Unterbrechungen einzulegen, um seine Fassung wiederzugewinnen.
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  • Die ZEIT, 01.09.2011
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti: Einschlägig bekannt
    Unter den Autoren der Welt ist Dominique Manotti einzigartig... Im fiktiven Pariser Vorort Panteuil inszeniert und konglomeriert sie wie ein zeitgenössischer Shakespeare die Malaise der Banlieues...Man liest Seite um Seite mit wachsender Empörung, Verzweiflung und Bewunderung. Manotti ist singulär. (Tobias Gohlis)
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  • SPIEGEL online, 01.09.2011
    orange-press
    Richard Reynolds: Guerilla Gardening – Ein botanisches Manifest
    In den Siebzigern zog eine Gruppe von Widerstandskämpfern mit Spaten und Harken ins Gefecht gegen den Verfall New Yorks. Mit illegal angelegten Blumenbeeten verwandelten sie Müllhalden in grüne Oasen - und wurden zu den Urvätern einer subversiven Gärtnerbewegung.
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August 2011

  • FAZ, 31.08.2011
    Wallstein Verlag
    Ernst Meister: Gedichte. Textkritische und kommentierte Ausgabe
    Wie jeder gute Dichter verfügte Meister über eine eigene, unverwechselbare Sprache, die kaum ernsthaft zu imitieren ist - erratisch und konkret, rätselhaft und klar, aus einem Guss. Weder war Meister ein lyrisch verstiegener Wichtigtuer noch ein prätentiöser Geheimniskrämer. Will man auf eine Formel bringen, worum es ihm wohl am ehesten ging, so müsste es schlicht lauten: um Welterkenntnis.
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  • NZZonline, 31.08.2011
    Verbrecher Verlag
    Erich Mühsam: Tagebücher. Band 1: 1910-1911
    "Anderthalb Jahrzehnte lang protokollierte der 1934 von den Nazis ermordete Anarchist sein abenteuerliches Leben. Sein letztes Wort, nach über 7000 Seiten: «Frei!» Es war der 20. Dezember 1924, der Tag seiner Entlassung aus bayrischer Festungshaft, die ihm seine Beteiligung an der Münchner Räterepublik eingebracht hatte. Ein einmaliges zeitgeschichtliches Dokument also. Lange verstaubten die zweiundvierzig dicken Journale in Moskauer und Ostberliner Archiven, bis 1994 zumindest eine kleine Auswahl im Deutschen Taschenbuchverlag erschien. Nun wird Erich Mühsams bedeutendstes Werk bis 2018 veröffentlicht, in fünfzehn Bänden, die einander im Halbjahrestakt folgen sollen."
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  • NZZ, 30.08.2011
    orange-press
    Andri Snær Magnason: Traumland
    "Seit über hundert Jahren spaltet der Kampf um die Nutzung der Wasserkraft die isländische Nation. Auch «Traumland», Andri Snær Magnasons fulminantes Plädoyer gegen den Verkauf der Naturressourcen an internationale Aluminiumkonzerne, fügt sich in diese Tradition. Als das Buch vor fünf Jahren erschien, traf es einen Nerv. Die 300 000 Isländer kauften den Band 20 000 Mal."
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  • Märkische Allgemeine, 29.08.2011
    Verbrecher Verlag
    Erich Mühsam: Tagebücher. Band 1: 1910-1911
    "Die Mühsam-Tagebücher zeichnen eindrucksvoll ein historisch-kulturelles Panorama, gleichzeitig liefern sie politische und ästhetische Reflexionen des ständig von Geldnöten geplagten Dichters. (...)Heute, endlich, werden Mühsams Tagebücher der Öffentlichkeit zugänglich gemacht."
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  • Junge Welt, 26.08.2011
    Alexander Verlag
    Heiner Müller: MP3. Heiner Müller Tondokumente 1972-1995
    "... jedoch sind diese Gespräche ein spannender Spaziergang durch die deutsche Geschichte der Klassenkämpfe, der Kulturpolitik und des Theaters."
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  • STERN, 25.08.2011
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti; Einschlägig bekannt
    "Wenn das lang verlachte Genre des sozialkritischen Politkrimis wieder von Relevanz reden und vom Comeback träumen darf, hat es das auch Dominique Manotti zu verdanken, die nach 'Roter Glamour' den nächsten famosen Thriller liefert."
  • SZ, 22.08.2011
    edition ebersbach
    Heide Hollmer/Kathrin Hollmer: Dirndl
    "Das opulente Dirndl-Buch erzählt in netten kleinen Streifzügen von Geschichte und Geschichten eines Kleiderwunders. (...) Der spielerische Ansatz der Ebersbach'schen Dirndl-Fibel ist passend, weil er die These belegt: Dass nämlich der Dreiteiler mit viel Taille und Busen, das Bohei um die wechselnden Moden und Formen, der Unterschied zwischen angeblich echten und verfälschten Varianten von Anfang an ein Kunstprodukt war und ein Stilbruch, eine künstliche Rolle, eine "Auszeit vom Ich"."
  • Die Welt, 21.08.2011
    mairisch verlag
    Michael Weins: Lazyboy
    "Und der Leser weiß spätestens jetzt, was er tun muss, um diesem im doppelten Sinne wunderbaren Roman auf die Schliche zu kommen: Die ersten" Seiten erneut lesen. Und dann die darauffolgenden auch.
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  • Die Welt, 20.08.2011
    Wallstein Verlag
    Dorothea Grünzweig: Sonnenorgeln
    "Mit lebhaften Bewegungen reist die Dichterin in vielerlei Wort-Varianten durch äußere und innere Landschaften und hält sich dabei an einen die "Leibsprache" prägenden Rhythmus. Nichts Abschließendes soll die Beweglichkeit einschränken. So spielt Grünzweig unverdrossen auf der Sonnenorgel und bezieht dabei finnische Wort- und Klangfolgen ein. Im Wunder der Tonkunst sahen die Romantiker ja das Sinnbild einer verlorenen und wieder herzustellenden Weltharmonie."
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  • Der Spiegel, 15.08.2011
    Wallstein Verlag
    Arno Lustiger: Rettungswiderstand
    "Der Historiker und Holocaust-Überlebende Arno Lustiger erinnert in seinem neuen Buch an die Judenretter Europas. Den meisten blieb zu Lebzeiten die Anerkennung versagt."
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  • Der Tagesspiegel, 13.08.2011
    Wallstein Verlag
    Wolfgang Matz: Eine Kugel im Leibe. Walter Benjamin und Rudolf Borchardt: Judentum und deutsche Poesie
    "Matz gelingt es, am Beispiel der von Anfang an "schiefen" Konstellation Benjamin–Borchardt ein Protokoll deutsch-jüdischer Geistesgeschichte zu skizzieren, hinter dem sich der Horizont einer ganzen Epoche abzeichnet"
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  • NZZ, 11.08.2011
    Verlag Martin Wallimann
    Sigmund Løvåsen: Mamsell Iversen
    In griffig geschnitzten Kapiteln präsentiert uns Løvåsen ein Kaleidoskop skurriler, naiver Charaktere.
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  • SZ, 10.08.2011
    Verbrecher Verlag
    Gisela Elsner: Flüche einer Verfluchten. Kritische Schriften, Band 1
    Dass sie eine Ausnahmeerscheinung war, so etwas wie eine ein bisschen zu früh gekommene Jelinek, das machen ihre "Kritischen Schriften" mehr als deutlich.
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  • Falter, 10.08.2011
    Alexander Verlag
    Heiner Müller: müller mp3
    Vom gigantischen Ausmaß dieser Originaltonedition des Alexander Verlags sollte man sich nicht abschrecken lassen – und auch nicht mäkeln, dass sie nur ein Nischenpublikum erreichen wird. Vielmehr ist Jubel angesagt. Heiner Müller wird als versierter, poetischer Redner präsentiert, der Finten nicht schmäht, Selbstironie kennt, Abgründe mit unbeirrter Klarheit benennt. Wie eine zweite Tonspur legt sich diese Edition über das bereits gedruckte Werk.
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  • FAZ, 09.08.2011
    Wallstein Verlag
    Wolfgang Matz: Eine Kugel im Leibe. Walter Benjamin und Rudolf Borchardt. Judentum und deutsche Poesie
    Matz führt mustergültig vor, was eine "intellektuelle Biographie" zu leisten vermag, wenn ein Autor sich auf das Wagnis einlässt, vom Hauptweg abzuweichen und ein wenig durchs Unterholz zu streifen.
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  • Junge Welt, 08.08.2011
    Alexander Verlag
    Thomas Knauf: Babelsberg-Stories
    Ein ausführliches Interview mit dem Drehbuchautor und Ingmar-Bergmann-Stipendiat Knauf zu seinem neuen Buch.
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  • Welt am Sonntag, 07.08.2011
    Metroverlag
    Christoph Habres: Jüdisches Wien. Entdeckungsreisen
    Ein bemerkenswertes Buch widmet sich jetzt der Geschichte und Gegenwart der Wiener Juden. Es nimmt den Leser mit in eine verschwundene Welt, verdeutlicht den immensen Beitrag der Juden zu Fortschritt und Kultur der Stadt, beschreibt Denkmäler, Gebäude, Plätze.
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  • Novum, August 2011
    edition Büchergilde
    Fabelhaft - Das Fabelquiz
    Dieses Quiz der Edition Büchergilde ist eine anregende Entdeckungsreise in die faszinierende Welt der Fabeln von Aesop, Jean de La Fontaine und vielen anderen Schriftstellern – ebenso fabelhaft illustriert von Eleanor Marstons, die mit ihren poetischen visuellen Umsetzungen auf ganzer Linie überzeugt.
  • Die Welt, 06.08.2011
    Wallstein Verlag
    Karl Kraus - Franz Werfel. Eine Dokumentation
    Die Beziehung von Kraus zu Werfel, die hoffnungsvoll begann und in einer sich über rund 20 Jahre hinziehenden Fehde endete, ist Gegenstand der aufregenden Dokumentation, die Christian Wagenknecht und Eva Willms nun im Göttinger Wallstein-Verlag vorlegen.
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  • taz, 03.08.2011
    Dittrich Verlag
    Rainer Wieczorek: Der Intendant kommt
    Wieczoreks Novellen machen nämlich glücklich.
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  • Spiegel online - Romane des Monats, 03.08.2011
    Wallstein Verlag
    Maja Haderlap: Engel des Vergessens
    Ein verdoppelter Blick prüft eine Welt, die schmerzhaft vertraut scheint und zugleich zutiefst befremdet, und ihm entspricht eine einfache, hoch konzentrierte Sprache, die nicht der Dynamik des Schreibflusses vertraut, sondern skrupulös wägt, stockt, kurze Sätze setzt.
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  • FAZ, 03.08.2011
    Wallstein Verlag
    Verena Dohrn / Gertrud Pickhan (Hg.): Transit und Transformation
    Osteuropäisch-jüdische Migranten in Berlin 1918-1939.
    Die Rezensentin lobt die Reichhaltigkeit und Klarheit der Essays. Sie verhelfen ihr zu der Einsicht, warum Berlin für die jüdische Diaspora zwischen 1918 und 1939 keine Heimat werden konnte.
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  • taz, 02.08.2011
    Wallstein Verlag
    Gregor Sander: Winterfisch
    Der Erzähler macht sich die Geschichte nicht zu eigen, er erzählt sie als etwas, das er selbst auch nur erzählt bekommt. Sanders Ideal vom Künstler als behutsamem Konservator zeigt sich somit auch im Formalen.
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  • FAZ, 01.08.2011
    Wallstein Verlag
    Rudolf von Thadden: Trieglaff
    Eine pommersche Lebenswelt zwischen Kirche und Politik 1807-1948.
    Rudolf von Thadden hat jetzt die Geschichte dieses Dorfes geschrieben. Entstanden ist dabei nicht etwa eine sentimentale Heimatchronik, sondern ein aufrichtiges, packendes, lebenskluges Buch.
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Juli 2011

  • Hamburger Abendblatt, 29.07.2011
    Dittrich Verlag
    Georg Meier: Kein weiter Weg vom Puddingshop zum Père Lachaise
    Flott geschrieben, unverstellt, schnörkellos, dabei ausufernd vor Fabulierlust und erzählerischen Wucherungen. Meier ist kein Stilist. Aber er hat vom Leben reichlich gekostet, und er kann dieses Leben erzählen, wenn er von der Selbstfindung eines Schelms berichtet. Literaturexperten schreien "Fauser!" oder "Bukowski!", wenn sie Meiers Abgerissen-in-Istanbul-Geschichten lesen oder sein Obszönitäten-Festival mit Macho-Gütesiegel besuchen.
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  • ZEIT Online, 28.07.2011
    Wallstein Verlag
    Friedrich Kellner: Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne. Tagebücher 1939-1945
    Kellners Tagebücher bestätigen auf beeindruckende Weise, dass sehr viel mehr Informationen über die Verbrechen verfügbar waren, als man lange Zeit angenommen hatte.
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  • STERN, 28.07.2011
    Reprodukt
    James Sturm: Markttag
    "...gab es in letzter Zeit keinen aufregenderen Comic als ‚Markttag'... Eine meisterliche grafische Novelle über die Verlorenheit eines Mannes zwischen Tradition und kapitalistischer Moderne."
  • Neue Westfälische, 27.07.2011
    edition Büchergilde
    John Steinbeck / Robert Capa: Russische Reise
    "... machten sie sich auf zu einer abenteuerlichen Reise durch das vom Zweiten Weltkrieg geschundene Land. (...) Eine spannende, lenbendige Zeitreise."
  • General-Anzeiger Bonn, 26.07.2011
    Weidle Verlag
    Johannes Muggenthaler: Die letzte Trauung
    "Doch nicht der bizarre Krimiplot allein hält den Leser bei der Stange. Muggenthaler ist ein Meister der Fabulierkunst, einer, der selbst vermeintlich Nebensächliches zauberhaft erzählt."
  • Frankfurter Rundschau, 25.07.2011
    Wallstein Verlag
    Maja Haderlap: Engel des Vergessens
    "Solche Szenen, lapidar aufgeschrieben - und Maja Haderlap weiß viele davon zu erzählen -, sind die konzentrierten, starken Seiten des Romans: Die in ihrer Welt gefangenen Erwachsenen können nicht anders, als das Kind mit hineinzuziehen, in der Welt des Mädchens kennen sie sich nicht mehr aus."
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  • Welt-online, 23.07.2011
    Milena Verlag
    Evelyn Steinthaler: Morgen muss ich fort von hier. Richard Tauber: Die Emigration eines Weltstars
    "Der österreichischen Publizistin gelingt es, dem Leser die Welt des Tenors, sein leichtfüßiges Hin und Her zwischen Lehár und Leoncavallo, Kálmán und Korngold nahezubringen."
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  • Hamburger Morgenpost, 22.07.2011
    edition Büchergilde
    Fabelhaft. Die Welt der Fabeltiere.
    "Aus 80 Fabeln (...) Hat die Hamburger Künstlerin Eleanor Marston ein poetisches Ratespiel gemacht. Und so gewinnt hier nicht nur, wer die meisten der toll illustrierten Fragekarten einheimst, sondern ein jeder durch geballte Lebensweisheit."
  • NZZ, 21.07.2011
    orange-press
    Martin Baltes & Rainer Höltschl (Hrsg.): Marshall McLuhan
    "Wer eine brauchbare Einführung in die thesen- und bilderreiche Gedankenwelt McLuhans sucht, hält sich mit Vorteil an einen von Martin Baltes und Rainer Höltschl herausgegebenen Zusammenschnitt sprechender Texte des Jubilars (der nun wiederaufgelegt worden ist). Das berühmte Interview, das McLuhan dem «Playboy» im März 1969 gegeben hat, ist noch immer ein eindrückliches Zeugnis sowohl der kühnen wie auch der skurrilen Aspekte seines Denkens."
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  • DIE ZEIT, 21.07.2011
    Wallstein Verlag
    Maja Haderlap: Engel des Vergessens
    »Beeindruckend und bedrückend ist der Kampf, den Maja Haderlap, die eben den Ingeborg-Bachmann-Preis erhalten hat, in ihrem Roman »Engel des Vergessens« mit den Schreckensbildern Ihrer Kindheit führt.«
  • Madame, 7/2011
    edition ebersbach
    M.K.Fisher: Die Kunst des Essens
    "John Updike nannte sie die "Poetin des Appetits" und als solche erweist sich die Amerikanerin MFK Fisher (1908–1992) in ihren wunderbaren autobiografischen Essays, die in "Die Kunst des Essens - Anleitung zum Genuss" versammelt sind."
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  • Madame, 7/2011
    mandelbaum verlag
    Beatrix Müller-Kampel und Wolfgang Schmutz (Hrsg.): Williges Fleisch, schwaches Federvieh
    "Über die Literatur erschließt sich in der von Beatrix Müller-Kampel und Wolfgang Schmutz herausgegebenen Anthologie "Williges Fleisch, schwaches Federvieh" die Küche der verschiedenen Regionen Österreichs. Den Rezepten sind Texte von Nestroy, Schnitzler, Kafka & Co. zugeordnet, edel illustriert wurde das Buch von Linda Wolfsgruber und Verlagschef Michael Baiculescu, der alte Zeichnungen und Stiche zu witzig-verspielten Schwarz-Weiß-Collagen arrangierte."
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  • Die Welt, 19.07.2011
    Verbrecher Verlag
    Erich Mühsam: Tagebücher Bd. 1
    "Mühsam macht Spaß. Seine Tagebücher gewähren Einblick in ein ereignisreiches Leben, am Anfang des vorigen Jahrhunderts. Immerwährende Geldnöte, häufig wechselnde Liebschaften, Kindheitserlebnisse wie den prügelnden Vater, politische Ereignisse wie Straßenaufstände zu Zeiten der Münchner Räterepublik. Von seinem Tripper erzählt er ebenso ausführlich wie von Treffen mit Freunden, Theaterabenden und seiner aktuellen Lektüre. "Die Rücksicht darauf, dass die Notizen einmal publiziert werden könnten, darf nichts entscheiden", notiert er 1910.
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  • Der Spiegel, 18.07.2011
    Wallstein Verlag
    Maja Haderlap: Engel des Vergessens
    "Das Buch (...) hat Haderlap in deutscher Sprache niedergeschrieben, in einem klaren, trotzdem poetischen Ton, in dem die Zeit ein 'behäbiger Gletscher' ist, der alles, was der junegn Heldin erst wunderbar und unverrückbar erscheint, unter sich zermalmt."
  • Tagesspiegel, 17.07.2011
    Wallstein Verlag
    Maja Haderlap: Engel des Vergessens
    "Von Kärntner Kollegen wie Peter Handke und Josef Winkler vorab gelobt, bezieht 'Engel des Vergessens' seine Wucht aus der Verzahnung der Familiengeschichte mit der animistisch nachempfundenen Kindheitslandschaft."
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  • Stern, 17.07.2011
    Pulp Master
    Jim Nisbet: Tödliche Injektion
    "Bobby Mencken ist tot, hingerichtet durch den Staat Texas, für einen Mord, den er bis zuletzt leugnete. Für den Gefängnisarzt Royce, einen selbstmitleidigen Versager, wird diese "Tödliche Injektion" zur Mahnung an sein vermurkstes Leben, schließlich gar zum Moment der Erweckung. Sein Versuch, Bobbys Unschuld nachzuspüren, wird zum gradlinigen Trip in die Drogen-, Sex- und Gewalthölle. Jim Nisbets neu übersetztes Krimi-Debüt von 1989 ist ein fulminanter Roman noir, prall und zynisch, erbarmungslos und düster, schwärzer geht's nimmer."
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  • FAZ, 17.05.2011
    edition Büchergilde
    John Steinbeck/Robert Capa: Russische Reise
    "Mit sachlicher Neugier und Humor beschreibt er die Not und den Wiederaufbau in dem ausgebluteten Land. (…) John Steinbecks Reportagestil ist am stärksten, wo er Haltung im Leid nüchtern dokumentiert."
  • Ostthüringische Zeitung, 17.07.2011
    Dittrich Verlag
    Vladimir Pitalo: Millenium in Belgrad
    Sreten Ugricic: An den unbekannten Helden
    "Hier ist eine junge, eine desillusionierte und selbstkritische Generation von Autoren angetreten, die mit den falschen Versprechungen der nationalen Narrative ins Gericht geht, die dem katastrophalen Zerfall Jugoslawiens nachspürt. "Der Countdown für das Millennium schleppte sich dahin. Währenddessen haben wir das Land Stück für Stück zerstört." Beide Romane sind provokative und literarisch höchst anspruchsvolle Allegorien auf Serbien, auf Belgrad. Hier, inBelgrad, entwickelt sich eine neue, eine faszinierende Literatur von europäischem Format."
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  • Die Welt, 16.07.2011
    Wallstein Verlag
    Maja Haderlap: Engel des Vergessens
    "Die Stärke von Maja Haderlaps Roman liegt gerade darin, dass er tief in die Zeiten zurückgeht, um die Gegenwart erkennbar zu machen. Er ist aus einer autobiografischen Erfahrung heraus geschrieben, die sich so wenig simulieren lässt wie in Peter Handkes themenverwandtem "Immer noch Sturm" oder in den Kärnten-Romanen eines Josef Winkler. Diese Familienaufstellungen der österreichischen Literatur tragen dazu bei, innere Widersprüche der Identität zu zeigen. Kann das eine lokale Petitesse sein? Von der Geschichte längst überholt? Mitnichten. Wer wissen will, wie die neuen Nationalismen im ach so vereinten Europa aussehen, der muss sich nur die alten anschauen. Beides gleicht einander aufs Haar."
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  • SZ, 16.07.2011
    Wallstein Verlag
    Rahel Varnhagen: Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde
    "Sie (die Herausgeberin) verbindet geschickt die Treue zum Überlieferten mit neuerem philologischem Komfort. Die Namen sind ausgeschrieben, die jeweiligen Aufenthaltsorte vermerkt, Datierungsfehler korrigiert. Die 130 Adressaten, denen Rahel schrieb, und die vier Korrespondenten, deren Briefe an Rahel Aufnahme fanden, werden ausführlich vorgestellt, wozu Barbara Hahn die berühmten biographischen Skizzen Varnhagens und auch Ungedrucktes aus der überwältigend reichhaltigen Sammlung Varnhagen nutzt. Dokumente erhellen Teile der Publikationsgeschichte, wunderbar detailliert ist das Register der Personen, Orte und Werke.So sind die sechs Bände eine Fundgrube zur Kulturgeschichte zwischen dem Tode Friedrichs des Großen und der Pariser Julirevolution."
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  • SZ, 14.07.2011
    Wallstein Verlag
    Maja Haderlap: Engel des Vergessens
    "Das Raffinierte an Haderlaps Roman ist, dass er sich zunächst als eine Idylle präsentiert, in die das zersetzende Gift der Verstörung tröpfchen-, also: satzweise einsickert. Da werden Eier aufgesammelt, da wird Honig geschleudert oder beim Cousin Fernsehen geschaut, während der Vater zur Jagd geht. Doch der Verdacht der Heimeligkeit wird immer dann, wenn er am stärksten ist, durch die doppelbödige Anlage des nur scheinbar naiven Erzähl-Ichs ausgeräumt.(...)Aus "Engel des Vergessens" spricht ein glaubhafter Schmerz, der in die Gegenwart hinein reicht."
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  • Financial Times Deutschland, 13.07.2011
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti: Roter Glamour
    Manotti "zeichnet ein Bild, das man auf die Realität überträgt: das einer skrupellosen französischen Politikerelite, gierend nach Frauen, Macht und Geld."
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  • FAZ, 13.07.2011
    Luftschacht Verlag
    Leopold Maurer: Mann am Mars
    "Wenn man mich bitten würde, einen Comic zu benennen, der meinen Vorstellungen von österreichischem Humor entspricht, dann könnte ich seit kurzer Zeit auf "Mann am Mars" von Leopold Maurer verweisen. Ich bin mit der Fernsehkrimiserie "Kottan ermittelt" sozialisiert worden, also habe ich etwas übrig für schwarzen Humor, der gerne auch drastisch und ein wenig frivol sein darf. Das ist "Mann am Mars" zweifellos. Und da das Bändchen zudem in simpler, also bester Comic-Strip-Manier gezeichnet ist, wie sie sonst im deutschen Sprachraum nur noch Flix und ©Tom beherrschen, liefert die Lektüre gleich doppelten Gewinn."
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  • NZZ, 13.07.2011
    bilgerverlag
    Karin Richner: Sieben Jahre Schlaf
    "Karin Richner, die für ihren Erstling gleich als neuer Stern am Schweizer Literaturhimmel gefeiert wurde, verfügt über eine grosse Begabung, Stimmungen zu beschreiben und Landschaftsbilder aus winzigen, in einfache Sätze gepackten Impressionen entstehen zu lassen. Geräusche und Gerüche spielen eine zentrale Rolle, und Estelles spielerische Aufforderung an Lucie: "Erzähl mir, was du siehst", erweist sich im Nachhinein als poetisches Programm."
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  • FAZ, 12.07.2011
    Onkel & Onkel
    Jim Avignon: Me and the Establishment
    "(...) dass wir hier von Subkultur reden. Und so darf man den Titel "Me and the Establishment" wohl eher als eine begriffliche Präzisierung des grundlegenden Avignonschen Selbstverständnisses lesen: Seine wilde, rauhe, ungebärdige, bunte Kunst soll in die Mitte der Gesellschaft, ohne sich mit ihr gemein zu machen."
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  • FAZ, 12.07.2011
    Wallstein Verlag
    Gregor Sander: Winterfisch
    "Jeder Schritt führt die Figuren tiefer in politisch vermintes Gelände. Die zwei Diktaturen haben grauenvolle Spuren hinterlassen, und die Dringlichkeit, mit der Gregor Sander die Zeitschichten miteinander verzahnt und das Kontinuum unter den Brüchen sichtbar macht, erinnert in ihrer psychologischen und historischen Akribie an den detailbesessenen Blick von Uwe Johnson. Der Ostseeraum zwischen Sankt Petersburg und Helsinki, Vilnius, Güstrow und Kiel, im Kalten Krieg zerteilt und schockgefroren, kann mit der vielschichtigen Spannung New Yorks mühelos mithalten, mehr noch: Er entpuppt sich in seiner neuen Einheit als eine der verwirrendsten und aufregendsten Weltgegenden überhaupt."
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  • Rheinpfalz, 11.07.2011
    Luftschacht Verlag
    Silvia Geist: Letzte Freunde
    "Anvertraut sind diese Geschichten einer Sprache, die lebt von jener großen Genauigkeit und Sorgfalt in den Formulierungen (...) Eleganz und Farbigkeit erzeugen einen ruhigen unwiderstehlichen Strom des Erzählens mit manchem Strudel zwingender Bilder, magischer Momente und präziser Beobachtungen"
  • SZ, 11.07.2011
    Reprodukt
    James Sturm: Markttag
    "Markttag" von James Sturm ist eine kunstvoll gewebte Graphic Novel, die die Arbeitsbedingungen von Künstlern, auch von Comic-Zeichnern, reflektiert. Ökonomie? Im Comic? Ist meistens kein Thema, so sehr sich das Themenspektrum des Mediums mittlerweile auch geweitet haben mag. Dabei sind die Arbeit und ihre Bedingungen zwei entscheidende Determinanten unseres Alltags. Dass eine Graphic Novel auch solche Gegenstände ebenso präzise wie anschaulich darstellen kann, zeigt nun der amerikanische Comic-Künstler James Sturm. "Markttag" spielt irgendwo in Osteuropa um 1900."
  • taz, 11.07.2011
    Verbrecher Verlag
    Erich Mühsam: Tagebücher. Bd. 1
    "Mühsams Tagebücher umfassen die Jahre 1910 bis 1924 und wurden zum allergrößten Teil noch nie publiziert. Sie sind ein kulturgeschichtlicher Schatz und das literarische Vermächtnis des 1934 von den Nazis Ermordeten. Band 1 erzählt von der subkulturellen Radikalität der früheren Boheme, die sich auch im Praktizieren anderer Lebensformen unmittelbar versuchte. Man darf annehmen, dass der Ton der Tagebücher mit dem Ersten Weltkrieg, der Revolution und der Festungshaft schärfer werden wird."
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  • freundin donna, 07/2011
    edition ebersbach
    Edith Wharton: Traumtänze
    "Sie sind "Traumtänzer": Susy und Nick lavieren sich durch die Welt der Schönen und Reichen, jetten von Como nach Paris und schlafen in fremden Betten, ohne einen Penny zu zahlen.1922 schrieb Edith Wharton ihren Roman über die liebenswerten Schwindler. Eine Wiederentdeckung voller Esprit!"
  • Christ in der Gegenwart Nr. 27, 07/ 2011
    P. Kirchheim Verlag
    Sharam Rahimian: Dr. N. liebt seine Frau mehr als Mossadegh
    "Schonungsloser kann man nicht aufdecken, wie sich eine Herrschaft (...) von innen aushält und pervertiert (...) Welche Kunst, diese Wahrheit nicht als eine Anklageschrift zu formulieren, sondern sie von innen heraus, literarisch, von den einzelenen Figuren und dem Verlauf der Geschichte so zu entwickeln, dass sie nicht nur den Verstand, sondern vor allem das Herz bewegt."
  • FAZ, 08.07.2011
    Salis Verlag
    Gerhard Waldherr: Bruttoglobaltournee. In 26 Reportagen um die globalisiete Welt
    "Der Journalist (...) widmet sich (...) diesem Unterschied zwischen dem, was der Außenstehende zu sehen bekommt , und dem, was den fremden Alltag ausmacht.
  • Stern, 07.07.2011
    Wallstein Verlag
    Matthias Zschokke, Lieber Niels
    "Zwischen 2002 und 2009 schrieb Matthias Zschokke fast täglich eine Mail an den stets mit "Lieber Niels" angesprochenen Freund. Das Ganze gibt's nun, klug gekürzt, in Buchform, ist hoch vergnüglich, ein Dokument der Beobachtungskunst quer durch Europa, die Literaturszene, die gehobene Gastronomie. Zschokke kann elegant spotten und auch verbiestert mosern, er schimpft, er schwärmt, und sogar wo Selbstmitleid strömt, bleibt er amüsant. Ein famoses, lehrreiches Lebensreisebuch"
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  • SZ, 07.07.2011
    Verbrecher Verlag
    Erich Mühsam: Tagebücher. Band 1: 1910-1911
    "Es dauert keine zehn Minuten, und der Leser ist dem Sog dieses Lebens, der Stärke und Eigenart dieses Charakters erlegen. Man hat ein Hauptwerk Mühsams vor sich, einen kleinen München-Roman und ein Dokument unbefangener, undogmatischer Freiheitsliebe."
  • Der Freitag, 06.07.2001
    Verbrecher Verlag
    Erich Mühsam: Tagebücher. Band 1: 1910-1911
    "Daß ich hier bin, ist merkwürdig genug": In diesem Satz aus dem ersten Eintrag hört man weniger Mühsam sprechen als mehr das Tagebuch selbst. Und dieser Verwunderung darf man nun ein weiteres Mal Ausdruck verleihen, da der Verbrecher Verlag soeben mit der Edition der Tagebücher begonnen hat. Was allein schon eine Nachricht wäre, da die Entscheidung für eine Ausgabe von 15 Bänden, die erst im Jahr 2018 abgeschlossen sein wird, einigen Mut gekostet haben dürfte, so überfällig sie auch zweifellos ist."
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  • NZZ, 06.07.2011
    Wallstein Verlag
    Karl Viktor von Bonstetten: Historisch-Kritische Ausgabe der Schriften und Briefkorrespondenzen
    "Dass man Bonstettens Kosmos wiederentdecken kann, ist das Verdienst des Schweizer Forscherpaars Doris und Peter Walser-Wilhelm. Es hat vor über dreissig Jahren angefangen, sich mit dem Gelehrten zu beschäftigen, ein Privatarchiv aufgebaut und, finanziell unterstützt unter anderem von einer Privatstiftung und vom Schweizerischen Nationalfonds, seit 1996 die im Wallstein-Verlag erscheinende «Bonstettiana» herausgegeben, die historisch-kritische Ausgabe der Schriften Bonstettens. Sie ist nun zum Abschluss gekommen – in einer für eine Edition dieses Umfangs und dieser Qualität erstaunlich kurzen Zeit."
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  • Der Spiegel, 04.07.2011
    Verbrecher Verlag
    Erich Mühsam: Tagebücher. Band 1: 1910-1911"Und er war ein so begnadeter wie besessener Chronist seiner selbst und seiner Zeit(...) bis ins intime Detail, rücksichtslos gegen sich selbst und andere. (...) Mitreißende Tagebücher, die sich mit den bedeutendsten des 20. Jahrhunderts messen können und bisher weitestgehend unbekannt waren."
  • Welt am Sonntag, 03.07.2011
    orange-press
    Richard Reynolds: Guerilla Gardening
    "Seit etlichen Jahren sind Guerilla-Gardening-Aktivisten in den Metropolen der westlichen Welt unterwegs, ihr Kampf gilt den Betonwüsten, heimlich säen und pflanzen sie, schon das kleinste Fleckchen Erde reicht ihnen, um ihre Saat und ihre Botschaft zu verbreiten: Macht die Städte grün! Ihre Galionsfigur ist der Londoner Richard Reynolds, und seit sein Buch vor zwei Jahren auf Deutsch erschien, treibt das Guerilla Gardening auch hierzulande neue Blüten."
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  • Tagesspiegel, 02.07.2011
    Wallstein Verlag
    Rahel Varnhagen: Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde
    "Mit dem Klischee sich naiv verströmender "weiblicher" Autorschaft, die Rahel Varnhagen bis heute unterstellt wird, hat das nichts zu tun: Sich mit dem Anspruch "Wahrheit" schreibend zu veräußern, setzt nicht nur unablässige Selbstbefragung und -disziplinierung voraus, sondern auch einen Willen zur Form. Der ist oftmals vom ersten Satz dieser Briefe an spürbar, stilistisch und gedanklich."
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  • FAZ, 01.07.2011
    Wallstein Verlag
    Johannes Schenk: Jo Schattig
    "Ich trug's in die Stirn gekratzt, dass ich Flüchtling war und bin und bleibe." Am Ende sitzt der liebeskranke Seefahrer in einem durchnässten Mantel im Kaffeehaus seines Nebenbuhlers, und unter dem Tisch sammelt sich ein dünnes Rinnsal Meerwasser. Das ist der Stoff, aus dem die Literatur von Johannes Schenk gemacht ist: "Da wo es trocknete, glitzerten die Salzkristalle."
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  • KulturSPIEGEL, 07/2011
    mairisch verlag
    Hannes Köhler: In Spuren
    Beklemmend und beglückend gut erzählt dieses Buch davon, wie schwer es ist, sich in einen anderen Kopf hineinzuversetzen, und wie viel schwerer, sich wieder loszureißen, wenn man einmal dort angekommen ist.
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  • Novum, 07/2011
    edition Büchergilde
    Kai Splittgerber & Dorothea Huber: Brehms Tierland
    Dieser witzige Abenteuerroman erwacht durch die spritzigen Illustrationen von Dorothea Huber zum Leben, das ungewöhnliche Layout tut sein übriges, um nicht nur dem Geist, sondern auch dem Auge zu schmeicheln. Zu schade, dass solch aufwendige Illustrationen viel zu selten in der Belletristik zu finden sind.

Juni 2011

  • Stern, 30.06.2011
    Milena Verlag
    Bernhard Mooshammer: Ein kurzer Roman über die Schrecklichkeit der Liebe
    "Die Liebe, ach... es ist die Hölle, es ist das Paradies. Alles in allem aber, erklärt der Erzähler Benjamin, eine leicht verschrobene person und zudem eine männliche alte Jungfer, lohnt die ganze Gefühlsduselei ja nicht (...) ein skurril-trotziger Abgesang auf die Romantik (...), ein Männerschicksal, das durchaus als Warnung zu verstehen ist."
  • DIE ZEIT, 30.06.2011
    Rotpunktverlag
    Ursula Bauer / Jürg Frischknecht: Schüttelbrot und Wasserwosser. Wandern im Vinschgau

    Die Routen der vielfach preisgekrönten Reiseliteraturautoren werden von Geschichte und Geschichten am Wegrand bestimmt. (...) Als erklärte Landschaftsleser schöpfen sie aus ihrem reichen kulturellen, sozialen und politischen Wissen.
  • DIE ZEIT, 30.06.2011
    Rotpunktverlag
    Marcel Hänggi: Ausgepowert. Das Ende des Ölzeitalters als Chance

    Solche Dinge müssen gesagt werden, damit man endlich aufhört, sich eine nachhaltige Zukunft so vozustellen wie die Rama-Bilder der Solarindustriewerbung. Ein wichtiges Buch, das die Chancen moderner Gesellschaften am Ende des Erdölzeitalters beschreibt.
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  • Der Freitag, 29.06.0211
    Europa Verlag
    Curt Riess: Café Odeon
    Unbedingt lesenswerte Lektüre. Welt- und Kulturgeschichte durch das Brennglas eines Kaffeehauses gesehen. Mitreißend von einem mit allen Wassern gewaschenen Journalisten erzählt. Wahrlich ein Dokument des 20. Jahrhunderts, verfasst von – natürlich – einem Stammgast.
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  • FR, 28.06.2011
    Reprodukt
    Moki: Wandering Ghost
    Moki verwendet das traditionelle Comicvokabular, als sei es frei disponibles Material – ein Strich ist immer beides zugleich, Schrift und Bild.
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  • Literaturhaus Wien, 28.06.2011
    Luftschacht Verlag
    Johannes Weinberger: Schwarz und voller Vögel
    Johannes Weinberger findet für diese Erfahrung einer immer stärker ins Phantasmagorische driftenden Realität eine überbordend surreale, bildverrückte Sprache. Aus 67 Prosaminiaturen komponiert er einen Roman voller grotesk-komischer Dialoge, gewalttätiger Momente und zärtlicher Gesten. Und zieht für uns, seine Leser, "die klebrigen Fäden des Glücks aus seinen Wimpern".
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  • ZEIT online, 27.06.2011
    Reprodukt
    Moki: Wandering Ghost
    Die Comic-Zeichnerin Moki erzählt eine stille, beeindruckende Geschichte übers Erwachsenwerden inmitten verzauberter Landschaften.
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  • FAS, 26.06.2011
    Literaturverlag Droschl
    Anna Kim: Invasionen des Privaten
    Anna Kim fügt sehr subjektiv fein beobachtete Details zusammen, um die Welt zu lesen - die grönländische, weil sie neu ist, und die eigene, die durch das Reisen neu erscheint.
  • Westfälischer Anzeiger, 25.06.2011
    Lilienfeld Verlag
    Hans Adler: Ideal
    Darin lernt man Adler als Erzähler kennen, wie er nur in der üppigen Kaffeehaus- und Bohème-Szene Wiens entstehen konnte. Die Geschichten flirren unbestimmt zwischen Gesellschaftssatire und Feuilleton, man findet darin ein wenig Schnitzler und etwas Peter Altenberg, und doch hat er einen ganz eigenen Ton.
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  • Die WELT, 25.06.2011
    Edition Korrespondenzen
    Franz Hammerbacher: Bravo Hotel
    Thomas Glavinic empfiehlt Bravo Hotel als Urlaubslektüre: "Der Autor fügt kluge Beobachtungen, sensible Stimmungsbeschreibungen, kantig-heitere Erzählungen über den Alltag des Dienstes und nachdenkliche Reflexionen über das Soldatentum zu einem auch formal ungewöhnlichen Journal, das ich wohl mehr als einmal lesen werde."
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  • Badische Zeitung, 25.06.2011
    edition Büchergilde
    Kai Splittgerber & Dorothea Huber: Brehms Tierland
    Der fiktive Expeditionsbericht des deutschen Autors sprüht vor absurden Einfällen. Er ist geradezu schmerzhaft lustig. Seine schiefe "Realität" durchschauen die Leser schnell. Für sie tut sich eine zweite Spaßebene auf hinter Splittgerbers wortwitzigem Text, der mit Fußnoten und Einschüben spielt. Gekonnten Pfusch steuert Dorothea Huber, die schon für "Brigitte" und "taz" gezeichnet hat, bei – Brehms farbenfrohe, dilettantische Skizzen.
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  • Jüdische Allgemeine, 23.06.2011
    Reprodukt
    James Sturm: Markttag
    In der ruhigen Erzählung, die ihre melancholischen Züge im Stil der Romane Michael Chabons voll auskostet, fügen sich Bilder von schwermütiger Poesie zum nuancierten Lebensbild, in dem Tradition und Moderne aufeinanderprallen.
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  • Jungle World, 23.06.2011
    Reprodukt
    James Sturm: Markttag
    James Sturms Comic »Markttag« ist ein gelungenes Porträt jüdischen Lebens im Osteuropa des frühen 20. Jahrhunderts.
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  • NZZ, 23.06.2011
    Wallstein Verlag
    Kim Kwang-Kyu: Botschaften vom grünen Planeten
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  • DIE ZEIT, 22.06.2011
    Wallstein Verlag
    Friedrich Kellner: Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne
    Ein Jahrhundert-Dokument.
    Friedrich Kellers Tagebuch aus den Jahren 1939 bis 1945 gehört zu den großen historischen Dokumenten des 20. Jahrhunderts.
  • FAZ, 20.06.2011
    Verbrecher Verlag
    Chaim Noll: Feuer
    In diesen Tagen kann man Nolls Roman über den Super-GAU der hochtechnisierten Informationsgesellschaft gar nicht anders als vor dem grauenhaften Hintergrund Fukushima lesen. Aber auch wenn Noll vordergründig so fatal nah dran ist am Zeitgeschehen, dann ist doch sowohl seine Medienkritik als auch seine Kritik der politischen und zwischenmenschlichen Verhältnisse mehr parabolisch als tatsächlich der Beobachtung der Gegenwart entnommen.
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  • Tagesspiegel, 19.06.2011
    Edition Moderne
    Kati Rickenbach: Jetzt kommt später
    Der autobiografische Comic hat sich auf dem deutschsprachigen Comic-Markt etabliert. Aber so reflektiert wie Kati Rickenbachs "Jetzt kommt später" hat sich bislang noch keine Künstlerbiografie mit dem Thema auseinandergesetzt.
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  • Stuttgarter Zeitung, 17.06.2011
    Literaturverlag Droschl
    Eleonore Frey: Aus der Luft gegriffen
    Frey, auch das muss einmal gesagt werden, gehört zu den wirklich witzigen Erzählerinnen im deutschen Sprachraum, eine, die es faustdick hinter den Ohren hat und nie berechenbar ist. Die Vorhersehbarkeit macht ja einen großenTeil derLiteratur so öde.Bei Eleonore Frey bleibt man immer unvorbereitet. Ihr Roman schlägt unvermutet einen Haken, die Figuren brechen aus, wie es der Autorin gerade passt. Sie entwickelt Sprachwitz und folgt gerne den Launen des Augenblicks. Wer sie noch nicht kennt, sollte sie kennenlernen.
  • NZZ, 18.06.2011
    Wallstein Verlag
    "Ich will im eigentlichsten Verstande ein Bauer werden" - Heinrich von Kleist in der Schweiz
    Kleist sucht ein Gegen-Paris, will eine antistädtische Existenz im Sinne Rousseaus führen, «einen Bauernhof kaufen, der mich ernähren kann, wenn ich selbst arbeite». Ein «Bauer, mit einem etwas wohlklingenderen Worte, ein Landmann» will er werden und dadurch einen anderen Begriff von Arbeit verwirklichen: das Land bestellen und dichten durchaus nach antikem Vorbild, aber eben in der Schweiz, die auch ihn magisch anzuziehen scheint.
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  • Jungle World, 16.06.2011
    Argument + ariadne
    Wolfgang Fritz Haug: Die kulturelle Unterscheidung. Elemente einer Philosophie des Kulturellen
    Dieses Festhalten an der »Politik des Kulturellen« ist politisch höchst lobenswert. Haugs Band ist nicht zuletzt deshalb ein gelungener Kontrapunkt zur entpolitisierten Kulturwissenschaft deutschsprachiger Provenienz.
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  • NZZ, 16.06.2011
    Rotpunktverlag
    Ghislaine Dunant: Ein Zusammenbruch
    Seine Eindringlichkeit gewinnt der Roman auch daher, dass er keine Kausalitäten suggeriert und nie etwas wie Übersicht vortäuscht. Die sorgsame, gelenkige Übersetzung von Claudia Steinitz bewahrt den tastenden, immer offenen Duktus der Autorin auf präzise Weise, in einem Ton, der den Schrecken nicht mildert und ihn zugleich nie an Effekte verrät.
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  • FAZ, 16.06.2011
    Europa Verlag
    Curt Riess: Café Odeon
    Im "Café Odeon" haben sich Künstler und Möchtegernbohemiens getroffen, um das Weltgeschehen und sich selbst zu kommentieren, hierhin haben sich Emigranten wie James Joyce, Therese Giese oder Klaus Mann geflüchtet, hier sind Hugo Loetscher oder Thomas Hürlimann ins Dichterleben hineingewachsen.
  • FAZ, 16.06.2011
    Wallstein Verlag
    Stephan Stroux: Das wahre Ende des Krieges liegt vor seinem Anfang
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  • FR, 14.06.2011
    Rotpunktverlag
    Yanick Lahens: Und plötzlich tut sich der Boden auf
    Yanick Lahens geht über die Ebene emotionaler Anteilnahme hinaus. In ihren analytischen Passagen nimmt sie Distanz, ordnet das Geschehene in seinen historischen und gesellschaftlichen Kontext ein.
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  • Financial Times Deutschland, 14.06.2011
    Wallstein Verlag
    Gregor Sander: Winterfisch
    Sander schuf in lakonischem Stil Charaktere, die aus ihrem Leben fliehen, die ihr Schicksal nicht hinnehmen wollen und doch unfähig sind, aus ihrer hermetischen Selbstbezogenheit auszubrechen.
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  • SZ, 14.06.2011
    Wallstein Verlag
    Friedrich Keller: Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne
    "Kellners Tagebuch ist als zeithistorisches Dokument so bedeutsam, dass man es ohne weiteres mit Victor Klemperers "Ich will Zeugnis ablegen bis zum letzten" vergleichen kann."
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  • taz, 11.06.2011
    Rotpunktverlag
    Marcel Hänggi: Ausgepowert Das Ende des Ölzeitalters als Chance
    "... öffnet Hänggi seinen Lesern den Blick dafür, dass sich Gesellschaft gestalten lässt. Wie eine Gesellschaft aussieht, hängt seiner Überzeugung nach von der Art und Weise ab, wie sie mit Energie umgeht."
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  • Die Welt, 11.06.2011
    Wallstein Verlag
    Thea Sternheim: Tagebücher 1903-1971
    "Siebzig Jahre in fünftausend Einträgen: Die wunderbaren Tagebücher der Thea Sternheim sind ein eigensinniges Jahrhundertwerk zwischen Frömmigkeit und Anarchie"
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  • Neues Deutschland, 11.06.2011
    Dittrich Verlag
    Erasmus Schöfer: Die Kinder des Sisyfos
    Erasmus Schöfer: Der gläserne Dichter

    "Schöfers Zeit-Roman lebt von einer Vielfalt der Perspektiven. Figuren der Zeitgeschichte – Wissenschaftler, Literaten, Künstler und Theaterleute – tauchen auf und werden zwanglos mit der Geschichte der Protagonisten verknüpft, so dass ein atmosphärisch dichtes Bild jener Jahre entsteht." (Die Kinder des Sisyfos)
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  • Rheinische Post, 11.06.2011
    Weidle Verlag
    Heinrich Hauser: Schwarzes Revier
    "Wer über das Ruhrgebiet der frühen Jahre des letzten Jahrhunderts wirklich etwas erfahren will, kommt an diesem Buch nicht vorbei."
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  • NZZ, 10.06.2011
    Kerber Verlag
    Franz Gertsch: Jahreszeiten. Werke 1983-2011
    Die NZZ berichtet über die herausragende Ausstellung von Franz Gertsch Werk im Züricher Kunsthaus. "Was schon Gottfried Keller als künstlerische Vision vorschwebte, ist Gertsch mit seinen Jahreszeitenbildern in seltener Weise nochmals gelungen: die Erschaffung einer «idealen Reallandschaft oder einer realen Ideallandschaft»."
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  • NZZ, 09.06.2011
    Literaturverlag Droschl
    Oksana Sabuschko: Museum der vergessenen Geheimnisse
    "So erweist sich »Museum der vergessenen Geheimnisse« als eine eindrucksvolle subjektive Geschichte, ohne die – nach Hegel – keine objektive Historie möglich sei. Der Roman war in der Ukraine mit gutem Grund ein Bestseller, da er sich vielstimmig mit Vergangenheit und Gegenwart des Landes auseinandersetzt. Und da solches auf weltliterarischem Niveau geschieht, indem Fragen des Menschseins und des Geschlechterverhältnisses historisch konkret und universell dargestellt werden, markiert das 759-seitige Buch (bei Droschl) zweifellos den internationalen Durchbruch dieser beachtlichen Erzählerin und Essayistin."
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  • NZZ, 09.06.2011
    Wallstein Verlag
    Gregor Sander: Winterfisch
    "Die Zeitgeschichte, die unaufhörlich in die Gegenwart hineindrängt, kann eine Fussfessel sein, das zeigt Gregor Sander in seinen Geschichten auf eindrückliche Weise."
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  • ZEIT ONLINE, 8. Juni 2011
    Reprodukt
    Charles Burns: Black Hole
    "In Amerika ist Charles Burns ein gefragter Illustrator und bekannter Comic-Künstler. (...) Endlich ist nun auch sein Magnus Opus Black Hole in deutscher Fassung erschienen."
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  • FAZ, 07.06.2011
    Rotpunktverlag
    Yanick Lahens: Und plötzlich tut sich der Boden auf
    "Ihr Text ist ein Prosagedicht, ein intimes Tagebuch und zugleich eine poetische und politische Reflexion über die Stunde null."
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  • FR online, 07.06.2011
    Wallstein Verlag
    Annette Vowinckel: Flugzeugentführungen
    "Annette Vowinckel geht in ihrem neuen Buch dem Phänomen der Flugzeugentführung nach. So viel Ordnung, so viel klarer Blick, gepaart mit inspirierendem Humor findet man in einem Sachbuch nicht alle Tage."
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  • Frankfurter Neue Presse, 06.06.2011
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti: Roter Glamour
    "Der brisante Fall um Korruption und illegale Waffengeschäfte im ganz großen Stil spielt Anfang der 80er Jahre unter der Regierung Mitterand. Manotti schreibt glasklar, ohne ein überflüssiges Wort und unbestechlich intelligent. Erschienen ist der Roman in Frankreich 2001 – an Aktualität und Relevanz hat er nichts eingebüßt."
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  • Weltexpress, 05.06.2011
    Milena Verlag
    H.C. Artmann: 7 Gedichte, gezeichnet von Walter Fröhlich
    "Ein brillanter Comic zu anzüglichen Mundart-Gedichten - oder umgekehrt"
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  • Junge Welt, 04.06.2012
    Dittrich Verlag
    Erasmus Schöfer: Die Kinder des Sisyfos
    Dietmar Dath gratuliert Erasmus Schöfer mit einem wunderbaren Essay zum 80. Geburtstag. "Schöfer schreibt oft von Dingen, die nicht mehr sind, aber zu Dingen passen, die gerade jetzt sind, und deshalb auf Dinge verweisen, die noch nicht sind. Der Erinnerung, wenn sie keine Angst hat davor, um ihr Verlorenes zu trauern, gehört jede vorstellbare Zukunft."
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  • NZZ online, 04.06.2011
    Wallstein Verlag
    Hugo Ball: Byzantinisches Christentum
    "Die frühen Besprechungen des «Byzantinischen Christentums» fallen ernüchternd aus. Die hohen sittlichen Forderungen, die Ball in suggestiver Sprache erhebt, verwirren manchen Rezensenten. Meint er es ernst? Oder handelt es sich um das Werk eines Schöngeistes, der am Schreibtisch in glühender Sprache von den furchtbaren Wegen der Heiligen spricht, um dann ins Café zu gehen?, fragt Romano Guardini. Die von Ball aufgeworfene, auch heute noch aktuelle Frage nach der Stellung des christlichen Intellektuellen ist Guardini entgangen. Nicht mehr entgeht sie dem Leser der von Bernd Wacker besorgten, kommentierten und mit gelehrtem Nachwort versehenen kritischen Ausgabe des «Byzantinischen Christentums». Wer sich in die Fragen der «Ballistik» vertiefen will, greift mit Vergnügen zu dieser neuen Edition."
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  • Berliner Morgenpost, 01.06.2011
    Rotpunktverlag
    Heinrich Wille: Ein Mord, der keiner sein durfte: Der Fall Uwe Barschel und die Grenzen des Rechtsstaates (Erscheint im September 2011!!)
    "Wille gilt als einer der besten Kenner des Falles. Er ist in den Neunzigerjahren bei seinen Ermittlungen zu dem Schluss gekommen, dass sich der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Uwe Barschel 1987 im Genfer Hotel Beau Rivage nicht selbst getötet haben kann, sondern ermordet worden ist."
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  • spiegel-online, 01.06.2011
    Argument + ariadne
    Anne Goldmann: Das Leben ist schmutzig
    Krimi des Monats Juni 2011
    »"Das Leben ist schmutzig" spielt in einer Welt, die von deutschsprachigen Schriftstellern in den vergangenen Jahren fast völlig ausgeblendet wurde: Im Kleinbürgertum und in der Unterschicht. Schauplatz ist ein Mietshaus in Wien. Die Atmosphäre ist muffig, ohne in jene klischeehafte Wien-Schwiemeligkeit abzugleiten, mit der sich Hasser und Liebhaber der österreichischen Hauptstadt gleichermaßen identifizieren können.«
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  • ZEIT ONLINE, 01.06.2011
    Verbrecher Verlag
    Wolfgang Müller: Kosmas
    "Der Allroundkünstler und Elfenspezialist Wolfgang Müller hat seinen ersten Roman geschrieben. "Kosmas" ist eine scharfe Satire auf den Kunstbetrieb."
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Mai 2011

  • naanoo magazin, 31.05.2011
    Rotpunktverlag
    Heinrich Wille: Ein Mord, der keiner sein durfte: Der Fall Uwe Barschel und die Grenzen des Rechtsstaates (Erscheint im September 2011!!)
    "Der frühere Lübecker Chefankläger Heinrich Wille kann nach jahrelangem Streit nun doch ein Buch über seine Einblicke in den Fall Barschel veröffentlichen."
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  • NZZ, 31.05.2011
    Literaturverlag Droschl
    Antonio Fian: Man kann nicht alles wissen. Dramolette V
    "...und wie in der kosmischen Welttragödie des Karl Kraus ist es auch in der theatralischen Chronik der österreichischen Verhängnisse von Antonio Fian: Die aberwitzigsten Einfälle sind Zitate.(... )Was die grossen Herren und die kleinen Leute, die honorablen Verbrecher und die verkommenen Vorstadtsäufer an Abscheulichem von sich geben, ist vom Autor nicht erfunden, sondern am Fernseher, im Wirtshausgespräch vernommen worden."
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  • Lübecker Nachrichten, 30.05.2011
    Rotpunktverlag
    Heinrich Wille: Ein Mord, der keiner sein durfte: Der Fall Uwe Barschel und die Grenzen des Rechtsstaates (Erscheint im September 2011!!)
    "Bis zuletzt hatte Willes unmittelbarer Vorgesetzter in Schleswig, Generalstaatsanwalt Erhard Rex, eine Veröffentlichung untersagt. Wille dürfe beruflich erworbenes Wissen nicht privat vermarkten, lautete die Argumentation. Wille war vergeblich dagegen vorgegangen. Rex ist inzwischen in Pension gegangen."
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  • FAZ, 30.05.2011
    bilgerverlag
    Oliver Sillig: Schule der Gaukler
    "Wie Groteskes und Schreckliches, Unentrinnbares und Erschütterndes mit Buntem und Leichtem untrennbar verwoben sind, macht eine Stärke dieses faszinierend-feinfühligen, märchenhaft-mitreißenden, prallen Romans aus."
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  • NZZ am Sonntag, 29.05.2011
    edition Büchergilde
    John Steinbeck: Russische Reise
    "Steinbecks humorvoller Bericht verschweigt nichts und enthält sich doch jeden Urteils, schildert Menschen, die ihr Wissen zwar aus der 'Prawda' beziehen, sich aber als mutig, herzlich und von überströmender Gastfreundschaft zeigen… Ganz nebenbei entsteht auch ein amüsant-liebevolles Porträt von Robert Capa, der einige Jahre später in Vietnam ums Leben kam."
  • FAZ, 29.05.2011
    kookbooks
    Daniela Seel: ich kann diese stelle nicht wiederfinden
    " Auf gerade sechzig Seiten versammelt Daniela Seel bei ihrem Debüt nicht mehr als gut zwanzig Gedichte, die sich zu vier kleinen Zyklen bündeln und denen zum Abschluss noch ein über mehrere Seiten sich hinziehender Klagegesang folgt. Alles Leid und aller Schmerz werden in diesen finalen und zugleich titelgebenden Passagen - "ich kann diese stelle nicht wiederfinden" - in derart streng gefügte Wortreihen gebannt, dass fürs Sentiment, gar für Sentimentalität nicht der geringste Raum bleibt." " Das ist große Kunst."
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  • taz, 28.05.2011
    Pulp Master
    Jim Nisbet: Tödliche Injektion
    "..., das alles erzählt Nisbet in einer Weise, die nach außen eine ungerührte erzählerische Lakonie pflegt, während dicht unter der Oberfläche der dramatischen Geschehnisse oft eine eigenartige Situationskomik auf der Lauer liegt, ohne jemals offen aufzutrumpfen. Dafür ist ja auch alles viel zu schlimm hier. Ein genial verdrehtes Ding von einem Buch. Und dabei absolutely noir."
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  • Die Welt, 28.05.2011
    Wallstein Verlag
    Matthias Zschokke: Lieber Nils
    "Ist das nun alles privat? Ja und nein. Das Misstrauen, das Zschokke gegenüber einer eindimensionalen Sicht auf seine unmittelbare Umgebung hegt, entspricht seinem Misstrauen gegenüber einer allzu glatten, widerstandslosen literarischen Spiegelung der Welt. Dieser verweigert er sich in seinen literarischen Werken nicht weniger als in diesem Parlando. Ein neuer, unerwartet quicker Ton in Zschokkes Werk."
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  • SZ, 26.05.2011
    Walllstein Verlag
    Uwe Kolbe: Vinetas Archiv
    "Es werden viele Bücher zum 50. Jahrestag des Mauerbaus erscheinen. Ein schmales, gehaltvolles ist jetzt schon erschienen."
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  • FAZ, 25.05.2011
    Wallstein Verlag
    Manfred Peter Hein: Hier ist gegangen wer
    "Als Lyriker und als Übersetzer hat sich Manfred Peter Hein unübersehbar in die Geschichte der modernen Weltpoesie eingeschrieben."
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  • taz, 25.05.2011
    Weidle Verlag
    Alma Rosé: Wien 1906-Auschwitz 1944
    Ein Interview mit Anita Lasker-Wallfisch über das Mädchenorchester in Auschwitz. "Ein Kammermusikabend in Auschwitz! Damit erhoben wir uns, im wahrsten Sinne des Wortes, über das Inferno, in dem wir lebten, in Sphären hinaus, die nicht von den Erniedrigungen einer Existenz im Konzentrationslager berührt werden konnten."
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  • SZ, 25.05.2011
    Reprodukt
    Charles Burns: Black Hole
    "A horror romance nennt Burns sein Buch und es könnte der schwärzeste Comic der letzten Dekaden sein – über die aufregendste und leerste, die traurigste und verletzlichste Zeit des Lebens, die man heute beschwichtigend gern coming of age nennt" (Zitat wurde der print-Ausgabe entnommen)
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  • FAZ, 23.05.2011
    Wallstein Verlag
    Margret Kraul / Peter-Tobias Stoll (Hrsg.): Wissenschaftliche Politikberatung
    "unter anderem werden das Spannungsverhältnis zwischen Wissenschaft und Politik, die steigenden Nachfrage aus der Politik, Legitimationsbeschaffung, Beratungsdilemmata, strategische Allianzen aufgegriffen"
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  • Die Welt, 21.05.2011
    Reprodukt
    Charles Burns: Black Hole – Gesamtausgabe
    "Der Horror, der das Leben erklärt: Die Graphic Novel "Black Hole" von Charles Burns ist große Literatur"
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  • NZZ online, 17.05.2011
    Rotpunktverlag
    Yanick Lahens: Und plötzlich tut sich der Boden auf
    Wenn ein Land und ein Volk von so vielen ungünstigen Faktoren betroffen sind, braucht es Literaturschaffende wie Yanick Lahens, die nicht ablassen, auf die Wunden zu zeigen, während sie weiterhin eine «planetarische Solidarität» anrufen. Es sei dies, meint Lahens, eine Solidarität jenseits der professionellen Emsigkeit der NGO und der flink eingezahlten Geldspende – aber sie steht leider noch aus. Wahrscheinlich können in Zeiten wie diesen nur Dokumente wie Yanick Lahens' Katastrophenbericht ohne Zynismus und Ironie von solcher Hoffnung sprechen.
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  • NZZ online, 12.05.2011
    Literaturverlag Droschl
    Anna Kim: Invasionen des Privaten
    "Anna Kims sehr persönlicher, auch stilistisch beeindruckender Bericht aus Grönland ist eine geglückte Verbindung von Reportage, Essay und Poesie. In ihrer ganzen Widersprüchlichkeit erzeugt diese ein facettenreiches Bild des einst politisch zu Europa zählenden, uns heute aber unendlich fern scheinenden Landes."
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  • Berliner Zeitung, 12.05.2011
    Wallstein Verlag
    Lee Seong-bok: Wie anders sind die Nächte. Gedichte
    "Dieser Band ist allein schon ein touristisches Vergnügen. In "Wie anders sind die Nächte" finden sich herrlich fremde, ungesehene Bilder"
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  • Tagesspiegel, 11.05.2011
    edition Büchergilde
    Brigitte Kronauer / Gosia Machen: Im Gebirg
    "(...) symbolische Blitzlichter, eigenständige Interpretationen, kongenial in ihrer Wucht. (...) Machons Grafiken sind so stimmungsvoll und böse wie die Vorlage."
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  • Tagesspiegel, 11.05.2011
    Reprodukt
    Sascha Hommer / Brigitte Kronauer: Dri Chinisin
    "Der Hamburger hat mehrere Texte der 70-jährigen Büchner-Preisträgerin assoziativ und atmosphärisch packend umgesetzt."
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  • jungle-world, 05.05.2011
    Milena Verlag
    Nadja Bucher: Rosa gegen den Dreck der Welt
    "... Rosa, die Protagonistin, ist nicht nur Putzfrau, sondern vor allem eine ökologische Fanatikerin, die vom baldigen Untergang der Welt überzeugt ist, ihn sich geradezu herbeisehnt. (...)Abgesehen von der Hoffnung auf das Ende der Menschheit, die man angesichts all der ökologischen Schweinereien, die hier offenbart werden, beinahe nachvollziehen kann, finden wir dann Erlösung in Nadja Buchers trockenem, manchmal bösartigen Humor."
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  • SZ, 03.05.2011
    Verbrecher Verlag
    Wolfgang Müller: Kosmas
    "Damien Hirst, der keineswegs nur Totenschädel mit Edelsteinen schmückt, sondern vor allem riesige tote Tiere in Formaldehyd einlegt – einen Tigerhai, eine zerlegte Kuh –, wird von Wolfgang Müller mit dem Menschenleichen-Präparator und Ausstellungsmanager Gunther von Hagens zusammengebracht; ein so verschmitztes wie teuflisch kluges Gedankenspiel."
  • AVIVA, 02.05.2011
    edition Büchergilde
    Kai Splittgerber / Dorothea Huber: Brehms Tierland
    "Auf Brehms Reisen finden die Versuche das Normale herzustellen, aber spätestens mit dem Auftauchen der Tierlandfrau keinen fruchtbaren Boden mehr. Mathilde, so ihr Name, errettet den Tierforscher nämlich vor dem üblen fallenstellenden Kaserka und erklärt Brehm dann gleich, dass es sich nicht für eine Dame gehört allein zu reisen. Denn die Tierlandfrau, aufgewachsen allein unter Romanen, erkennt sofort, dass sie selbst der edle Ritter in der Not und ergo Edmund Brehm die Jungfrau in der Falle ist. Diese und andere Wendungen des rasant absurden Abenteuers illustriert Dorothea Huber mit farbigen Tuschzeichnungen."
  • Librithek, Das literarische Nachrichtenmagazin, 02.05.2011
    bilgerverlag
    Nina Maria Marewski: Die Moldau im Schrank
    Nina Maria Marewski liefert mit ihrem Debütroman "Die Moldau im Schrank" einen metaphysischen Roman ab, in dem sich Surrealität, existenzialistische Fragen des menschlichen Lebens mit einer gehörigen Portion Spannung, einem Hauch von Romanze und nur einem geringen Maß an Antworten verbinden. Sie wirft die Frage auf, wie fatalistisch wir das Leben sehen und einen wie geringen Einfluss wir darauf haben. Helena mag mit ihrem Versuch, sich in das Leben der Parellel- Helena einzumischen, letztendlich nicht völlig scheitern, aber wie viel mehr sie damit kaputtmacht als ganz behält, kann niemand sagen. Und die letzte große Frage, das letzte große Versagen, die Hin- und Hergerissenheit zwischen beiden Welten, sie bleibt am Ende doch. Weil man sich bei den ganz wichtigen Dingen im Leben eben nur ein einziges Mal entscheiden kann.
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April 2011

  • Stern, 28.04.2011
    Reprodukt
    Bastien Vives: Für das Imperium - Ehre
    "In seiner neuen dreiteiligen Erzählung 'Für das Imperium' beweist er nun an der Seite seines Kollegen Merwan ein Händchen für blutiges Schlachtengemetzel und eine epische, historische Abenteuer-Mär. Ein kleines Genre-Kunststück in wunderbar verwaschenen Farben."
  • Tagesanzeiger, 27.04.2011
    Literaturverlag Droschl
    Eleonore Frey: Aus der Luft gegriffen
    "Helen Schnee, so nennt die Icherzählerin (in ihrer ironischen Selbstbeschreibung unschwer als ein Double von Eleonore Frey zu erkennen) ihre Figur, ist so geflügelt wie die Redewendungen im Roman. «Jemandem ins Haus schneien» oder «in die Luft gehen». Die Autorin nimmt solche Formulierungen beim Wort, lässt ihre Heldin sanft aus den Wolken fallen und landen, schickt sie ins Leben hinaus, um sich einen Job, eine Wohnung, einen Mann zu suchen – und lässt ihre Tochter der Luft am Ende wieder entschweben. Denn Helen Schnee ist ein Möglichkeitswesen. Sie steht für die absolute Offenheit angesichts des weissen Blattes, vor dem die Autorin sitzt und fantasiert."
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  • FR, 26.04.2011
    Argument + ariadne
    Anne Goldmann: Das Leben ist schmutzig
    "Ein vielstimmiges Porträt eines Mietshauses … Anne Goldmann malt ihr Bild von den Rändern her, langsam füllt sie die Umrisse aus. Kriminell wird es erst spät, aber gern ist man auch schon vorher stiller Mitbewohner in diesem Wiener Haus."
  • WELT online, 26.04.2011
    Reprodukt
    Portrait über Daniel Clowes
    "Die verstörende Gegenwart einer permanenten Gefahr, die sich in keinen Erklärungszusammenhang einfügt, hat dem Comic den Ruf eingebracht, das zeichnerische Äquivalent der Filme von David Lynch zu sein."
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  • Frankfurter Rundschau, 26.04.2011
    edition ebersbach
    Unda Hörner: Scharfsichtige Frauen
    "Autorin und Avantgarde-Spezialistin Unda Hörner macht keinen Hehl daraus, dass es die zunächst geringe Reputation der Fotografie war, die es den meisten Frauen möglich machte, hier Pioniersarbeit zu leisten. Ein reich bebilderter Band, der Gelegenheit gibt, die ersten Fotokünstlerinnen kennen zu lernen."
  • NZZ am Sonntag, 24.04.2011
    Rotpunktverlag
    Yanick Lahens: Und plötzlich tut sich der Boden auf
    "Der 150 Seiten starke Essay ist zugleich Augenzeugenbericht wie politische Analyse: kraftvoll, poetisch, eindringlich. (...) Ein grossartiges Buch, das dem gebeutelten Haiti ein Stück Stolz und Würde zurückgibt."
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  • NZZ, 23.04.2011
    Rotpunktverlag
    Maria Teresa Andruetto: Wer war Eva Mondino
    "Und indem er die Umstände ihrer Überlebenskunst und die damit verbundenen Kompromisse rekonstruiert, zeigt dieser grandiose, unbedingt lesenswerte Text, in welchem Mass totalitäre Herrschaft ihre Opfer auch dann noch im Griff hat, wenn sie eigentlich schon längst vorüber ist. In seiner unprätentiösen Eindringlichkeit gehört dieser kurze Roman zu den besten, die bisher über die argentinische Militärdiktatur geschrieben worden sind."
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  • SZ, 23.04.2011
    Wallstein Verlag
    Matthias Zschokke: Lieber Niels
    "Es ist aber nicht etwa eine gehässige Abrechnung mit dem Betrieb, der ihn zu stiefmütterlich behandeln würde, dafür ist Zschokke viel zu wenig verbittert, viel zu lebenshungrig, viel zu humorvoll, viel zu klug. Es ist die Geschichte eines "armen Poeten", der nicht anders kann und dies sehr überzeugend. Es ist ein Plädoyer für die reine Kunst im Zeitalter ihrer kommerziellen Verwertbarkeit, ihre Verteidigung gegen bloßes, trickreiches Handwerk, "Klassenprimus-Prosa", intellektuelles "Wortgeklingel", textvergessenes und videobesessenes Theater. Das klingt manchmal düster, manchmal boshaft, manchmal verzweifelt, niemals kalt, oft komisch und umso beglückender, wenn Zschokke Euphorie und Begeisterung befallen."
  • NZZ, 23.04.2011
    Wallstein Verlag
    Uwe Kolbe: Vinetas Archive. Annäherungen an Gründe

    "Es enthält die Bausteine zu einer grossen confessio des Dichters Uwe Kolbe, zu einer Lebenserzählung, die sich noch einmal die grosse Verheissung vergegenwärtigt, mit der die Generation des heute 53-jährigen Dichters aufgewachsen ist. Die Tragik der «abgesoffenen Hoffnungen» im «Dreibuchstabenland» wird hier mit einem mythischen Namen verbunden: Vineta."
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  • Der Spiegel, 23.04.2011
    Wallstein Verlag
    Rahel Varnhagen: Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde
    "Sechs Bände, mehr als 3000 Seiten reiner Lektüregenuss, Geschichtsunterricht, Gesellschaftsromen und Ausdruck höchster Empfindsamkeit: Jetzt liegt es vor, das größte Dokument weiblichen, jüdischen, politisch wachen Lebens nach der Aufklärung. Muss nur noch gelesen werden."
  • Börsenblatt für den deutschen Buchhandel, 21.04.2011
    Edition Moderne
    Kathi Rickenbach, Jetzt kommt später
    "Anhand zweier Aufenthalte in Hamburg erzählt die Schweizer Autorin von Liebesbeziehungen, Geldnöten, Gedanken ums Zusammenziehen, ersten Jobs und künstlerischer Entfaltung. Genau beobachtet, leicht vorgetragen und faszinierend."
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  • FAZ, 17.04.2011
    edition Büchergilde
    John Steinbeck / Robert Capa: Russische Reise
    "Wenn John Steinbeck, erfolgreichster US-Autor des 20. Jahrhunderts, und Robert Capa, bekanntester Kriegsfotograf des 20. Jahrhunderts, in einer New Yorker Bar über die Welt sinnieren, kann eigentlich nur Gutes dabei herauskommen. Bei einem Cocktail beschlossen die beiden, in ausgerechnet das Land zu reisen, das 1947 die Medien beherrschte: Russland. Kein leichtes Unterfangen zu dieser Zeit. Doch tatsächlich erteilten die Russen ihnen ein Visum - unter einer Voraussetzung: "Erzählen Sie einfach die Wahrheit."
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  • Die Welt, 16.04.2011
    Onkel & Onkel
    Johan Potma und Matheo Dineen: Zozoville. Make believe
    "Ihre Monster mögen Bilder einer Mythenwelt sein, von Kindern sind sie dennoch nicht gezeichnet worden, und sie sind auch nicht alle für Kinder gedacht. Allesamt haben sie, selbst wenn sie mitunter Krümelmonstern gleichen, ihre Kekse schon einmal unter Tränen gegessen. Aus der Comicwelt stammend, haben sich die meisten der haarigen Wesen selbstständig gemacht. Comics sind zweidimensional, Mateos, Johans Bilder aber gehen in die Tiefe."
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  • FR, 16.04.2011
    Verbrecher Verlag
    Gisela Elsner: Flüche einer Verfluchten / Im literarischen Ghetto. Kritische Schriften 1&2
    "Die politischen und kulturkritischen Essays der Jahre 1970–1990 zeigen zwar eine sich teils an Details abarbeitende Autorin; aber es überwiegt eine Leidenschaft, in der die Sprach- und Ideologiekritik zur fulminanten Kritik an den Verhältnissen wird."
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  • Stuttgarter Zeitung, 15.04.2011
    Literaturverlag Droschl
    Ilse Helbich: Fremde
    " Fünfzehn Erzählungen sind in diesem Fremde betitelten Band versammelt, die alle Variationen von der Fremdheit durchspielen. Das wird sprachlich mit Bedacht angegangen. Was macht man, wenn man das Gefühl nicht loswird, sich im falschen Leben aufzuhalten? Helbichs Figuren widerfährt es wiederholt, dass gelebte Wirklichkeit und ein erhofftes alternatives Leben nicht zusammenpassen"
  • DIE ZEIT, 14.04.2011:
    edition ebersbach
    Simone de Beauvoir: New York mon amour
    "Die Publizistin Susanne Nadolny hat aus Beauvoirs Reisetagebuch Amerika Tag und Nacht jene Passagen herausgefiltert, die der Besichtigung New Yorks gewidmet sind. In Kombination mit den Fotos von Andreas Feininger ist ihr ein bibliophiler Band gelungen, der 25 Jahre nach dem Tod der französischen Existentialistin die amerikanische Kultur der Nachkriegsjahre noch einmal aufleben lässt." Christiane Schott
  • DIE ZEIT, 14.04.2011
    Droschl
    Oksana Sabuschko: Museum der vergessenen Geheimnisse
    "Eine hochkomplexe, drei Generationen umfassende Liebesgeschichte - ein sprachgewaltiger, zornig dahingaloppierender Roman."
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  • taz, 14.04.2011
    Verbrecher Verlag
    Christian Y. Schmidt: Im Jahr des Tigerochsen
    "Zum Glück gibt es auch andere Verlage. Zu diesen zählt der kleine Berliner Verbrecher Verlag, in dem soeben ein wirklich tolles Chinabuch erschienen ist. Es heißt "Im Jahr des Tigerochsen" und enthält sämtliche an diesem Ort erschienenen "Im Jahr …"-Kolumnen der letzten beiden Jahre. Jetzt sind Sie gefragt, aus diesem kleinen Unternehmen den John-Day-Verlag unserer Tage zu machen. Also: Kaufen Sie!"
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  • NZZ, 13.04.2011
    edition Büchergilde
    Edwidge Danticat: Der verlorene Vater
    "Ein Band, der sonst historische und menschliche Abgründe achtsam und ohne spektakuläre Gesten vermisst und der aus der Verschränkung unterschiedlicher Zeitebenen und Figurenkonstellationen eine Dichte gewinnt, mit der ungleich dickleibigere Werke nicht ohne weiteres aufwarten können."
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  • Salzburger Nachrichten, 13.04.2011
    bilgerverlag
    Karin Richner: Sieben Jahre Schlaf
    "Richner mischt sich als Autorin nicht ein, sie bleibt die Beobachterin, die sich keine Urteile über Menschen anmaßt. Ein schmales Buch, dicht gearbeitet, sprachlich intensiv. Eine Aufmerksamkeit fordernde Schriftstellerin."
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  • FR, 12.04.2011
    Reprodukt
    Sascha Hommer, Brigitte Kronauer: Dri Chinisin
    "Brigitte Kronauers Erzählungen zeichnet eine präzise Beobachtung aus, die aber oft nur ein wenig die Perspektive so verschiebt, dass das Vertraute fremd wird. Hommer löst diese Fremdheit nicht auf, sondern birgt sie, wenn er sie nicht sogar steigert."
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  • NZZ, 12.04.2011
    Reprodukt
    Ein Portrait des Zeichners und Autors Daniel Clowes
    "«Schon als Comic-verrückter Schüler habe ich mich gefragt, ob man mit Bild und Wort nicht etwas Seriöseres machen kann als Superhelden-Geschichten. Im Film und im Theater geht das ja auch. Und eines Tages fanden wir – eine Gruppe von Zeichnern – einen Weg.» Diesen könnte man am ehesten als einen literarischen beschreiben. Die Geschichten sind sowohl von einer aussergewöhnlichen Dichte wie von einer Vielfalt an Erzählebenen, für die der Künstler unterschiedliche Stile verwendet."
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  • Financial Times Deutschland, 12.04.2011
    Wallstein Verlag
    Luise F. Pusch: Deutsch auf Vorderfrau
    "Luise F. Pusch ist eine Frau der leisen, aber scharfsinnigen Töne."
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  • Tagesspiegel, 11.04.2011
    Onkel & Onkel
    Jim Avignon: Me & the Establishment
    "Mit seinen bunten, plakativen, oft mit Text versehenen Bildern irgendwo zwischen Pop, Politik und Picasso ist Jim Avignon zu einem der international bekanntesten Berliner Künstler geworden."
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  • Die Welt, 09.04.2011
    Wallstein Verlag
    Annette Vowinckel: Flugzeugentführungen
    "sorgfältig recherchierte, flüssig geschriebene Kulturgeschichte der Flugzeugentführung"
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  • CulturMag, 09.04.2011
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti: Roter Glamour
    "Natürlich ist "Roter Glamour" ein hochpolitischer Kriminalroman, Dominique Manotti kann wohl gar nicht anders, und dafür muss man dankbar sein. Wie schon bei "Letzte Schicht" zeigt sie meisterlich die Verflechtungen von Politik, Korruption und illegalen Geschäften. Ein famoser Kriminalroman, eine der wichtigsten Autorinnen der letzten Jahre!"
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  • NZZ, 07.04.2011
    Edition Moderne
    Nine Antico: Coney Island Baby
    "ein neuer Stern am französischen Comic-Zeichner-Himmel"
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  • NZZ, 07.04.2011
    Wallstein Verlag
    Hugo Ball: Zinnoberzack, Zeter und Mordio. Alle Dada-Texte
    "Eine von Eckhard Faul herausgegebene Anthologie versammelt sämtliche Dada-Texte Balls, die bisher nur verstreut greifbar waren."
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  • Annabelle 4/2011
    Argument + ariadne
    Anne Goldmann: Das Leben ist schmutzig
    "Ein kleiner, feiner und enorm sprachstarker Krimi."
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  • Buchjournal 2/201
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti: Roter Glamour
    "Manotti schildert den historisch unterfütterten Fall über Intrigen und Geheimdienste, Amtsanmaßung und Gewalt mit einem unterkühlten stilistischen Aplomb, der an die Hoch-Zeit der hardboiled novel erinnert."
  • CulturMag, 06.04.2011
    Rotpunktverlag
    Yanick Lahens: Und plötzlich tut sich der Boden auf
    "Yanick Lahens hat eine kluge, authentische Reflexion über das Erdbeben von Haiti geschrieben."
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  • Hamburger Abendblatt, 05.04.2011
    Wallstein Verlag
    Frank Bajohr, Christoph Strupp (Hg.): Fremde Blicke auf das "Dritte Reich"
    "In zehn Ländern recherchierten Historiker in den jeweiligen Nationalarchiven nach Meldungen, die Angehörige der Botschaften und Konsulate nach Hause geschrieben haben. Das Ergebnis haben Bajohr und Strupp jetzt in einem Buch veröffentlicht. Neben Aufsätzen zu den Entstehungsbedingungen der Texte und zentralen inhaltlichen Aussagen enthält der Band eine Auswahl an Originalquellen, deren offene und manchmal auch drastische Sprache erstaunlich ist."
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  • Titel-Magazin, 04.04.2011
    Rotpunktverlag
    Carl Albert Loosli: Die Schattmattbauern
    "Das Buch besticht durch eine große epische Breite in seinen Beobachtungen der Schweizer Landschaften, des Alltags der Dorfbewohner und der Denkweise des einfachen Volkes – Loosli erinnert dabei an Robert Walser. Mit liebevollem Kolorit zeichnet er das soziale Gefüge, tiefliegend dennoch seine Kritik an Gesellschaft und Behörden."
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  • Tagesspiegel, 03.04.2011
    Salis Verlag
    Gerhard Waldherr: Bruttoglobaltournee
    Ganzseitiger Vorabdruck aus dem am 13.04. erscheinenden Buch mit außergewöhnlichen Reisereportagen.
  • NZZ, 03.04.2011
    Wallstein
    Matthias Zschokke: Lieber Niels
    "Kaum ein anderer Autor vermag das Leiden an der Gegenwart so vergnüglich zu schildern und zugleich brillant in Frage zu stellen wie Matthias Zschokke."
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  • Nürnberger Nachrichten, Neue Presse, Pfälzischer Merkur, 01.04.2011
    Rotpunktverlag
    Yanick Lahens: Und plötzlich tut sich der Boden auf
    "Man wünschte dieser poetischen Reportage von Yanick Lahens nicht ihre furchtbare Aktualität."
  • Stuttgarter Zeitung, 01.04.2011
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti: Roter Glamour
    "Die französische Autorin Dominique Manotti ist in Deutschland vergangenes Jahr mit LETZTE SCHICHT bekannt geworden, einem großartigen Krimi aus der Fabrik. Auch ROTER GLAMOUR untersucht eine Arbeitswelt, eine mit feineren Klamotten und Edelkantinen."
  • SZ, 01.04.2011
    Reprodukt
    Sascha Hommer, Brigitte Kronauer: Dri Chinisin
    "Sascha Hommer ist hier etwas Seltenes gelungen: Eine Adaption, die über weite Strecken neben der Vorlage bestehen kann."
  • taz, 01.04.2011
    Reprodukt
    Martina Lenzin: rpm
    "Lenzin gelingt nicht nur eine geradezu idealtypische Beschreibung der Post-Punk-Bewegung, ihrer Ambitionen und ihrer unvermeidlichen Ankunft im Mainstream. Sie vermeidet zugleich jede Inanspruchnahme endgültiger Klärung."
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März 2011

  • Tagesspiegel, 31.03.201
    Alexander Verlag
    Margarita Broich: Wenn der Vorhang fällt
    "Grandiose Schauspielerportraits"
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  • FR, 30.03.2011
    Alexander Verlag
    Verlag Margarita Broich: Wenn der Vorhang fällt
    "Klaus-Maria Brandauer ausgebrannt, Ben Becker totmüde, Kate Winslet apathisch – und gerade deshalb aussdrucksstark. Für die Porträts ihrer Kollegen nutzte Schauspielerin Margarita Broich die Minuten nach der Vorstellung."
  • Slanted, 30.03.2011
    edition Büchergilde
    Kai Splittgerber, Dorothea Huber: Brehms Tierland
    "Der Abenteuerroman "Brehms Tierland", ist spannend geschrieben, wunderbar illustriert und sehr schön gestaltet. Hier passt einfach alles zusammen!"
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  • Badische Zeitung, 29.03.2011
    Libelle
    Fritz Mauthner: Der letzte Tod des Gautama Buddha
    "Einen solchen Text hat man lange nicht gelesen, einen Text, der zunächst Dichtung sein will und dann philosophisches Traktat. ... Was der "wilde Denker" unter dem Titel "Der letzte Tod des Gautama Buddha" zu Papier brachte, ist befremdliche Kost, dabei von solch sprachlicher Delikatesse, dass allein deshalb der Freiburger Philosoph und Publizist Ludger Lütkehaus zu loben ist, der die schmale Erzählung dem Vergessen entriss."
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  • Hamburger Abendblatt, 29.03.2011
    Droschl
    Yorck Kronenberg: Ex Voto
    "ein oft beklemmendes, ganz und gar eigenwilliges Buch."
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  • SZ, 29.03.201
    Alexander Verlag
    Margarita Broich: Wenn der Vorhang fällt
    "Margarita Broich trifft ihre Kollegen im Augenblick der Wahrheit. Ihre Bilder sind gleichzeitig persönlich und sachlich. Sie halten respektvoll Abstand und schaffen gerade dadurch unverstellte Momente."
  • Darmstädter Echo, 28.03.2011
    Wallstein Verlag
    Katharina Mommsen: Kein Rettungsmittel als die Liebe. Schillers und Goethes Bündnis im Spiegel ihrer Dichtungen
    "Lehrstunde zur höheren Unterhaltung: Katharina Mommsens faszinierende Studie über Goethe und Schiller"
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  • Der Standard, 28.03.2011
    Europa Verlag
    Reinhold Joppich, Mario DiLeo: Amore, Amore!
    "Einen schönen, angesichts aktueller Temperaturen herzerwärmend-sehnsüchtigen Querschnitt präsentieren die fünf Liebesgeschichten aus Italien, die Reinhold Joppich aufgenommen hat."
  • Die Presse, 27.03.2011
    edition Büchergilde
    John Steinbeck, Robert Capa: Russische Reise
    "Das Leben der einfachen Menschen will Steinbeck beschreiben, nicht die Kalte-Kriegs-Rhetorik der Politiker; den Alltag in Städten und Dörfern, den gesellschaftlichen Aufbau nach dem "Großen Vaterländischen Krieg"."
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  • Die Welt, 26.03.2011
    Wallstein Verlag
    Rahel Levin Varnhagen: Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde
    "Die Literaturwissenschaftlerin Barbara Hahn kann nach langwierigen Vorarbeiten, die schon etliche Früchte erzeugt haben in Sachen Rahel Levin Varnhagen, endlich diese unerhörte und glanzvolle Edition vorlegen. Eine Arbeit, die alles sinnvoll Leistbare ans Licht der Gegenwart hebt. Noch nie hat das lange Zeit nur rudimentär gesichtete und in Auszügen überlieferte Opus magnum Rahels so eindrucksvoll geleuchtet wie jetzt."
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  • Der Standard, 26.03.2011
    Droschl
    Sebastian Kiefer: Was ist eigentlich ästhetische Moderne
    "Ein geistreicher Band."
  • FR, 25.03.2011
    Wallstein Verlag
    Claudia Benthien u.a. (Hg.): Freud und die Antik
    "Das Anliegen des Bandes ist nicht nur, "die wissenschaftsgeschichtliche Singularität der Psychoanalyse besser zu verstehen," sondern auch die (Aus)Wirkung der Psychoanalyse auf das moderne Verständnis der Antike zu erkunden. Darin liegt denn auch der besondere Erkenntnisgewinn des Buches: in der Überprüfung des Freud'schen Blicks auf die Antike im Lichte heutiger psychoanalytischer Theorie und in der Bestätigung freudianischer Bilder angesichts des – durch die Psychoanalyse – veränderten Antike-Verständnisses."
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  • taz, 24.03.2011
    Weidle Verlag
    Heinrich Hauser: Schwarzes Revier
    "Mischung aus eindringlichen Texten und außergewöhnlichen Fotos"
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  • DIE ZEIT, 24.03.2011
    Alexander Verlag
    Heiner Müller: MP3
    "Diese Sammlung ist in der bisherigen Literaturgeschichte ohne Beispiel. (...) Für alle Müller-Maniacs ein Muss."
  • NOVUM - World of Graphic Design
    edition Büchergilde
    Kai Splittgerber, Dorothea Huber: Brehms Tierland
    "Dieses Buch ist ein spannender und satirischer Abenteuerroman. Voller Witz und Fabulierkunst und mit etlichen Querverweisen zum Abenteuerroman und Forschungsbericht des 19. Jahrhunderts, ist der Band ein eindrucksvolles Lese- und Schauvergnügen."
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  • Sinn und Form, 3/2011
    Libelle
    Christoph Meckel: Russische Zone. Erinnerung an den Nachkrieg
    Im letzten Frühlingsheft von »Sinn und Form« wird ein Vorabdruck aus Christoph Meckels neuem Text zu lesen sein: Russische Zone. Erinnerung an den Nachkrieg. Das Buch mit den Blicken des Kinds aufs Überleben in Erfurt bis zur Flucht 1947 erscheint im Sommer bei Libelle.
  • DIE ZEIT, 24.03.2011
    edition Büchergilde
    Stefanie Proske (Hg.): Flaneure. Begegnungen auf dem Trottoir
    "bibliophile Kostbarkeit"
  • Kommune 2/2011
    Argument + ariadne
    Christine Lehmann: Malefizkrott
    "Malefizkrott ist der neunte, und er ist mindestens so gut wie alle anderen. So spannend, so lustig, so sprachschöpferisch, so kräftig, so erfahren, so schwäbisch, so definitionssicher."
    Nora Miedler: Die Musenfalle
    "Die Musenfalle lebt vom munter verzweifelten Ton der Ich-Erzählerin Lilly. Aber auch einige andere Haupfiguren sind gebeutelt von großen Gefühlen und schäbigem Alltag. Vieles klingt lustig, ist aber schlimm. Manches zum Glück umgekehrt."
  • NZZ, 22.03.2011
    Wallstein
    Clothilde Schlayer: Minusio.Chronik aus den letzten Lebensjahren Stefan Georges
    "Die schön gestaltete und von den beiden Herausgebern vorzüglich kommentierte Edition der Schlayerschen Minusio-Erzählung ermöglicht einen neuen Blick auf George."
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  • NZZ, 22.03.2011
    Dittrich, Edition Balkan
    Sreten Ugričić: An den unbekannten Helden
    "Eine apokalyptisch-allegorische Abrechnung mit der von Repression gezeichneten und von Nationalismus zerfressenen serbischen Gesellschaft"
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  • taz, 22.03.2011
    Edition Moderne
    Jacques Tardi / Jean-Pierre Verney: Elender Krieg. Band 1+2
    "Diese erzählerische Reduktion des Krieges auf seine unmittelbaren Folgen ist in seiner Seriellität Methode und Methodologie in einem: Vom Krieg zu erzählen bedeutet, Leid beredt werden zu lassen, und dieses Leid findet erst dann eine Sprache, wenn es sich der Ordnung repräsentativen Erzählens widersetzt."
    Joe Sacco: Bosnien
    "Joe Sacco setzt mit seinem bereits 2000 erstveröffentlichten und 2001 mit dem Eisner Award ausgezeichneten Comic "Bosnien" auf Teilhabe durch die Suggestion von Authentizität. Den Gefahren endgültiger und objektivierender Geschichtsschreibung entgeht er mit den Mitteln der Comicreportage."
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  • FR, 21.03.2011
    Wallstein Verlag
    Rahel Varnhagen: Rahel. Ein Buch des Andenkens an ihre Freunde
    Judith von Sternburg widmet der Lesung aus "Rahel" in ihrem Messe-Rückblick zwei ganze Absätze: "die Schriftstellerin kam zu dem Schluss, dass Rahel Varnhagens Korrespondenz "eindringlicher als jede mittelmäßige literarische Fiktion verdeutlicht, auf welcher Höhe und in welcher Differenzierung menschlicher Kontakt einmal stattgefunden hat, grundsätzlich stattfinden kann."
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  • ZEIT online, 20.03.2011
    mairisch verlag
    Hannes Köhler: In Spuren
    "Grenzen auszuloten und die eigene Identität zu finden, sind zentrale Themen in diesem Roman."
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  • Westdeutsche Zeitung, 19.03.2011
    edition Büchergilde
    John Steinbeck, Robert Capa: Russische Reise
    "Ihr Werk ist ein spannendes Zeitzeugnis, das auch heute noch viele Dinge gut erklären und näherbringen kann."
  • SPIEGEL online, 19.03.201
    Alexander Verlag
    Heiner Müller: Müller MP3 -Textdokumente 1972-1995
    "Von der Kolonialismus-Anekdote bis zum Kafka-Text: Eine CD-Edition präsentiert 36 Stunden Heiner Müller im Originalton - und zeigt den Dramatiker und Lyriker von einer unbekannten Seite."
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  • FAZ Hochschulanzeiger, Lesetipps für März 2011
    Gleich drei Titel aus unseren Programmen werden empfohlen:
    Luftschacht
    Martin Mandler: 23 Tag
    "Autor Mandler setzt sich in "23 Tage" geistreich und witzig mit der heutigen Generation junger Berufstätiger auseinander"
    Milena
    Iain Banks: Die Wespenfabrik
    "Das Wespennest ist eine Entdeckung wert, denn die bestechende Mischung aus Psychogramm und Familiengeschichte wagt einen einzigartigen Blick in geschundene junge Seelen."
    Rotpunkt
    Yanick Lahens: Und plötzlich tut sich der Boden auf
    "Eine beklemmende Mischung aus Roman und Dokumentarbericht, in der Lahens die Folgen des Erdbebens schmerzlich genau beschreibt und sich zugleich den politischen Fragestellungen der Zukunft stellt."
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  • fixpoetry, März 2011
    Droschl
    Andreas Unterweger: Du bist mein Meer
    "Andreas Unterwegers Novelle ist eine gelungene philosphisch-literarische Meeres-Meditation von lakonischer Ironie. Vor allem anderen ist sie jedoch eins: eine poetische Liebeserklärung an seine Frau und das ungeborene Kind."
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  • kommbuch.com, März 2011
    Droschl
    Anna Kim: Invasionen des Private
    "Viele solcher aufmerksamen Beobachtungen machen Kims Essay zu einem Lesegenuss. Es sind unverstellte Blicke, die nichts beschönigen, sondern aufspüren und den Bewohnern des Landes respektvoll und auf Augenhöhe begegnen."
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  • taz, 19.03.2011
    Reprodukt
    Aisha Franz: Alien
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  • taz, 19.03.2011
    Voland & Quist
    Edo Popović: Mitternachtsboogie
    "Stilistisch zurückhaltender und deshalb effektvoller Erzähler"
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  • FAZ, 17.03.2011
    Wallstein Verlag
    Jutta Limbach: Der Wissenschaftler als Bürger und Beamter
    "Der Gegenstand, dem sich diese Rede widmet, hat es in sich. Er gehört zum Lebensnerv der modernen Gesellschaften. Wissenschaft ist heute bei uns eine Macht. Sie gibt Auskunft über lebenswichtige Zusammenhänge in Gesundheit, Ökonomie und Völkerfrieden, sie entscheidet bisweilen über Einzelheiten der gesellschaftlichen Ordnung und der staatlichen Gesetze."
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  • NZZ, 15.03.2011
    Literaturverlag Droschl
    Ilse Helbich: Fremde
    "In vierzehn Erzählungen spürt die bemerkenswerte Autorin nun den Nuancen des Fremden nach, das je nach Kontext Beklemmung, Bedrohung oder auch die Chance auf Befreiung bedeuten kann. Die hochkonzentrierten Texte spannen einen Bogen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter."
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  • Spiegel Online, 15.03.2011
    Alexander Verlag
    Margarita Broich: Wenn der Vorhang fällt. Portraits
    "Nach dem großen Auftritt: Die Schauspielerin und Fotografin Margarita Broich fotografiert Kollegen, wenn deren Arbeit getan ist und sie sich in Privatmenschen zurückverwandeln. Diese ungewöhnlichen Bilder zeigen jetzt ein Bildband und gleich drei Ausstellungen."
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  • SZ LITERATUR Hörbuch, 15.03.2011
    Alexander Verlag
    Heiner Müller: Müller MP3 -Textdokumente 1972-1995
    "Dem Menschen und Autoren Heiner Müller kommt man derzeit wohl nirgends so nah wie mit dieser Auswahl."
  • FAZ Literaturbeilage, 12.03.2011
    Wallstein Verlag
    Matthias Zschokke: Lieber Nils
    »Es geht in diesem Buch nicht um Betriebsschelte oder Ressentiments, auch wenn die betreffenden Passagen sich so vergnüglich lesen wie ein Thomas-Bernhard-Lamento und genauso punktgenau treffen – oder völlig am Ziel vorbeischießen. Es geht um das radikal subjektive Erzählen eines schriftstellerischen Alltags.«
  • Hamburger Abendblatt, 10.03.2011
    Literaturverlag Droschl
    Oksana Sabuschko: Museum der vergessenen Geheimnisse
    " Dem Titel entsprechend teilt die Autorin das Buch nicht in Kapitel, sondern in Säle ein. Fasziniert geht der Leser durch die Räume und begutachtet die Exponate. Und ihm, dem das allermeiste neu ist, wird bewusst, dass er so gut wie nichts über die Ukraine weiß: die schrecklichen Ereignisse während des Zweiten Weltkriegs, die deutsche Besatzung, die sowjetische; der verlorene Kampf um die Unabhängigkeit. Nach der Lektüre jedenfalls ist dem Leser einiges vertraut; denn von alldem erzählt der Roman in mitreißender Weise, einfühlsam und böse, voller Trauer und Zorn - letztendlich aber nicht ohne Zuversicht."
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  • Stern, 10.03.2011
    Alexander Verlag
    Margarita Broich: Wenn der Vorhang fällt
    "Wenn die Vorstellung endet und die Zuschauer gehen, fallen bei den Schauspielern alle Eitelkeiten ab. Margarita Broich zeigt die selige Erschöpfung der Akteure."
  • SZ, 07.03.2011
    Wallstein Verlag
    Stephan Ruderer: Das Erbe Pinochets
    " »Der Autor zeigt ziemlich akademisch, doch stets überzeugend, wie schwer sich Chile tut, die Fesseln von 16 Jahren Gewaltherrschaft abzulegen."
  • TAZ, 05.03.2011
    Rotpunktverlag
    Ganga Jey Aratnam, Ueli Mäder und Sarah Schilliger: Wie die Reichen denken und lenken. Reichtum in der Schweiz: Geschichten, Fakten und Gespräche
    "Wichtig sei daher, so ein Fazit, dass die Arbeitnehmenden sich ebenfalls organisieren über gewerkschaftliche Vereinigungen, Betriebsgruppen, alternative Denknetze und Quartiersorganisationen. Damit die Bürger wieder mehr ins Handeln kommen und Armut oder Arbeitslosigkeit nicht zum Stigma persönlichen Versagens wird, wie es die hochindividualisierten Gesellschaften in der Schweiz oder sonst wo in Europa sehr schnell nahelegen."
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  • NZZ, 05.03.2011
    Wallstein Verlag
    Yi Munyol: Der Kaiser!
    "...Yi Munyols Roman «Dem Kaiser!» ist ein literarisches und übersetzerisches Meisterwerk,..."
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  • WZ, 04.03.2011
    Argument + ariadne
    Christine Lehmann: Malefizkrott
    "Christine Lehmann, im Brotberuf Redakteurin beim Südwestrundfunk, versteckt unter dem schnoddrigen Ton, welche liebenswürdige Figuren sie erdacht hat und wie raffiniert sie die vielfältigen Handlungsfäden verwebt."
  • FAZ, 03.03.2011
    Lilienfeld Verlag
    Norah Lange: Kindheitshefte
    "In ihren "Kindheitsheften" zeigt sie sich von ungewohnt zurückhaltender Seite. Es sind nicht die von nachträglicher Bedeutung beschwerten Erinnerungen einer Erwachsenen, sondern die mal phantastischen, mal kristallklaren Wahrnehmungen einer Heranwachsenden."
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  • Berliner Zeitung, 03.03.2011
    Edition Balkan im Dittrich Verlag
    Dimitar Atanassow: Die unerträgliche Freiheit
    Viktor Paskow: Autopsie
    Bozhana Apostolowa: Kreuzung ohne Weg

    "Natürlich gibt es bereits bedeutende südosteuropäische Publikationen, vor allem in österreichischen, doch auch in deutschen Verlagen. Aber eine ganze Balkan-Reihe, das verdient in Zeiten, wo McKinsey das Programm bisweilen mitbestimmt, Respekt."
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  • NZZ, 01.03.2011
    Literaturverlag Droschl
    Eleonore Frey: Aus der Luft gegriffen
    "»Aus der Luft gegriffen« ist eine liebevolle, in behutsamen Schritten (wie Gehen in Neuschnee) souverän erzählte Poetologie. Eleonore Frey ist im Schwebenden von Verständigung und Vergegenwärtigung ein traumhaft schönes Kleinod gelungen, das an seinen erstaunlichsten Stellen herzzerreissend komisch sein kann ... Ein furioser, ein frischer, ein wehmütig-heiterer Roman"
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Februar 2011

  • FAZ, 28.02.2011
    Wallstein Verlag
    Sven Reichardt/Detlef Siegfried (Hrsg.): Das alternative Milieu
    "Dem Buch ist eine breite Leserschaft zu wünschen. Alle, die Richard David Prechts »Lenin kam nicht bis Lüdenscheid« mit Genuss, Interesse und vielleicht auch etwas Wehmut gelesen haben, finden hier eine weiterführende Lektüre."
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  • FAZ.NET, 27.02.2011
    Wallstein Verlag
    Michael Gamper: Elektropoetologie
    "... Gamper entdeckt den gemeinsamen Ursprung von Wissenschaftsexperiment und Literatur und hat darüber ein Buch "von großer Anregungskraft" geschrieben, das mit vielen historischen Argumenten für die gemeinsame Grundlage von Poesie und Wissenschaft aufwartet."
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  • NZZonline, 27.02, 2011
    bilgerverlag
    Pierre Chiquet: Der Springer
    "Und ebenso scheint Chiquet in seinem Schreiben vor allem an den Valenzen und Ambivalenzen zwischen seinen Figuren und ihren Spielzügen interessiert, aber auch an der Rolle des Autors, der als «springender» Stuntman sein Personal wie unter der stilvoll unterkühlten Patina eines film noir in Bewegung hält ..."
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  • SZ, 23.02.2011
    Milena Verlag
    Otto Basil: Wenn das der Führer wüsste
    "... ein Roadmovie der besonders finsteren Art..."
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  • der Freitag, 21.02.2011
    Verbrecher Verlag
    Dietmar Dath/Lars Quadfasel/Carmen Dehnert/Jasper Nicolaise: Horror als Alltag
    "... attestieren ihr die Autoren des Essaybandes Horror als Alltag. Texte zu Buffy the Vampire Slayer nicht nur Pop-Kultstatus, sondern auch klassenkämpferische Ambitionen. Darunter auch Dietmar Dath, der schon vor Jahren ein Buch über das Phänomen Buffy veröffentlichte."
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  • Der Tagesspiegel, 20.02.2011
    Wallstein Verlag
    Hugo Ball: Zinnoberzack, Zeter und Mordio
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  • Spiegel-online, 20.02.2011
    Alexander Verlag
    Wulf Herzogenrath und Alexander Wewerka (Hg.): Nahaufnahme Stefan Wewerka
    "An Wewerka ist vieles festzumachen, was auch heute im Kunstbetrieb diskutiert wird. Lieber ein unabhängiger freier Geist, der sich nicht um den Markt schert, der neuen Ideen folgt und dafür sein Können nicht vertieft? Oder lieber ein Künstler, dessen Arbeit wie ein Label erkennbar ist? Wewerka steht für beides und wird dafür von einigen als "Universalkünstler" bewundert, von anderen als naiver Eigenbrötler gesehen."
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  • Focus-Online, 20.02.2011
    Argument + ariadne
    Dominique Manotti: Letzte Schicht
    "Sie ist sezierend kühl, von fast dokumentarischer Präzision. Sämtliche Figuren werden individuell und lebensecht gezeichnet. Wir folgen ihnen gern, ohne dass die Autorin einen von ihnen zum Helden überhöhen muss. Grandios die Sprache Manottis, wenn sie immer wieder von der distanzierten Schilderung ansatzlos in die Gedanken ihrer Protagonisten schlüpft, also Impression und Expression vermischt. Manottis handwerkliche Finesse setzt diesem komplexen, intelligenten und hochspannenden Thriller die Krone auf."
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  • Der Tagesspiegel, 19.02.2011
    Wallstein Verlag
    Michael Rüppel (Hg.): Adolph Freiherr Knigge – Gustav Friedrich Wilhelm Großmann. Briefwechsel 1779–1795
    Adolf Freiherr Knigge: Werke. 4 Bände

    "Der kleine Band spiegelt den Alltag zweier bedeutender Intellektueller der Aufklärung, die sich auch in ihrer Parteinahme für die Ideen und sozialen Ziele der Französischen Revolution nahestanden." (Adolph Freiherr Knigge – Gustav Friedrich Wilhelm Großmann)
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  • Die Welt, 19.02.2011
    Wallstein Verlag
    Thomas Mergel: Propaganda unter Hitler
    "Mit "Propaganda nach Hitler" hat Mergel ein Standardwerk zur politischen Kulturgeschichte der Bundesrepublik vorgelegt."
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  • FAZ, 18.02.2011
    Verlag Martin Wallimann
    Arthur Kraslinikoff: Das Auge des Wals
    " Was bei Krasilnikoff eine Holzkiste durchmacht - von ihrer stolzen Bestimmung am Anfang bis zu ihrem schmählichen Tod -, das lasen wir sonst nur bei Andersen. Ein zauberhaftes, kluges und witziges Buch,...."
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  • FAZ, 17.02.2011
    Rotpunktverlag
    Irene Schuler: Walserweg Graubünden
    "Schuler hat dazu auch gleich ein Buch verfasst, das mehr ist als ein Wanderführer mit den üblichen Angaben über Anreise, Höhenmeter und Verpflegungsmöglichkeiten; vielmehr kommen Historiker, Sprachwissenschaftler und Kulturforscher zu Wort, die den Alltag und die Kultur des alemannischen Volkes erläutern"
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  • Tagesspiegel, 15.02.2011
    Reprodukt
    Lewis Trondheim: Der Fluch des Regenschirms
    "Wie spricht man andauernd über sich selbst, ohne als egomaner Schwätzer zu erscheinen? Lewis Trondheim gibt Anschauungsunterricht."
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  • SZ, 15.02.2011
    Verbrecher Verlag
    Chaim Noll: Feuer
    "Es ist, als wäre man Zeuge eines Laborexperiments über die Grenzen der Humanität, dokumentiert von einem verständigen und gerade deshalb verzweifelnden Kenner der Menschen und ihrer Schwächen"
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  • Financial Times Deutschland, 15.02.2011
    Pulp Master
    Paul Freeman: Laster und Tugend
    "Eine spannende, aber auch verzwickte Geschichte ...Saudi-Arabien ist nicht gerade ein alltäglicher Schauplatz für einen Krimi, aber vielleicht gerade deshalb ein besonders reizvoller."
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  • FR, 15.02.2011
    Reprodukt
    Martina Lenzin: rpm
    "Lenzins Meisterschaft besteht darin, die Klischees von Musikerkarrieren und Künstlertum zu vermeiden, indem sie durch ihre vielschichtige Erzählung verdeutlicht, dass jede einzelne Antwort zu kurz greift. Stattdessen geht es um die Aktualisierung des Begehrens des DIY, des Do-it-yourself, mit seinen besetzten Häusern, selbstgemachten Plattencovern und dem Anspruch, bessere Bedingungen für Künstler und ihre Musik zu schaffen."
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  • WAZ 14.2.2011
    Weidle Verlag
    Heinrich Hauser: Schwarzes Revier
    "Hausers aufgeregte, mitunter nervösen Beschreibungen sind von unbarmherziger Genauigkeit,..."
  • FAZ, 14.02.2011
    Literaturverlag Droschl
    Alfred Kolleritsch: Der Pfirsichtöter
    "»Die Pfirsichtöter« heißt Kolleritschs bekanntester Roman, in dem stets zugleich vom Denken und vom Essen die Rede ist, wie auch die Gedichte eine magische Balance halten zwischen dem Abstrakten und sehr Konkreten, ahnen lassend, dass ihr Autor seine Dissertation über Heidegger schrieb."
  • Eselsohren - Das Online-Büchermagazin, 14.02.2011
    edition Büchergilde
    Svetlana Velmar-Janković: Lagum
    "Man hat den zweiten Weltkrieg aus Sicht eines anderen Volkes als des eigenen kennengelernt – und versteht die Gründe für den Zerfall Jugoslawiens nach 1991 ein bisschen besser. Vor allem aber hat man ein dichtes, genaues, poetisches Buch über Menschen im Krieg gelesen."
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  • Die Zeit, 10.02.2011
    edition ebersbach
    Unda Hörner: Scharfsichtige Frauen
    "Die Bilder entführen den Nostalgiker in eine längst versunkene Welt, den modernen Reisenden stimmen sie ein auf Impressionen des Unspektakulären, auf das ewige Treiben der Passanten und all der kleinen Leute, die der Tourist auf der Jagd nach Superlativen so leicht aus dem Blick verliert."
  • Die Junge Welt, 09.02.2011
    Verbrecher Verlag
    Gisela Elsner: Kritische Schriften 1 und 2
    "Sie gehört zu denen, die mit Blick auf Peter Hacks "unbestechlich" genannt worden sind. Deswegen, weil sie grundsätzlich und vollständig schrieb, bleiben ihre Texte mehr als Lektüre von Historie"
  • FAZ 08.02.2011
    Weidle Verlag
    Michel Matveev: Die Gehetzten
    "Hier hat ein sensibler und hellsichtiger Autor sowohl stilistisch als auch inhaltlich eine vorausschauende Beschreibung geliefert, die auf das nachfolgende schreckliche Jahrzehnt hinweist. In der Rückschau gelesen, kann dieses Buch dem Leser das Blut in den Adern gerinnen lassen"
  • Tagesspiegel, 07.02.2011
    Reprodukt
    Kerascoët (Marie Pommepuy und Sébastien Cosset) und Hubert: Fräulein Rühr-Mich-Nicht-An, Band 3: Der Märchenprinz
    "Es bleibt spannend und erhellend, denn wie schon in den ersten beiden Bänden finden sich auch hier wieder präzise, wache und kritische soziologische Miniaturen, die Serie erweist sich als qualitativ noch einmal gewachsener Qualitätsgarant."
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  • FAZ, 03.02.2011
    Wallstein Verlag
    Kim Kwang-Kyu: Botschaften vom grünen Planeten
    "In Zyklen und Zirkelschlüssen des Alltags sucht Kim nach Resten von Identität, nach Beweisen des Menschseins und Urgründen des Glücks."
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