Vermischtes

2012

  • Welt am Sonntag, 29.04.2012: Ilja Bohnet, die Hälfte des Krimi-Duos Bohnet Pleitgen, deren dritter Hamburg- (und Physik-) Krimi um die Physikerin Nikola Rührmann im Herbst bei ariadne erscheinen wird, spricht mit der WELT am Sonntag über sein Leben als Teilchenphysiker und Krimiautor und über seine Gemeinsamkeiten mit seiner Hauptfigur.
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  • taz, 02.05.2012: Stefan Reinecke berichtet berührt und beeindruckt von der "klugen, präzisen und notwendigen" Ausstellung über das Archipel Gulag, die noch bis zum 24. Juni im Schloss Neuhardenberg zu sehen ist, und lobt dabei auch den "instruktiven Katalog", der im Wallstein Verlag erschienen ist: Gulag. Spuren und Zeugnisse 1929 bis 1956.
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  • Am 27. April wurde der 75. Todestag Antonio Gramscis begangen. Die Neuausgabe seiner Gefängnishefte, einem "Hauptwerk der politischen Philosophie des 20. Jahrhunderts", im Argument-Verlag ist in Vorbereitung.
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  • Tagesanzeiger, 19.03.2012: Pedro Lenz spricht im Tagesanzeiger über Mundartliteratur, Kneipen und das Leben in der Provinz. Pedro Lenz: Der Keeper bin ich, bilgerverlag
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  • Der Autor und Übersetzer Carl Weissner ist am 24. Januar überraschend gestorben. Seine beiden auf Deutsch geschriebenen Romane Manhattan Muffdiver und Die Abenteuer von Trashman sind im Milena-Verlag erschienen. Zahlreiche Nachrufe würdigen Weissner und sein Werk, besonders lesenswert der von Franz Dobler:
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  • Die NZZ berichtet am 27.01.2012 über die skandalöse Entlassung des serbischen Nationalbibliothekars und Autors Sreten Ugričić. Sretens Roman An den unbekannten Helden ist in deutscher Übersetzung im Dittrich-Verlag erschienen.
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2011

  • taz, 16.12.2012: Interview mit Dirk Rehm und Michael Groenewald. Die Macher des wichtigsten deutschen Alternativ-Comicverlags Reprodukt über den Graphic-Novel-Boom, Traditionalisten und die Perspektiven deutscher Zeichner.
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  • 24.11.2011 Kinostart von Romad Polanskis "Der Gott des Gemetzels" nach einem Theaterstück (lieberbar bei Libelle, und das schon seit 5 Jahren) von Yasmina Reza.
  • Zum Tod von Heinz Ludwig Arnold
    Der Literaturwissenschaftler und Publizist Heinz Ludwig Arnold, u.a. Herausgeber der Göttinger Sudelblätter im Wallstein Verlag wie auch der Reihe text+kritik und des Kindler Literaturlexikons ist am 1. November im Alter von 71 Jahren verstorben. Zahlreiche Nachrufe würdigten ihn und sein Werk:
    DER SPIEGEL, Die ZEIT, FAZ, stern
  • Fotostiftung Schweiz – Schweizer Fotobücher von 1927 bis heute
    Gleich zwei Titel des kontrast-Verlags sind für die Jubiläumsausstellung der Fotostiftung Schweiz ausgewählt worden: Andri Po Grüezi. Seltsames aus dem Heidiland und Manuel Bauer Journey for Peace. Bis zum 19.02.2012 im Fotomuseum Winterthur.
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  • Ein anregender Bericht über das independent bookfestival in Brooklyn ist hier zu finden:
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  • Am Donnerstag, dem 29.9.2011, startete Michael Glawoggers in Venedig preisgekrönter Film über Prostitution im Zeitalter der Globalisierung in Deutschland. Das Buch zum Film: Michael Glawogger "WHORES' GLORY", orange-press.
  • Johannes Kratzert aus Hamburg hat einen wunderschönen und stimmungsvollen Kurzfilm (...) realisiert. Pubertät, Religion und erste Liebe – um diese Themen dreht sich diese Graphic Novel. Schauplatz der Geschichte ist ein Dorf, dessen bauliche Veränderung der letzten 25 Jahre exemplarisch für das Phänomen der Zersiedelung steht. Matthias Gnehm: Die Bekehrung, edition moderne
  • Interview mit Lektor Torsten Ahrend vom Wallstein Verlag zur Lektorenkonferenz in Göteborg: " (...) denn wir fischen letztlich alle im selben Teich. Konkurrenzdenken muss außen vor bleiben"
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  • Interview mit Luis Sepulveda (Der Schatten dessen, was wir waren. Rotpunktverlag) in der taz vom 22.09.2001.
    "Ich wollte diesen Roman als lateinamerikanischen Krimi schreiben, da dieses besondere Format mehr als andere Genres in ganz spezieller Weise die Realität aufgreift. Außerdem gab es mir die Möglichkeit, die Geschichte möglichst dynamisch zu erzählen."
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  • Norbert Tadeusz, bildender Künstler, dessen Kataloge im Kerber Verlag erschienen sind, ist am 11. Juli 2011 im Alter von 71 Jahren in seinem Düsseldorfer Atelier verstorben. "Er war Meisterschüler von Joseph Beuys und galt als herausragender Vertreter der gegenständlichen Malerei in Deutschland."
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  • Der 2010 verstorbene Autor Donald Windham (deutsche Ausgaben bei Lilienfeld) hat testamentarisch einen neuen Literaturpreis eingerichtet: den Donald Windham-Sandy M. Campbell-Literature Prize, vergeben von der Yale University und mit jeweils 150.000 $ dotiert. Die erste Preisvergabe an sieben bis neun Preisträger_innen wird 2013 stattfinden.
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  • Der Wallstein Verlag feierte in Göttingen seinen 25. Geburtstag
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  • Hannoversche Allgemeine Zeitung, 15.06.2011
    Ein Verlagsportrait zum 25-jährgen Bestehen des Wallstein Verlags.
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  • FAZ.net, 08.06.2011
    Unter dem Titel "Gedichte unter erschwerten Bedingungen" berichtet die FAZ über die Stellung zeitgenössischer Poesie in Deutschland. "Neuerscheinungen, Festivals und die Qualität beweisen es: Die Lyrik boomt in Deutschland - nur merken es bisher viel zu wenige. Ein Bericht zur Lage des Gedichts, seiner Verfasser, Unterstützer und Leser."
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  • Maria Haderlap, Wallstein Verlag und Steffen Popp, kookbooks sind eingeladen bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur (Bachmannpreis) in Klagenfurt zu lesen.
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  • Edwidge Danticats "Der verlorene Vater", edition Büchergilde, wurde für den Internationalen Literaturpreis 2001 (Haus der Kulturen der Welt) nominiert.
    "Um historische Wunden geht es auch in Edwidge Danticats hochgelobtem Buch. Ihr Geburtsland Haiti stand jahrzehntelang unter der Diktatur von Vater und Sohn Duvalier (genannt "Papa Doc" und "Baby Doc"). Wie geht die nachgeborene Generation damit um, dass sich hinter liebenden Vätern brutale Mörder und Folterer verbergen? Edwidge Danticat, die mit 12 Jahren in die USA emigrierte, sucht nach Antworten. In einem Geflecht von locker miteinander verbundenen Erzählungen beschreibt sie die Erblast einer Diktatur, die noch das Leben im Exil überschattet. Die 42jährige gilt als eine der wichtigsten Stimmen der karibisch-amerikanischen Literatur und bekam für ihre bisherigen Romane und Erzählungen bereits den "American Book Award".
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  • Interview mit Christian Y. Schmidt, Verbrecher Verlag, über die Situation in China auf Spiegel Online.
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  • Der libanesische Autor und Übersetzer Fuad Rifka (Straelener Manuskripte) ist am 14. Mai 2011 im Alter von 80 Jahren verstorben.
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  • Buchmarkt, Das Sonntagsgespräch, 08.05.2011
    Klaus G. Saur über den Wandel des Publizierens und den Wallstein Verlag
    "Einer meiner Ratschläge für die Zukunft ist deshalb: Man muss Bücher in der absolut höchsten Qualität herausbringen und zwar Qualität im Inhalt, auch im Lektorat und in der Herstellung. Nur wenn wir eine hohe Qualität anbieten, können wir wirklich noch verkaufen. Der Wallstein-Verlag in Göttingen beweist es. Mit vergleichsweise niedrigen Ladenpreisen, höchster Redaktions- und Herstellungsqualität und hervorragender Pressearbeit setzt er Bücher durch und wurde zum erfolgreichsten neuen Wissenschaftsverlag, den es heute gibt."
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  • Der Preis der HOTLIST, der im Oktober für ein Buch aus einem independent-Verlag vergeben wird, ist zum dritten Mal ausgeschrieben worden.
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  • Der argentinische Schriftsteller Ernesto Sabato ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Sabato galt als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren Argentiniens. Er wurde unter anderem mit dem Cervantes-Preis ausgezeichnet, dem höchstdotierten Preis für spanischsprachige Literatur. Sabato war auch Professor für Atomphysik. In den 80iger Jahren leitete er die Kommission, die sich mit den Verbrechen der argentinischen Militärdiktatur befasste. Im Waldgut Verlag ist von ihm erschienen: Zwischen Schreiben und Leben. Gespräche mit Carlos Catania
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  • Das e-book, das unbekannte Wesen...
    Rund um die Leipziger Messe wurde auch über das Phantom e-book heftig diskutiert.
    Der Börsenverein sieht es vor der Tür stehen (und findet das vielleicht gar nicht so schlecht).
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    In der WELT sieht Elmar Krekeler es ebenfalls vor der Tür stehen (und findet das aber nicht so gut).
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    Nur die taz stellt erstmal fest, wie unattraktiv e-books im Vergleich zu richtigen Büchern (noch) sind.
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  • FR 04.03.2011
    Unter der Überschrift "Welche Buchhändler künftig was lesen müssen" finden Sie hier einen Artikel, der eine ganz besondere Art von "Leseempfehlung" darstellt.
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